Wo der Westen weit wird: 21 Tage Rocky Mountains

Zwischen Denver und Denver liegen 21 Tage, in denen sich das Land alle paar Stunden neu erfindet. Von den grasbraunen Weiten Wyomings über die vier Granitgesichter der Black Hills zu kochenden Quellen, deren Ränder in Orange, Rost und Türkis auslaufen. Dann die Tetons, die ohne Vorgebirge direkt aus der Ebene aufsteigen, und rostrote Felswände über dem Colorado River. Diese Route haben wir so gelegt, dass die langen Etappen selbst zum Erlebnis werden und Sie an den großen Orten mehr als nur eine Nacht bleiben.Reiseplan 

Denver - Rapid City / Badlands National Park - Cody - Yellowstone National Park - Grand Teton National Park - Rocky Mountain National Park

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Preis p. P. im DZ ab

3.940,00€

Inkludierte/exkludierte Leistungen

  • 20 Nächte in Mittelklasse Hotels 
  • Langstreckenflug von Deutschland nach Denver und von Denver zurück 
  • Mietwagen Midsize SUV 
  • Gebühr für 2. Fahrer inklusive 
  • Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt 
  • USA eSIM inkl. 10GB Datenvolumen 
  • Ausführliches Roadbook per App 
  • USA-Reiseführer  

Preis inkl. Flug p. P. im DZ ab

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Karte der Reiseroute: Denver, Cheyenne, Rapid City, Buffalo, Cody, Yellowstone, Jackson, Vernal, Grand Junction, Glenwood Springs, Estes ParkWYOMINGCOLORADOUTAHSOUTH DAKOTANEBRASKAMONTANAIDAHOKANSASWYOMINGCOLORADOUTAHSOUTH DAKOTADenverCodyGlenwood SpringsEstes ParkCheyenneYellowstoneJacksonGrand JunctionBuffaloVernalRapid CityDenverCodyGlenwood SpringsEstes ParkCheyenneYellowstoneJacksonGrand JunctionBuffaloVernalRapid City1234567891011
  • Mietwagen
  1. 1Denver3 Nächte
  2. 2Cheyenne2 Nächte
  3. 3Rapid City2 Nächte
  4. 4Buffalo1 Nacht
  5. 5Cody1 Nacht
  6. 6Yellowstone3 Nächte
  7. 7Jackson2 Nächte
  8. 8Vernal1 Nacht
  9. 9Grand Junction2 Nächte
  10. 10Glenwood Springs1 Nacht
  11. 11Estes Park2 Nächte

Straßenverlauf: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Ihr Reiseplan

Der Anflug auf Denver gehört zu den schöneren in den USA: Unter Ihnen die Hochebene, braun und trocken bis zum Horizont, und dahinter die Front Range der Rocky Mountains, eine Wand aus Grau und Blau, die den westlichen Himmel abschneidet. Nach der Landung übernehmen Sie Ihren Mietwagen direkt am Terminal und fahren die knapp 40 Kilometer in die Innenstadt, etwa eine halbe Stunde auf schnurgerader Straße. 

Denver liegt auf 1.609 Metern, und das merken Sie am ersten Abend: Die Luft ist trocken, das Licht klar und hart, und ein Glas Wasser mehr als sonst tut gut. Lassen Sie den Tag ruhig angehen. Ein Spaziergang über die 16th Street und durch das Viertel um die alte Bahnhofshalle der Union Station reicht für den ersten Eindruck, und in der Halle selbst sitzen abends Reisende und Denver unter der hohen Kassettendecke nebeneinander an langen Tischen. 

Starten Sie im Denver Art Museum, dessen zackiger Titan-Anbau schon von außen aussieht, als sei er aus den Felsen der Front Range gebrochen. Drinnen hängt eine der größten Sammlungen indigener nordamerikanischer Kunst in den USA, und wer sich für die Geschichte des Westens interessiert, findet nebenan im History Colorado Center die Ergänzung dazu. 

