18 Tage Ostküste: Boston, New York, Charleston, Miami

Zwischen Bostons kopfsteingepflasterten Gassen und den pastellfarbenen Fassaden von Miami Beach liegen rund 2.800 Kilometer Atlantik. Sie beginnen in Boston und New York, zwei Städten, die man zu Fuß und mit der Bahn erlebt, und übernehmen den Mietwagen erst, wenn die Straße wirklich beginnt. Danach zieht der Süden vorbei: die Marmorachse der National Mall, die wandernden Dünen der Outer Banks, Charlestons schmiedeeiserne Tore, spanisches Moos über den Plätzen von Savannah, die Startrampen der Space Coast. Am Ende steht der Ocean Drive im warmen Abendlicht, für alle, die die Ostküste nicht abhaken, sondern durchfahren wollen. 

Boston - New York City - Washington, D.C. - Charleston - Savannah - St. Augustine - Miami

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Inkludierte/exkludierte Leistungen

  • 17 Nächte in Mittelklasse Hotels 
  • Langstreckenflug von Deutschland nach Boston und von Miami zurück 
  • Bahnfahrt Boston nach New York  
  • Mietwagen Midsize SUV 
  • Gebühr für 2. Fahrer inklusive 
  • Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt 
  • USA eSIM inkl. 10GB Datenvolumen 
  • Ausführliches Roadbook per App 
  • Florida SUNPASS 
  • USA-Reiseführer Ostküste 

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Ihr Flug landet am Logan International Airport, keine zwanzig Minuten vom Zentrum entfernt, und schon auf der Fahrt über den Hafen sehen Sie, wie nah in Boston Wasser und Stadt beieinanderliegen. Ein Mietwagen wäre hier nur im Weg, deshalb übernehmen Sie ihn erst später in New York. Boston erschließt sich zu Fuß, mit der U-Bahn und mit den Fähren im Hafen. 

Nach dem Check-in reicht der erste Nachmittag für ein langsames Ankommen. Der Boston Common ist die älteste öffentliche Parkanlage des Landes, ein grünes Rechteck mit alten Ulmen, auf dessen Wegen Jogger, Anzugträger und Studenten in derselben Richtung unterwegs sind. Von dort sind es wenige Schritte in die roten Backsteingassen von Beacon Hill, wo Gaslaternen bis heute jeden Abend leuchten und die Türen in Flaschengrün, Bordeaux und tiefem Blau gestrichen sind. 

Den Abend planen wir gerne mit einem frühen Essen im North End, dem italienisch geprägten Viertel mit schmalen Straßen, in denen Hefeteig und Knoblauch aus offenen Küchentüren ziehen.  

Eine rote Ziegellinie zieht sich vier Kilometer durch die Innenstadt, und ihr folgen Sie heute. Der Freedom Trail verbindet sechzehn Orte, an denen die amerikanische Unabhängigkeit ihren Anfang nahm: das goldkuppelige State House, die Kirchenbänke der Old South Meeting House, die schiefen Grabsteine des Granary Burying Ground, an denen die Namen der Gründerväter mit Flechten überzogen sind. Der Weg endet jenseits des Flusses in Charlestown, an der Fregatte USS Constitution, deren Eichenrumpf im 18. Jahrhundert britische Kugeln abprallen ließ. 

Auf halbem Weg liegt Quincy Market, eine Markthalle von 1826 mit langer Theke, Chowder in Pappbechern und Straßenmusik unter der Kuppel. Wer lieber in Ruhe isst, biegt in die Seitengassen ab. Für den Nachmittag empfehlen wir Ihnen die Fahrt mit der roten U-Bahn-Linie nach Cambridge, wo der Harvard Yard hinter schmiedeeisernen Toren liegt und der Backstein der Wohnhäuser in der Nachmittagssonne fast orange wird. 

