Ostküste auf Schienen: USA Zugreise von New York nach Washington
Drei Städte, zwei Zugfahrten, keine Parkplatzsuche: Diese Route haben wir für alle zusammengestellt, die den Nordosten der USA in seiner dichtesten Form erleben wollen. Sie beginnen mit vier Nächten in New York, wo Sie genug Zeit für Hafen, Museen und die Straßen von Brooklyn haben. Danach bringt Sie der Zug in gut zwei Stunden nach Philadelphia, wo in der Independence Hall die Vereinigten Staaten ihren Anfang nahmen. Zum Abschluss folgen zwei Tage in Washington, zwischen den Smithsonian-Museen und der weiten Grünachse der National Mall. Neun Tage, in denen Sie zwischen den Stationen im Zug sitzen statt im Stau.
Inkludierte/exkludierte Leistungen
- 8 Nächte in Mittelklasse Hotels
- Langstreckenflug von Deutschland nach New York (JFK) und ab Washington (IAD) zurück
- Bahnfahrt mit Amtrak New York nach Philadelphia
- Bahnfahrt mit Amtrak Philadelphia nach Washington
- USA eSIM inkl. 10GB Datenvolumen
- Ausführliches Roadbook per App
- USA-Reiseführer
- Optional zubuchbar: Flughafentransfer in New York und in Washington
Preis inkl. Flug p. P. im DZ ab
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Nach dem Langstreckenflug setzen Sie am Nachmittag in New York auf, und schon die Fahrt vom Flughafen nach Manhattan erzählt die erste Geschichte dieser Reise, weil sich hinter den flachen Backsteinvierteln von Queens irgendwann die Türme der Skyline aufbauen. Je nach Verkehr dauert der Weg in die Stadt eine gute Stunde. Im Hotel bleibt Zeit, das Gepäck abzustellen und die Beine auszuschütteln.
Für den ersten Abend empfehlen wir nichts Großes, sondern einen Spaziergang, der die Zeitverschiebung auffängt. Am Times Square legt sich das Licht der Werbetafeln farbig auf nasse Gehwege und Taxidächer, und ein paar Blocks weiter östlich öffnet sich in der Haupthalle von Grand Central Terminal eine türkisgrüne Gewölbedecke mit goldenen Sternbildern über dem Gedränge der Pendler. Wer danach noch Hunger hat, findet in den Markthallen und Bars des Bahnhofs eine unkomplizierte erste Mahlzeit.
Der Tag beginnt am südlichen Ende der Insel, wo die Fähre vom Battery Park ablegt und der Wind über das offene Wasser Salz und Dieselgeruch heranträgt. Auf Liberty Island wächst die Freiheitsstatue mit jedem Schritt vom Anleger her in die Höhe, kupfergrün gegen den Himmel, und der Blick zurück auf die Hochhäuser von Lower Manhattan gehört zu den Bildern, die von dieser Reise bleiben. Die zweite Station der Fähre ist Ellis Island, wo in der großen Registrierungshalle die Koffer, Papiere und Fotografien von zwölf Millionen Einwanderern ausgestellt sind.
Zurück am Festland liegen die beiden schwarzen Wasserbecken des 9/11 Memorial dort, wo die Zwillingstürme standen, eingefasst von Bronzeplatten mit den eingeschnittenen Namen der Opfer, während das Wasser lautlos in die Tiefe fällt. Das angeschlossene Museum verlangt gut zwei Stunden und starke Nerven, lohnt aber jede Minute.
Morgens führt der Weg nach Uptown, wo der Central Park die Stadt auf 341 Hektar unterbricht: kahle Felsrücken aus Manhattan-Schiefer, gusseiserne Brücken über schmale Wege und im Rücken immer die Hochhauskante der Fifth Avenue. Wer den Park von der Ostseite verlässt, steht nach wenigen Minuten vor der breiten Freitreppe des Metropolitan Museum of Art, in dem sich ägyptische Tempel, europäische Malerei und amerikanische Möbel über mehrere Flügel und Etagen verteilen.
Ein ganzes Museum dieser Größe an einem Tag zu schaffen ist Unsinn, deshalb raten wir zu zwei oder drei Abteilungen und einer langen Pause. Alternativ liegt wenige Blocks südlich das Museum of Modern Art mit Van Gogh, Hopper und Warhol auf deutlich kompakterer Fläche.
Zum Ausklang lohnt sich die Auffahrt auf die Aussichtsterrassen von Top of the Rock, weil von dort das Empire State Building im Bild steht und der Central Park als dunkles Rechteck zwischen den Lichtern liegt. Diesen Moment planen wir gern kurz vor Sonnenuntergang ein, damit Sie beide Stimmungen mitnehmen.
Früh am Morgen ist der Holzbohlenweg der Brooklyn Bridge noch fast leer, und unter den Sohlen liegt der East River, während die Stahlkabel das Bild in Rauten zerlegen. Auf der anderen Seite führt der Weg hinunter nach Dumbo, wo zwischen alten Lagerhäusern das Kopfsteinpflaster beginnt und der Brooklyn Bridge Park einen langen Uferstreifen mit freiem Blick auf die Skyline bespielt. Ein Kaffee an der Fulton Ferry Landing gehört dazu.