Nachmittags lohnt der Wechsel ins River North Art District, kurz RiNo, ein früheres Industrieviertel nordöstlich der Innenstadt. Backsteinlager mit rostigen Fensterrahmen, meterhohe Wandbilder in kräftigen Farben, dazwischen Röstereien und Brauereien mit offenen Toren. Wer es grüner mag, verbringt die zweite Tageshälfte lieber in den Denver Botanic Gardens, wo im Spätsommer die Präriegräser hüfthoch stehen und der Wind sie in langen Wellen durchkämmt. 

Rund 25 Kilometer westlich von Denver kippt die Ebene nach oben, und mitten in den ersten Ausläufern steht das Red Rocks Amphitheatre, eingefasst von zwei schräg aufragenden Sandsteinplatten, die im Morgenlicht fast ziegelrot glühen. Vormittags ist die Anlage in der Regel frei zugänglich, und die Ränge sind fest in der Hand von Läufern, die die Sitzreihen als Treppentraining nutzen. Die Fahrt dauert eine gute halbe Stunde. 

Danach führt der Lariat Loop in engen Serpentinen den Lookout Mountain hinauf, oben liegen das Buffalo Bill Museum and Grave und ein Aussichtspunkt, von dem aus Denver als grauer Fleck in der Ebene liegt. Die alte Goldgräberstadt Golden am Fuß des Berges ist ein guter Platz für einen späten Nachmittag, mit Clear Creek, in dem im Spätsommer Menschen auf Gummireifen durch das kalte Schmelzwasser treiben. 

Heute verlassen Sie Colorado. 162 Kilometer liegen vor Ihnen, rund eineinhalb Stunden auf der I-25 nach Norden, links die Front Range als durchgehende Silhouette, rechts flaches Weideland, auf dem Rinder in kleinen Gruppen im hohen Gras stehen. Kurz hinter Fort Collins wird das Land trockener und leerer, und mit der Staatsgrenze zu Wyoming wechselt auch der Tonfall. 

Cheyenne ist Hauptstadt und trägt seine Eisenbahngeschichte offen vor sich her. Im Cheyenne Depot Museum, untergebracht im massiven Sandsteinbahnhof von 1887, hängt die Geschichte der Union Pacific an den Wänden, und draußen vor der Tür steht eine der größten je gebauten Dampflokomotiven unter freiem Himmel. Das Cheyenne Frontier Days Old West Museum am Rand des Rodeo-Geländes zeigt Hunderte historische Kutschen und Wagen, poliert und in Reihe. 

Zwischen Cheyenne und Laramie liegt eine Landschaft, die man in Wyoming nicht erwartet: runde, hellgraue Granitfelsen, die wie hingeworfen aus dem Kiefernwald ragen, dazwischen drei Stauseen. Der Curt Gowdy State Park ist eine halbe Stunde entfernt und eignet sich für einen Vormittag auf leichten Wegen, mit Wind in den Bäumen und dem trockenen Duft von Kiefernharz in der Luft. 

Zurück in der Stadt lohnt ein Blick auf das Wyoming State Capitol, dessen vergoldete Kuppel weit über die niedrige Skyline hinausragt. Innen: Marmor, dunkles Holz und eine Bleiglasdecke, die den Sitzungssaal in ein weiches Licht taucht. Draußen in der Innenstadt stehen an vielen Ecken bemalte Cowboystiefel in Überlebensgröße, jeder von einem anderen Künstler gestaltet. 

Die längste Etappe der ersten Reisewoche liegt nun vor Ihnen: 466 Kilometer, gut viereinhalb Stunden, zunächst auf der I-25 nach Norden, dann quer durch das östliche Wyoming. Hier wird deutlich, wie leer dieser Teil des Landes ist. Zäune laufen kilometerweit parallel zur Straße, Windmühlen drehen sich über Viehtränken, und die Ortsschilder nennen Einwohnerzahlen im dreistelligen Bereich. In Lusk oder Newcastle lohnt ein Stopp, allein weil die nächste Tankstelle wieder weit weg ist. 