Alternativ lohnt das Isabella Stewart Gardner Museum, ein venezianisch inspirierter Palazzo um einen verglasten Innenhof, in dem ganzjährig Blumen blühen und die leeren Rahmen des unaufgeklärten Kunstraubs von 1990 bis heute an der Wand hängen. 

Der Morgen gehört noch Boston. Vom Hafen aus fährt eine Fähre hinaus zu den Boston Harbor Islands, und selbst wer nur eine Stunde am Wasser bleibt, nimmt den kühlen, salzigen Wind der Massachusetts Bay mit. Gegen Mittag rollen Sie Ihr Gepäck in die South Station und steigen in den Zug nach New York. 

Die Fahrt dauert je nach Verbindung rund vier Stunden. Sie fahren am Wasser entlang, durch Providence, an den Salzwiesen von Rhode Island vorbei, über die Buchten von Connecticut, wo Segelmasten wie ein Nadelkissen aus dem Wasser stehen. Der Zug ist auf dieser Strecke deutlich entspannter als das Auto, deshalb übernehmen Sie den Mietwagen erst in zwei Tagen. 

Sie erreichen die Grand Central Terminal oder Penn Station am späten Nachmittag, mitten in Manhattan. Der erste Abend braucht kein Programm. Ein Spaziergang über die High Line, die stillgelegte Güterbahntrasse neun Meter über den Straßen, reicht vollkommen: unter Ihnen der Verkehr, neben Ihnen Gräser und Stauden zwischen alten Gleisen, vor Ihnen der Hudson im letzten Licht. 

New York gibt Ihnen heute einen ganzen Tag, und der reicht für zwei Dinge, nicht für zehn. Wir empfehlen den Vormittag im Central Park: die Bogenbrücken über dem Lake, das Wasser der Bethesda Fountain, das gegen den Beckenrand schwappt, Saxophonklänge, die zwischen den Felsplatten hängenbleiben.  

Am Nachmittag stehen Ihnen zwei sehr verschiedene Wege offen. Der eine führt hinauf, auf eine der Aussichtsplattformen, von denen sich das Raster der Straßen bis zum Wasser öffnet und Hubschrauber unter Ihnen über den Hudson ziehen. Der andere führt hinunter, zum 9/11 Memorial & Museum, wo zwei quadratische Wasserbecken in die Fundamente der Türme eingelassen sind und das Wasser ohne Pause in die Tiefe fällt. Beides an einem Tag ist zu viel. 

Abends bleibt Zeit für ein Viertel statt einer Sehenswürdigkeit. Greenwich Village mit seinen niedrigen Brownstones und den Jazzclubs im Untergeschoss funktioniert im Spätsommer besonders gut, weil die Türen offenstehen und die Musik auf den Gehsteig fällt. 

Am Vormittag steht Ihnen New York noch einmal offen. Die Fähre zur Freiheitsstatue und Ellis Island legt früh ab, und wer die erste Abfahrt nimmt, steht auf Liberty Island, bevor der Andrang einsetzt. Wer lieber ohne Boot bleibt, geht über die Brooklyn Bridge, deren Holzplanken unter den Schritten leise arbeiten, während unter Ihnen der East River in breiten Wirbeln zieht. 

Danach übernehmen Sie Ihren Mietwagen. Rund 152 Kilometer liegen vor Ihnen, etwa eine Stunde und 45 Minuten reine Fahrzeit über den New Jersey Turnpike, vorbei an Raffinerietürmen, Frachtterminals und dann, überraschend schnell, an flachen Feldern und Baumreihen. Kalkulieren Sie den Verkehr rund um Manhattan großzügig ein. 

In Philadelphia beziehen Sie Ihr Hotel und laufen am Abend durch die Altstadt, wo die Straßenlaternen niedrige Backsteinhäuser aus dem 18. Jahrhundert anleuchten und Elfreth’s Alley, die älteste durchgehend bewohnte Wohnstraße des Landes, aussieht wie ein Filmset, das jemand bewohnbar gelassen hat. 