Am Nachmittag wechseln Sie auf die andere Seite der Insel, wo die High Line auf einer stillgelegten Güterbahntrasse zwischen den Häusern von Chelsea verläuft, knapp zehn Meter über dem Verkehr, gesäumt von Gräsern, Birken und Bänken mit Blick auf den Hudson. Am südlichen Ende führt die Treppe direkt zum Chelsea Market, einer früheren Keksfabrik aus rotem Backstein, in der heute Austernbars, Tacostände und Buchläden nebeneinanderliegen.
Rund 146 Kilometer trennen Manhattan von Philadelphia, und der Zug legt sie in knapp zwei Stunden zurück, vorbei an Marschland, Brückenzügen und den Industrieflächen von New Jersey. Sie starten in der Penn Station mitten in Midtown und steigen in der 30th Street Station aus, einer Halle aus den dreißiger Jahren mit kassettierter Decke und Leuchtern, die wie umgedrehte Wolkenkratzer aussehen. Mit Straßenbahn oder Taxi sind es von dort nur wenige Minuten in die Innenstadt.
Nach dem Check-in bietet sich die Old City an, das historische Viertel rund um den Independence National Historical Park, dessen Backsteinhäuser und schmale Gehwege noch dem Raster des 18. Jahrhunderts folgen. Ein paar Straßen weiter liegt die Elfreth’s Alley, eine schmale Gasse mit gut dreißig bewohnten Häusern aus dem 18. Jahrhundert, Kopfsteinpflaster und bunten Fensterläden.
Zum Abendessen empfehlen wir den Reading Terminal Market unter dem Dach des alten Bahnhofs, wo Amish-Bäckereien, Fischtheken und Cheesesteak-Stände unter einem Gitterdach zusammenkommen und der Geruch von gebratenen Zwiebeln bis auf die Straße zieht.
Vormittags steht das Gründungskapitel der Vereinigten Staaten auf dem Programm. In der Independence Hall wurden Unabhängigkeitserklärung und Verfassung beschlossen, und der Versammlungsraum mit den grün bezogenen Tischen und dem Sonnenstuhl Washingtons ist so schlicht, dass die Ranger die Geschichte tragen müssen. Gleich gegenüber hängt die Liberty Bell in einem Glaspavillon, der Riss quer durch die Bronze ist von wenigen Metern Abstand deutlich zu sehen.
Nach der Mittagspause wechseln Sie von der Gründungsgeschichte zur Kunst. Das Philadelphia Museum of Art thront am Ende des Benjamin Franklin Parkway über einer Freitreppe, die Filmgeschichte geschrieben hat, und zeigt hinter der Sandsteinfassade van Gogh, Cézanne und einen kompletten japanischen Teeraum. Wer lieber konzentriert schaut, wählt die Barnes Foundation ein Stück weiter östlich, in der Renoir, Matisse und Picasso in dichten Wandensembles hängen, genau so angeordnet wie vom Sammler bestimmt.
Alternativ lohnt das Eastern State Penitentiary, ein leerstehendes Gefängnis von 1829 mit eingestürzten Decken, rostigen Zellentüren und Gängen, in denen das Licht durch schmale Oberlichter fällt.
Die zweite Bahnetappe misst rund 216 Kilometer und dauert laut Planung 2 Stunden und 38 Minuten, vorbei an Delaware, der Chesapeake Bay und den Vororten von Baltimore. Sie kommen in der Union Station an, einer Beaux-Arts-Halle mit vergoldeter Tonnendecke und römischen Figuren über den Eingängen, von der aus das Kapitol nur zehn Gehminuten entfernt liegt.
Nach dem Check-in bleibt der Nachmittag für den ersten Gang über die National Mall, jene drei Kilometer lange Grünachse, an der sich Museen, Denkmäler und Regierungsgebäude aufreihen. Am westlichen Ende sitzt Abraham Lincoln im Lincoln Memorial, aus weißem Georgia-Marmor gehauen, in seinem Sessel, und von den Stufen davor spiegeln sich Obelisk und Kuppel im langen Wasserbecken.
Abends sind die Denkmäler angestrahlt und deutlich leerer als tagsüber, weshalb wir diesen Spaziergang gern als Einstieg in die Stadt planen.
Washington hält die größte Museumsdichte des Landes bereit, und der Eintritt ist in den Häusern der Smithsonian Institution durchgehend frei. Im National Museum of Natural History steht ein afrikanischer Elefant in der Rotunde, daneben liegen der Hope-Diamant und eine Halle voller Dinosaurierskelette. Ebenfalls an der Mall erzählt das National Museum of African American History and Culture in einem bronzefarbenen, nach oben ausgestellten Bau die Geschichte der Vereinigten Staaten von der Sklaverei bis zur Gegenwart.
Auf der östlichen Seite schließt das Kapitol die Mall ab, dessen gusseiserne Kuppel innen von einem Deckenfresko gekrönt wird, das George Washington zwischen Wolken zeigt. Gleich nebenan liegt die Library of Congress mit ihrem Lesesaal unter bemalten Bögen, für viele der schönste Innenraum der Stadt.