Am späten Nachmittag steigt das Land an, Kiefern schieben sich in die Prärie, und die Black Hills machen ihrem Namen Ehre: Aus der Ferne wirken die bewaldeten Hügel tatsächlich schwarz. Rapid City liegt an ihrem Ostrand. In der Innenstadt stehen an jeder Straßenecke lebensgroße Bronzefiguren ehemaliger US-Präsidenten, der City of Presidents Walk. Ein entspannter Abend, mehr braucht dieser Tag nicht. 

Rund 40 Kilometer südwestlich von Rapid City liegt das Mount Rushmore National Memorial. Die vier Köpfe sind aus jedem Reisefilm bekannt, und trotzdem ist die Wirkung vor Ort eine andere: Der helle Granit hebt sich scharf gegen dunkle Kiefern ab, und je nach Sonnenstand wandern die Schatten über Augen und Wangen. Wer früh kommt, hat den Präsidententrail weitgehend für sich. Etwa 25 Kilometer weiter arbeitet das Crazy Horse Memorial seit 1948 an einer weit größeren Figur, bislang ist das Gesicht des Lakota-Anführers fertig. 

Für den Nachmittag empfehlen wir im Custer State Park. Der Wildlife Loop führt durch offenes Grasland, in dem eine der größten öffentlichen Bisonherden des Landes lebt, und der Needles Highway schraubt sich danach durch Granitnadeln und Tunnel, die so eng sind, dass man die Außenspiegel im Blick behält. Alternativ fahren Sie nach Osten in den Badlands National Park, wo gestreifte Erdpyramiden aus der Prärie brechen, gut eine Stunde Fahrt in die andere Richtung. 

338 Kilometer und knapp drei Stunden reine Fahrzeit stehen heute an, und der schönste Grund für einen Umweg liegt fast auf dem Weg. Das Devils Tower National Monument im Nordosten Wyomings ist ein Stumpf aus senkrechten Basaltsäulen, 265 Meter hoch, der ohne jede Vorwarnung aus der hügeligen Weide steigt. Der Tower Trail führt in gut einer Stunde einmal um den Fuß herum, durch Geröll aus abgebrochenen Säulen, zwischen denen Präriehunde pfeifen. 

Danach geht es weiter nach Westen, vorbei an den Kohleminen um Gillette, bis am Horizont die Bighorn Mountains als blaue Kette auftauchen. Buffalo liegt an ihrem Fuß, eine kleine Stadt mit einer Hauptstraße, die aussieht wie vor achtzig Jahren. Im Jim Gatchell Memorial Museum wird die Geschichte der Range Wars und der Kämpfe am Bozeman Trail erzählt, mit Objekten, die die Familie Gatchell über Jahrzehnte von Nachbarn und Veteranen zusammentrug. 

264 Kilometer, knapp drei Stunden, und darin steckt eine der schönsten Bergstraßen Wyomings. Der US Highway 16 klettert von Buffalo aus in den Bighorn National Forest und überquert auf 2.860 Metern den Powder River Pass. Oben stehen kaum noch Bäume, nur Wiesen mit hellem Gras und graue Felsrücken, und an klaren Tagen sieht man die Schneefelder am Cloud Peak liegen. 

Auf der Westseite folgt der Ten Sleep Canyon, wo die Straße zwischen hellen Kalkwänden abwärts läuft und sich Kletterer wie Punkte an den Felsen verteilen. Danach wird es schlagartig trocken: Das Bighorn Basin ist Halbwüste, rot und beige gestreift, mit Sträuchern, die Abstand voneinander halten. Cody am anderen Ende wurde 1896 von Buffalo Bill mitgegründet und lebt bis heute davon. 

Das Buffalo Bill Center of the West besteht aus fünf Museen unter einem Dach, von der Kunst des amerikanischen Westens über die Kulturgeschichte der Plains-Nationen bis zur Naturkunde des Yellowstone-Ökosystems. Zwei bis drei Stunden vergehen dort schnell. Wir empfehlen, den Vormittag dafür einzuplanen und danach loszufahren. 