Am Morgen tauchen Sie noch einmal tief in die Geschichte der USA ein. Im Independence Hall wurden die Unabhängigkeitserklärung und die Verfassung beschlossen, und die Führung durch den Versammlungsraum mit seinen grünen Tischtüchern und dem hohen Fenstern dauert nur rund zwanzig Minuten, wirkt aber lange nach. Gleich gegenüber hängt die Liberty Bell mit ihrem berühmten Riss in einem gläsernen Pavillon. 

Wer lieber Kunst als Politik mag, geht stattdessen ins Philadelphia Museum of Art, vor dessen Freitreppe morgens Läufer die Stufen hochsprinten, weil dieselbe Treppe seit einem Boxfilm der Siebziger zum Wallfahrtsort geworden ist. 

Am Nachmittag fahren Sie weiter, rund 222 Kilometer, etwa zweieinhalb Stunden über die Interstate 95 durch Maryland, mit einem kurzen Blick auf die Bucht bei Baltimore. In Washington wechselt der Maßstab: breite Avenuen, niedrige Bebauung, weißer Stein. Für den Abend empfehlen wir einen Spaziergang zum Lincoln Memorial, wo die Marmorfigur nachts angestrahlt wird und sich der Obelisk des Washington Monument im langen Reflecting Pool spiegelt. 

Die National Mall ist knapp drei Kilometer lang, und wer sie unterschätzt, hat am Nachmittag müde Füße. Planen Sie deshalb einen Schwerpunkt statt einer Runde. Das National Museum of African American History and Culture beginnt tief unter der Erde in der Zeit der Verschleppung und arbeitet sich Rampe für Rampe nach oben ins Licht, bis oben Musik, Sport und Alltagskultur stehen. Die Bronzegitter der Fassade werfen bei Sonne ein feines Muster auf den Boden der Galerien. 

Alternativ lockt das National Air and Space Museum mit der Kommandokapsel von Apollo 11 und dem Flyer der Brüder Wright, die Sie in zwei Tagen an ihrem Startplatz an der Küste wiedersehen. Beide Häuser gehören zur Smithsonian Institution, der Eintritt ist frei. 

Am späten Nachmittag lohnt der Weg aus dem Zentrum heraus nach Georgetown, wo der stillgelegte Kanal zwischen Backsteinlagerhäusern liegt, Kanus auf dem Potomac treiben und in der M Street der Feierabendbetrieb einsetzt. Diesen Abend planen wir gerne mit einem Essen dort, mit Blick aufs Wasser. 

Heute wird gefahren, und diese Etappe ist eine der schönsten der ganzen Route. Rund 433 Kilometer liegen vor Ihnen, etwa viereinhalb Stunden reine Fahrzeit. Hinter Norfolk verlässt die Straße das Festland, führt über Dämme und flache Brücken, und plötzlich ist links und rechts nur noch Wasser, silbrig und unruhig, durchsetzt von Reusenstangen und Fischerbooten. 

Auf den letzten Kilometern erreichen Sie die Outer Banks, eine schmale Kette aus Sandinseln, die sich wie ein aufgeworfener Wall vor die Küste North Carolinas legt. Der Wind steht hier fast immer, das Gras auf den Dünen liegt schräg, und die Häuser stehen auf Stelzen im Sand.  

In Kitty Hawk beziehen Sie Ihr Quartier für zwei Nächte.  

Am Wright Brothers National Memorial liegt ein flaches Feld mit vier nummerierten Markierungen im Gras. Sie zeigen, wie weit die vier Flüge vom 17. Dezember 1903 kamen, der erste ganze 36 Meter. Auf dem Kill Devil Hill dahinter steht der granitene Gedenkturm, von dem aus Sie über die gesamte Inselbreite sehen, vom Sound bis zum Atlantik. Das Gelände ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. 