Wer den Tag lieber mit Kunst beschließt, geht in die National Gallery of Art, wo im Westbau das einzige Gemälde Leonardo da Vincis in Amerika hängt.
Je nach Abflugzeit bleibt am letzten Tag Zeit für ein Viertel abseits der Regierungsbauten. In Georgetown führen Backsteingehwege an Reihenhäusern mit schmiedeeisernen Geländern vorbei zum alten Chesapeake and Ohio Canal, an dem die Treidelpfade heute Spazierwege sind. Wer lieber isst als läuft, findet auf dem Eastern Market in einer Backsteinhalle von 1873 Fleischtheken, Käsestände und Blumenhändler.
Danach geht es zum Flughafen Washington Dulles und zurück nach Deutschland. Vom Stadtzentrum sind es gut 40 Kilometer, für die Sie je nach Verkehr eine Stunde einplanen sollten.
Preise und Termine
Januar – März
Komfort: ab 1.749 € p. P.
Superior: ab 2.289 € p. P.
April, November
Komfort: ab 1.999 € p.P.
Superior: ab 2.459 € p.P.
Mai- Oktober, Dezember
Komfort: ab 2.389 € p. P.
Superior ab 2.939 € p. P.
Hinweise
Die Zugreisen mit Amtrak lassen sich flexibel planen und können je nach Verbindung und Verfügbarkeit an unterschiedlichen Reisetagen gestartet werden.
Reiseroute, Aufenthaltsdauer, Hotelstandard und Zimmerkategorie können individuell auf Ihre persönlichen Reisewünsche abgestimmt werden.
Die Reisepreise richten sich unter anderem nach dem gewählten Reisetermin, den verfügbaren Zugtarifen sowie den aktuellen Hotelpreisen vor Ort. Insbesondere zu beliebten Reisezeiten, an Wochenenden und Feiertagen kann es zu Preisunterschieden kommen. Unsere Reiseexperten erstellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot für Ihre Amtrak-Reise.
Wunschleistungen
- Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
- Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.
FAQ
Welche Stadtteile sollte ich in New York City besuchen?
Manhattan gehört für die großen Sehenswürdigkeiten natürlich dazu, aber auch Brooklyn und Queens sollte man nicht auslassen. Besonders gern empfehlen wir Brooklyn für Skyline-Blicke und Restaurants sowie Queens für internationale Küche und ein weniger touristisches Stadtgefühl.
Wann ist New York City besonders sehenswert?
Frühling und Herbst sind für uns die schönste Zeit für New York, weil Parks, Stadtviertel und Spaziergänge dann besonders angenehm sind. Wer Weihnachtsstimmung liebt, erlebt im Winter eine ganz besondere Atmosphäre mit Lichtern, Märkten und Eislaufbahnen.
Welche kostenlosen Highlights gibt es in New York City?
Central Park, High Line und Brooklyn Bridge gehören zu unseren liebsten kostenlosen Erlebnissen in New York. Besonders empfehlen wir auch die Staten Island Ferry, denn sie bietet einen tollen Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline.
Welche Ausflüge lohnen sich ab New York City?
Hudson Valley, die Hamptons oder die Niagara Falls ergänzen eine New-York-Reise sehr gut. Für einen entspannten Tagesausflug empfehlen wir besonders das Hudson Valley mit kleinen Orten, Weingütern und schönen Landschaften.
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Bewertungen unserer Reisenden
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Sandra Theißen30 days ago
Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸Gepostet auf Google
Nina Pfeil-Hüsken30 days ago
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Silke Raabe40 days ago
Wir waren mit der Reiseplanung von USA-Reisen Experte sehr zufrieden. Es wurden tolle Unterkünfte für uns gebucht, ein Inlandsflug sowie das Mietauto. Besonders begeistert waren wir von der Vamoos-App, in der wir immer über die aktuelle Reiseroute ect. im Bilde waren. Bei Fragen konnten wir uns jederzeit an die USA-Reisen-Experten wenden! Einfach top und auf jeden Fall weiterzuempfehlen 👍+2Gepostet auf Google
Verena Franken40 days ago
Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal+0Gepostet auf Google
Antje Yeadon49 days ago
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Marcel Hampl82 days ago
Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!Gepostet auf Google
Ingoscha Petz87 days ago
Top Betreuung und Anleitung in Vorbereitung der Reise nach New York. Alle Buchungen und Anfragen wurden korrekt umgesetzt und beantwortet. Regelmäßige Updates und Infos vor Beginn der Reise waren sehr hilfreich. In Verbindung mit der Vamoos App sind immer alle Buchungsunterlagen und Reisepläne digital abrufbar. Vielen Dank an das USA-Reisen Experten Team. Ich kann diesen USA-Reisen Anbieter uneingeschränkt emphehlen!Gepostet auf Google
Silvia Gewiese94 days ago
Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.Gepostet auf Google
Christin97 days ago
Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.+10Gepostet auf Google
Kai102 days ago
Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß
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