155 Kilometer und gut zwei Stunden trennen Cody vom Ostufer des Yellowstone Lake. Die Strecke durch das Wapiti Valley folgt dem North Fork Shoshone River zwischen verwitterten Vulkantürmen aus rötlichem Gestein hindurch, mal spitz, mal wie Pilze geformt. Hinter dem East Entrance des Yellowstone National Park steigt die Straße über den Sylvan Pass, und dann liegt der See vor Ihnen, kalt und weit, mit Dampffahnen an einigen Uferstellen. 

Der Westen des Parks ist die Bühne der Thermalgebiete. Am Old Faithful bricht in Abständen von etwa neunzig Minuten eine Wasserfontäne aus, doch das eigentliche Erlebnis liegt auf dem Bohlenweg dahinter: Das Upper Geyser Basin versammelt die weltweit größte Dichte an Geysiren auf wenigen Quadratkilometern, dazwischen zischt, blubbert und riecht es scharf nach Schwefel. 

Wenige Kilometer nördlich liegt die Grand Prismatic Spring, deren Ränder von Mikroorganismen in Orange, Ocker und Rostrot gefärbt sind, während die Mitte tiefblau bleibt. Vom Boardwalk aus sieht man vor allem Dampf. Wer die Farben im Ganzen sehen will, nimmt den kurzen Anstieg zum Grand Prismatic Overlook vom Fairy Falls Trailhead aus, rund eine Stunde hin und zurück. 

Der Yellowstone River hat sich östlich der Parkmitte durch verwittertes Vulkangestein gefressen und dabei eine Schlucht geschaffen, deren Wände in Gelb, Ocker und blassem Rosa leuchten. Von Artist Point aus fällt der Blick auf die Lower Falls, die 94 Meter tief in den Canyon stürzen, und an windstillen Morgen steht die Gischt als heller Nebel zwischen den Wänden. 

Südlich davon öffnet sich das Hayden Valley, ein breites Grasland am Fluss, in dem Bisonherden ziehen und im Spätsommer die Brunftzeit für Bewegung sorgt. Früh am Morgen und in der letzten Stunde vor Sonnenuntergang stehen die Chancen auf Tierbeobachtungen am besten, versprechen lässt sich nichts. Halten Sie unbedingt Abstand, die Tiere sind schneller, als sie aussehen. 

Nur 130 Kilometer und knapp zwei Stunden reine Fahrzeit liegen zwischen dem Yellowstone und Jackson, aber Sie werden deutlich länger brauchen, und das ist Absicht. Am West Thumb Geyser Basin stehen heiße Quellen direkt am Seeufer, ein paar davon als kreisrunde Kegel im Wasser selbst. Danach führt der John D. Rockefeller Jr. Memorial Parkway nach Süden in den Grand Teton National Park. 

Und dann kommt der Moment, für den diese Etappe steht: Hinter einer Kurve liegt die Kette der Tetons frei, ohne Vorgebirge, ohne sanften Übergang, über 2.000 Meter senkrecht über der Ebene des Jackson Hole. Am Snake River Overlook, wo Ansel Adams sein bekanntes Bild aufnahm, macht der Fluss einen weiten Bogen durch dunkle Pappelwälder. Jackson selbst empfängt Sie mit einem Stadtplatz, dessen vier Ecken von Torbögen aus Elchgeweihen überspannt sind. 

Früh am Tag ist der Jenny Lake am schönsten. Ein Bootsshuttle in zehn Minuten ans Westufer übersetzt und von dort ein Weg in gut einer halben Stunde zu den Hidden Falls und weiter zum Inspiration Point führt. Das Wasser ist glasklar und eiskalt, an windstillen Vormittagen spiegeln sich Grand Teton und Mount Owen darin, so scharf, dass die Grenze verschwimmt. Alternativ fahren Sie die Signal Mountain Summit Road hinauf und schauen von oben über das gesamte Tal. 