Am Nachmittag wandern die Dünen. Im Jockey’s Ridge State Park liegt das höchste aktive Dünensystem der Atlantikküste, ein wanderndes Sandfeld ohne Bewuchs, in dem der Untergrund bei jedem Schritt nachgibt und der Wind feine Rippel zieht.  

Wer möchte, fährt südwärts zum Bodie Island Lighthouse mit seinen schwarzweißen Ringen, das von Ende April bis Mitte Oktober bestiegen werden kann, über 200 Stufen und neun Zwischenpodeste. Die Tickets werden ab 7 Uhr morgens vergeben. 

Rund 360 Kilometer stehen heute an, etwa viereinhalb Stunden, zunächst über die Brücken zurück aufs Festland, dann durch das flache Hinterland North Carolinas. Die Straße läuft schnurgerade zwischen Kiefernwäldern, Tabakschuppen und Feldern, die im Spätsommer schon abgeerntet sind, und alle paar Kilometer taucht ein Ort auf, der aus einer Tankstelle, einer Kirche und zwölf Häusern besteht. 

Wilmington liegt am Cape Fear River, und die Stadt hat ihr historisches Zentrum ungewöhnlich vollständig behalten: rund 230 Häuserblocks stehen unter Denkmalschutz, viele mit den tiefen, schattigen Veranden, für die der Süden bekannt ist. Über dem Fluss hängt am späten Nachmittag oft eine feuchte, schwere Luft, die nach Fluss und Holz riecht. 

Für den Abend empfehlen wir den Riverwalk, eine gut zwei Kilometer lange Holzpromenade am Wasser. Gegenüber liegt grau und massig die USS North Carolina, das Schlachtschiff von 1941, dessen Silhouette gegen den Abendhimmel steht. 

Der Vormittag beginnt an Bord. Auf der USS North Carolina laufen Sie durch enge Gänge, Maschinenräume und die Kombüse, klettern über Schotts und stehen schließlich unter den Rohren der 40,6-Zentimeter-Geschütze. Das Schiff war im Pazifikkrieg im Einsatz und liegt heute als Museum und Denkmal am Westufer. 

Dann geht es weiter nach Süden, rund 283 Kilometer, etwa dreieinhalb Stunden. Kurz hinter der Grenze zu South Carolina ändert sich die Vegetation: Palmetto-Palmen mischen sich unter die Kiefern, das Wasser in den Gräben steht dunkel und still, und über den Feldern hängt Feuchtigkeit. 

Charleston empfängt Sie mit einer Altstadt, die sich in fünf Minuten Fußweg erschließt. In der Rainbow Row leuchten die Fassaden in Rosa, Türkis und Sandgelb, dahinter führen schmiedeeiserne Tore in private Gärten mit Feigenbäumen und Springbrunnen. Ein Abendspaziergang über die Battery mit Blick auf den Hafen ist der beste Einstieg. 

Vom Liberty Square legt am Morgen die Fähre zum Fort Sumter National Historical Park ab, jener Inselfestung im Hafen, auf die am 12. April 1861 die ersten Schüsse des Bürgerkriegs fielen. Die Überfahrt dauert rund eine halbe Stunde, das Wasser ist dabei meist leicht bewegt, und auf der Rückfahrt liegt die Skyline der Kirchtürme flach am Horizont. Rechnen Sie mit etwa zweieinhalb Stunden für die gesamte Tour. 

Am Nachmittag fahren Sie weiter, rund 172 Kilometer, etwa zwei Stunden und 20 Minuten durch das Lowcountry, wo die Straße auf Dämmen zwischen Marschgras verläuft und die Gezeitenpriele bei Ebbe braunes Schlickufer freigeben.  