Am Nachmittag lohnt der Weg zur Mormon Row, wo verwitterte Scheunen aus der Siedlerzeit vor der Bergkette stehen, das meistfotografierte Motiv des Parks. Wer lieber in die Höhe will, nimmt in Teton Village die Aerial Tram, die in zwölf Minuten 1.262 Höhenmeter überwindet und im Sommer 2026 bis zum 4. Oktober fährt. Im Winter ziehen sich Tausende Wapitihirsche in das National Elk Refuge am Stadtrand zurück, im Spätsommer stehen dort vor allem Bisons im hohen Gras. Regentage rettet das National Museum of Wildlife Art, dessen Bau sich als Felsband in den Hang duckt. 

456 Kilometer, knapp fünf Stunden reine Fahrzeit, und eine der stillsten Strecken dieser Reise. Über den Hoback Canyon geht es nach Süden, dann durch das Star Valley und über die Grenze nach Utah. Das Land wird trockener, die Farben wechseln von Grün zu Beige und Rostrot, und zwischen den Orten liegen Distanzen, die man in Deutschland Tagesausflug nennen würde. 

Planen Sie diesen Tag ohne zusätzliches Programm. Ein Stopp in Kemmerer oder Flaming Gorge zum Tanken und Beinevertreten reicht, der Rest ist Fahrt, Radio und die Beobachtung, wie sich das Licht über die Hochebene legt. Vernal empfängt Sie am Abend mit einem grünen Dinosaurier an der Hauptstraße, der Ort nimmt sein Thema ernst. 

Zwanzig Autominuten östlich von Vernal liegt die Quarry Exhibit Hall des Dinosaur National Monument, und was dort steht, ist ungewöhnlich: ein Gebäude, das über eine schräg stehende Gesteinswand gebaut wurde, in der rund 1.500 Dinosaurierknochen im Fels stecken, freigelegt und an Ort und Stelle belassen. Man kann sie anfassen. In der Sommersaison fährt ein kostenloser Shuttle vom Besucherzentrum hinauf, weil der Parkplatz oben klein ist. 

Am Nachmittag folgen 228 Kilometer und rund zweieinhalb Stunden nach Süden über den US 191 und die Grenze zurück nach Colorado. Die Straße läuft durch Hochwüste mit Tafelbergen, und kurz vor Grand Junction öffnet sich das Grand Valley, ein grüner Streifen mit Obstplantagen und Weinbergen entlang des Colorado River, eingefasst von rotem Fels. 

Das Colorado National Monument beginnt direkt am Stadtrand, und der Rim Rock Drive zieht sich auf 37 Kilometern an der Kante der Hochebene entlang, mal in Tunneln durch den Fels, mal so nah am Abgrund, dass die Beifahrerseite ruhig wird. Unter Ihnen stehen freistehende Sandsteintürme in den Canyons, das Independence Monument als bekanntester davon, und im Morgenlicht ist der Fels tiefrot, mittags fast orange. 

Nachmittags empfehlen wir den Wechsel ins nahe Palisade, gut zwanzig Autominuten östlich, wo auf schmalen Parzellen zwischen Pfirsichgärten Wein wächst. Mehrere Weingüter haben Verkostungsräume mit Blick auf die Book Cliffs. Wer lieber Höhe und Wald möchte, fährt stattdessen auf die Grand Mesa, eines der größten Tafelberg-Plateaus der Welt, mit über dreihundert Seen zwischen Fichten auf gut 3.000 Metern. 

Eine kurze Etappe von 139 Kilometern und rund eineinhalb Stunden bringt Sie über die I-70 flussaufwärts nach Glenwood Springs. Die Autobahn folgt hier dem Colorado River, und im letzten Abschnitt zwängen sich Fluss, Bahnlinie und beide Fahrbahnen übereinander gestapelt durch den Glenwood Canyon, dessen Wände fast tausend Meter hoch stehen. 

Glenwood Springs lebt seit dem 19. Jahrhundert von seinem heißen Wasser. Das Becken der Glenwood Hot Springs ist über hundert Meter lang und wird von einer Quelle gespeist, die mit über 50 Grad aus dem Boden kommt. Wer statt Baden lieber Aussicht möchte: Eine Standseilbahn fährt zum Glenwood Caverns Adventure Park hoch über der Stadt, wo Führungen durch Tropfsteinhöhlen gehen und von der Kante aus der Blick weit ins Tal fällt. 