Hilton Head ist gezielt zurückhaltend gebaut, Werbetafeln sind stark reglementiert, viele Gebäude verschwinden hinter Kiefern. Das Coastal Discovery Museum auf dem 70 Hektar großen Gelände Honey Horn gibt einen kurzen Einstieg in die Ökologie der Insel und in die Kultur der Gullah, deren Vorfahren hier als Versklavte arbeiteten und deren Sprache sich bis heute gehalten hat. Der Eintritt ist frei. 

Hilton Head fährt sich am besten auf zwei Rädern. Über 100 Kilometer Radwege durchziehen die Insel, und bei Ebbe wird der Strand selbst zur Piste: fester, feuchter Sand, der unter den Reifen kaum nachgibt, Möwen, die vor dem Vorderrad aufstehen, und links der Atlantik in flachen, langen Wellen. Wer lieber aufs Wasser will, bucht eine Bootstour in die Gewässer rund um die Insel, in denen Große Tümmler leben. Beobachtungen sind wahrscheinlich, versprechen lässt sich nichts. 

Am frühen Nachmittag folgt die kürzeste Etappe der Reise: rund 64 Kilometer, etwa eine Stunde und 15 Minuten nach Savannah. Sie überqueren den Savannah River auf der hohen Schrägseilbrücke, unter der Containerschiffe zum Hafen ziehen. 

Savannahs Altstadt ist um 22 erhaltene Plätze herum gebaut, quadratische Grünflächen mit Brunnen, Denkmälern und Virginia-Eichen, von denen spanisches Moos in grauen Fäden hängt.  

Wenige Kilometer außerhalb der Stadt liegt die Wormsloe State Historic Site, und ihre Zufahrt ist der eigentliche Grund für den Besuch: eine anderthalb Kilometer lange Allee aus über 400 Virginia-Eichen, deren Kronen sich zu einem geschlossenen Gewölbe zusammenschieben, während das Licht in Flecken auf die Fahrbahn fällt. Am Ende stehen die Tabby-Ruinen eines kolonialen Anwesens von 1736, gemauert aus gebrannten Austernschalen.  

Alternativ bleiben Sie in der Stadt und besuchen eines der Häuser der Telfair Museums, darunter das Owens-Thomas House, das die Geschichte der Bewohner und die der versklavten Menschen in den rückwärtigen Quartieren nebeneinanderstellt, ohne die eine gegen die andere auszuspielen. 

Am Nachmittag fahren Sie rund 280 Kilometer weiter, etwa zwei Stunden und 50 Minuten über die Interstate 95 nach Florida. Die Landschaft wird flacher, die Kiefern niedriger, und irgendwo hinter Jacksonville riecht die Luft zum ersten Mal nach subtropischer Feuchte. In St. Augustine schlafen Sie in der ältesten dauerhaft besiedelten europäischen Gründung der heutigen USA, gegründet 1565. 

Am Ufer der Matanzas Bay liegt das Castillo de San Marcos, eine sternförmige Festung aus Coquina, jenem porösen Muschelkalk, der Kanonenkugeln nicht splittern ließ, sondern schluckte. Von der Geschützplattform sehen Sie über die Bucht bis zur Küstenbarriere, und der Stein unter Ihren Füßen ist selbst am Morgen schon warm.  

Danach lohnt der Weg über die Brücke zum St. Augustine Lighthouse mit seinem schwarzweißen Spiralband. 219 Stufen führen hinauf, oben steht meist Wind, und der Blick geht über Dächer, Marschland und den Atlantik.  

Am Nachmittag fahren Sie rund 207 Kilometer weiter, etwa zwei Stunden und zehn Minuten, an Daytona Beach vorbei zur Space Coast. In Cocoa Beach stehen abends Surfer bis zur Hüfte im Wasser und warten auf Sätze, die im Spätsommer flach und regelmäßig anlaufen.  