317 Kilometer und knapp vier Stunden liegen vor Ihnen, zunächst weiter auf der I-70 über den Vail Pass und durch den Eisenhower Tunnel, der die kontinentale Wasserscheide auf 3.401 Metern unterquert. Wer früh startet, kann vorher noch zum Hanging Lake hinauf, einem türkisgrünen Becken auf einer Kalkterrasse, in das Wasser über bemooste Kanten fällt. Der Aufstieg ist kurz, aber steil, und ein zeitgebundenes Permit ist ganzjährig Pflicht. 

Hinter Denver dreht die Route nach Nordwesten, und über Lyons und den Big Thompson Canyon erreichen Sie Estes Park. Der Ort liegt in einem Talkessel auf 2.300 Metern, direkt vor dem Osteingang des Nationalparks, und im Spätsommer ziehen Wapitihirsche abends über die Wiesen am Ortsrand. Über allem thront weiß und breit das Stanley Hotel von 1909, dessen düstere Atmosphäre Stephen King zu Shining inspirierte. 

Der Rocky Mountain National Park liegt vor der Haustür, und die Trail Ridge Road ist der Grund, warum dieser Tag ganz für ihn reserviert ist. Auf 78 Kilometern klettert sie bis auf 3.713 Meter und läuft dort über zwanzig Kilometer oberhalb der Baumgrenze, durch alpine Tundra, in der Polsterpflanzen dicht am Boden liegen und Murmeltiere zwischen Steinen verschwinden. Nehmen Sie eine Jacke mit, oben ist es auch im Spätsommer kalt und windig. 

Auf der Ostseite lohnt der Bear Lake Road Korridor mit dem Bear Lake selbst und kurzen Wegen zu Nymph, Dream und Emerald Lake, dunkelgrün gefasst von Nadelwald unter grauen Felsflanken. Anfang September beginnt zudem die Brunft der Wapitihirse, und in Moraine Park und Horseshoe Park hört man abends das Röhren über die Wiesen ziehen. 

Der letzte Morgen gehört noch einmal den Bergen. Von Estes Park sind es rund 145 Kilometer und etwa zwei Stunden bis zum Flughafen Denver, zunächst durch den Big Thompson Canyon hinunter in die Ebene, wo das Land flach wird und die Front Range im Rückspiegel zu einer blauen Linie zusammenschrumpft. Je nach Abflugzeit bleibt Zeit für ein spätes Frühstück in Estes Park oder einen letzten Gang über die Elkhorn Avenue. 

Am Flughafen geben Sie Ihren Mietwagen zurück und fliegen zurück nach Deutschland. Rund 4.400 Kilometer liegen dann hinter Ihnen, vier Bundesstaaten, ein halbes Dutzend Nationalparks und die Erkenntnis, dass sich der Westen zwischen zwei Straßenkurven vollständig verwandeln kann. 

Wunschleistungen

  • Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
  • Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.
  • America The Beautiful Pass 250,- USD

FAQ

Welche Bundesstaaten gehören zum Mittleren Westen?

Zum Mittleren Westen zählen häufig Illinois, Michigan, Wisconsin, Minnesota, Iowa, Missouri und Ohio. Für uns ist die Region ideal für Reisende, die große Städte, Seen und entspanntes Kleinstadtflair abseits der typischen USA-Klassiker erleben möchten.

Was macht einen Roadtrip im Mittleren Westen besonders?

Weite Landschaften, Seen, kleine Städte und Metropolen wie Chicago prägen einen Roadtrip durch den Mittleren Westen. Wir schätzen besonders die entspannte Atmosphäre, denn hier bleibt viel Zeit für spontane Stopps, Farmmärkte und landschaftlich schöne Nebenstraßen.

Welche Naturziele gibt es im Mittleren Westen?