Der Tag beginnt früh, denn Sie brauchen den ganzen Vormittag. Das Kennedy Space Center Visitor Complex öffnet um 9 Uhr, und die Busrundfahrt über das Gelände ist der Kern des Besuchs: Sie fahren an den Startrampen vorbei und stehen anschließend unter einer originalen Saturn V, 111 Meter lang, quer unter der Hallendecke aufgehängt. In der Halle daneben hängt die Raumfähre Atlantis mit geöffneter Ladebucht, schräg im Raum, die Hitzeschutzkacheln vom Wiedereintritt gezeichnet. 

Am frühen Nachmittag geht es weiter, rund 330 Kilometer, etwa dreieinhalb Stunden über Florida’s Turnpike nach Süden.  

Miami Beach empfängt Sie anders als alles zuvor. Am Ocean Drive stehen die Art-déco-Fassaden in Mint, Puder und Sandgelb, abends legen sich die Neonröhren als farbige Linien darüber, und der Wind trägt Salz und Musik zugleich über die Straße. 

Der Morgen gehört dem Art-déco-Viertel. Die Miami Design Preservation League führt vom Art Deco Welcome Center am Ocean Drive durch das Quartier und erklärt, warum die Häuser ihre runden Ecken, Bullaugenfenster und Aufsätze wie Schiffsbrücken tragen. Das Viertel wäre in den Siebzigern beinahe abgerissen worden, gerettet hat es eine Bürgerinitiative. 

Am Nachmittag empfehlen wir den Wechsel aufs Festland. Vizcaya Museum and Gardens ist eine Villa im Stil einer italienischen Renaissance-Residenz, direkt an der Biscayne Bay, mit Terrassengärten, Kalksteinbecken und einer steinernen Barke, die als Wellenbrecher im Wasser liegt. 

Alternativ führt der Weg nach Little Havana, wo an der Calle Ocho Domino im Park geklopft wird, Zigarren von Hand gerollt werden und der Kaffee in winzigen Bechern über die Theke geht, süß und schwarz. Den letzten Abend planen wir gerne dort oder wieder am Strand, je nachdem, wie Ihre Reise geendet haben soll. 

Wie viel vom letzten Morgen noch bleibt, hängt an Ihrer Flugzeit. Für eine Stunde am Wasser reicht es fast immer: der Strand von South Beach ist früh am ruhigsten, die Rettungstürme in ihren Farben stehen wie hingestellte Spielzeuge im Sand, und das Meer ist um sieben Uhr noch glatt. 

Danach geben Sie den Mietwagen am Miami International Airport zurück. Die Rückgabestationen liegen gebündelt im zentralen Mietwagenzentrum, das über eine eigene Bahn mit den Terminals verbunden ist. Planen Sie dafür rund 45 Minuten zusätzlich ein. 

Dann geht es zurück nach Deutschland, mit rund 2.800 Kilometern Ostküste im Rückspiegel: Backstein und Bahnhofshallen im Norden, Sand und Wind auf den Outer Banks, Eichen und spanisches Moos im Süden, Neon am Ende. 

Wunschleistungen

  • Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
  • Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.
  • America The Beautiful Pass 250,- USD

FAQ

Welche Staaten gehören zu Neuengland?

Neuengland umfasst Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Island und Connecticut. Wir lieben die Region, weil sie historische Städte, Küstenorte, Berge und eine besonders gemütliche Atmosphäre verbindet.

Wann erlebe ich den Indian Summer in Neuengland?

Die schönste Laubfärbung erleben Reisende meist von Ende September bis Oktober, abhängig von Höhenlage und Bundesstaat. Da diese Zeit sehr beliebt ist, empfehlen wir, Mietwagen und Unterkünfte frühzeitig zu reservieren.

Welche Highlights gibt es in Neuengland?

Die Küste von Maine, Boston und die White Mountains gehören für uns unbedingt zu einer Neuengland-Reise dazu. Besonders schön wird die Route mit kleinen Hafenorten, Leuchttürmen und einer Übernachtung in den Bergen von New Hampshire oder Vermont.

Welchen Nationalpark kann ich an der Ostküste besuchen?

Der Acadia National Park in Maine ist für uns eines der schönsten Naturziele an der Ostküste. Felsige Küsten, Wanderwege und der Cadillac Mountain machen ihn zu einem idealen Stopp auf einer Neuengland-Rundreise.

Welche kulinarischen Spezialitäten gibt es in Neuengland?

Frischer Hummer, Lobster Rolls, Clam Chowder und Ahornprodukte gehören in Neuengland einfach dazu. Unser Tipp: Seafood schmeckt besonders gut in kleinen Hafenorten in Maine oder Massachusetts, wo viele Restaurants direkt am Wasser liegen.

Welche Nationalparks gibt es in Florida?

Die Everglades, Biscayne und Dry Tortugas gehören für uns zu den schönsten Naturzielen Floridas. Wir empfehlen, die Everglades mit Miami und den Florida Keys zu verbinden und die Überfahrt nach Dry Tortugas frühzeitig zu reservieren.

Was kann ich in den Everglades erleben?

Die Everglades zeigen eine ganz andere Seite Floridas als die bekannten Strände und Freizeitparks. Besonders empfehlen wir eine geführte Airboat-Tour oder eine Kanufahrt, um Alligatoren, Vögel und die einzigartige Sumpflandschaft zu erleben.

Welche Städte lohnen sich in Florida?

Miami begeistert mit Stränden, Kunst und lateinamerikanischem Flair, Orlando mit Freizeitparks und Key West mit entspanntem Inselfeeling. Für uns wird Florida besonders abwechslungsreich, wenn Stadtaufenthalte mit den Everglades oder einigen Tagen an der Golfküste kombiniert werden. Gerne planen wir alle Orte ein, die gut zu Ihren Wünschen passen.

Welche Florida-Route passt zu Strand, Natur und Städten?

Unsere Lieblingsroute führt von Miami durch die Everglades bis zu den Florida Keys. Wer zusätzlich Freizeitparks erleben möchte, kombiniert Orlando mit der Golfküste und entspannten Strandorten wie Naples oder Sarasota.

„Was mich an den USA immer wieder begeistert, sind die Momente, die man nicht kaufen kann. Ein Sonnenuntergang in den Rocky Mountains, bei dem die Gipfel in Orange und Rot glühen. Eine Begegnung mit Einheimischen in einem kleinen Diner in Colorado, die einen so herzlich empfangen, als würde man sich seit Jahren kennen. Oder der erste Blick auf die kalifornische Küste, wo die Klippen ins Meer fallen und man einfach stehen bleibt. Diese Erlebnisse sind es, für die ich in die USA fahre. Immer wieder.“
Porträt eines Mannes mit kurzem, dunklem Haar und einem blauen Hemd, der lächelt und die Arme verschränkt.
Thomas Wiechert
USA-Experte

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Bewertungen unserer Reisenden

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Sandra Theißen
24 days ago
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Nina Pfeil-Hüsken
24 days ago
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Silke Raabe
34 days ago
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Verena Franken
34 days ago
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Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal
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Antje Yeadon
43 days ago
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Marcel Hampl
76 days ago
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Ingoscha Petz
81 days ago
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Silvia Gewiese
88 days ago
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Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.
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Christin
91 days ago
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Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.
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Kai
96 days ago
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Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß

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„Was mich an den USA immer wieder begeistert, sind die Momente, die man nicht kaufen kann. Ein Sonnenuntergang in den Rocky Mountains, bei dem die Gipfel in Orange und Rot glühen. Eine Begegnung mit Einheimischen in einem kleinen Diner in Colorado, die einen so herzlich empfangen, als würde man sich seit Jahren kennen. Oder der erste Blick auf die kalifornische Küste, wo die Klippen ins Meer fallen und man einfach stehen bleibt. Diese Erlebnisse sind es, für die ich in die USA fahre. Immer wieder.“
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Thomas Wiechert
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