Die Great Lakes, der Mississippi und zahlreiche State Parks bieten vielseitige Naturerlebnisse. Für Reisende mit etwas mehr Zeit empfehlen wir auch die Badlands in South Dakota, die sich hervorragend mit Mount Rushmore verbinden lassen.

Wann ist eine Reise durch den Mittleren Westen besonders schön?

Sommer eignet sich perfekt für Seen, Outdoor-Aktivitäten und regionale Festivals. Unser persönlicher Favorit ist jedoch der Herbst, wenn die Laubfärbung viele Routen durch Michigan, Wisconsin und Minnesota besonders stimmungsvoll macht.

Was entdecke ich abseits der Großstädte im Mittleren Westen?

Kleine Main-Street-Orte, Brauereien, Farmmärkte und ruhige Scenic Byways zeigen für uns den authentischen Charakter der Region. Besonders schön sind Stopps an Seen, Flüssen oder in State Parks, die sich leicht in jede Rundreise integrieren lassen.

„Was mich an den USA nie loslässt? Der Moment, wenn man das erste Mal vor dem Bryce Canyon steht und begreift, dass das real ist. Oder wenn man durch die Schluchten des Zion fährt und einfach kein Wort findet. Dann, ein paar Stunden später, Las Vegas. Lichter, Lärm, eine andere Welt. Genau das sind die USA: Man glaubt, man kennt ein Land, und dann zeigt es einem eine Seite, die man nie erwartet hätte. Niagarafälle, New York, die Weinberge am Finger Lakes, die roten Felsen von Arches. Jede Region ist ein eigenes Abenteuer.“
Frau mit blonden Haaren und Piercing in einem weißen Blazer vor weißem Hintergrund.
Romina Zeller
Marketing

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Bewertungen unserer Reisenden

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Vera Frick
2 days ago
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Super Organisation durch das Team, es hat alles geklappt und war super schön.
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Sandra Theißen
38 days ago
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Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸
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Nina Pfeil-Hüsken
38 days ago
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Silke Raabe
48 days ago
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Wir waren mit der Reiseplanung von USA-Reisen Experte sehr zufrieden. Es wurden tolle Unterkünfte für uns gebucht, ein Inlandsflug sowie das Mietauto. Besonders begeistert waren wir von der Vamoos-App, in der wir immer über die aktuelle Reiseroute ect. im Bilde waren. Bei Fragen konnten wir uns jederzeit an die USA-Reisen-Experten wenden! Einfach top und auf jeden Fall weiterzuempfehlen 👍
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Verena Franken
48 days ago
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Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal
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Antje Yeadon
57 days ago
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Marcel Hampl
90 days ago
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Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!
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Ingoscha Petz
95 days ago
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Top Betreuung und Anleitung in Vorbereitung der Reise nach New York. Alle Buchungen und Anfragen wurden korrekt umgesetzt und beantwortet. Regelmäßige Updates und Infos vor Beginn der Reise waren sehr hilfreich. In Verbindung mit der Vamoos App sind immer alle Buchungsunterlagen und Reisepläne digital abrufbar. Vielen Dank an das USA-Reisen Experten Team. Ich kann diesen USA-Reisen Anbieter uneingeschränkt emphehlen!
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Silvia Gewiese
102 days ago
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Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.
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Christin
105 days ago
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Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.

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„Was mich an den USA nie loslässt? Der Moment, wenn man das erste Mal vor dem Bryce Canyon steht und begreift, dass das real ist. Oder wenn man durch die Schluchten des Zion fährt und einfach kein Wort findet. Dann, ein paar Stunden später, Las Vegas. Lichter, Lärm, eine andere Welt. Genau das sind die USA: Man glaubt, man kennt ein Land, und dann zeigt es einem eine Seite, die man nie erwartet hätte. Niagarafälle, New York, die Weinberge am Finger Lakes, die roten Felsen von Arches. Jede Region ist ein eigenes Abenteuer.“
Frau mit blonden Haaren und Piercing in einem weißen Blazer vor weißem Hintergrund.
Romina Zeller
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