Canyon Rundreise ab Las Vegas: Utah und Arizona in 21 Tagen

Sieben Nationalparks in drei Wochen, und trotzdem kein Hetzen: Unsere Canyon Rundreise startet in Las Vegas und führt Sie über Zion, Bryce Canyon, Capitol Reef, Canyonlands und Arches ins Monument Valley, weiter zum Antelope Canyon und Grand Canyon. Zurück geht es über die Route 66. Sie fahren im Midsize SUV, wohnen 20 Nächte in Mittelklassehotels und haben Vollkasko ohne Selbstbehalt, alle Parkeintritte und ein ausführliches Roadbook dabei.

Las Vegas - Valley of Fire - Zion NP - Kanab - Bryce Canyon - Capitol Reef NP - Torrey - Canyonlands NP - Arches NP - Monument Valley - Grand Canyon

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Inkludierte/exkludierte Leistungen

  • 20 Nächte in Mittelklasse Hotels
  • Langstreckenflug von Deutschlannd nach Las Vegas und zurück
  • 1 x Mietwagen von ALAMO in der Kategorie Midsize SUV
  • Gebühr für 2. Fahrer inklusive
  • USA eSim inkl. 10GB Datenvolumen & Telefonie
  • Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt
  • Eintritt in alle Nationalparks
  • Ausführliches Roadbook per App

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Ihr Reiseplan

Am ersten Tag Ihrer Reise geht es mit dem Linienflug direkt nach Las Vegas in den Südwesten der USA. Hier checken Sie in Ihr Casino Hotel direkt am Strip ein und sind damit unmittelbar im Geschehen. Am Abend haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit, die Wasserspiele des Bellagio anzuschauen und den Tag in Ruhe ausklingen zu lassen. Die Fontänen laufen nachmittags alle 30 Minuten, abends alle 15 Minuten.

Nachdem Sie sich vom Flug erholt haben, geht es heute in das Herzstück der Stadt. Sie besichtigen die verschiedensten Casinos, zum Beispiel das Bellagio, das Venetian oder Caesars Palace. Jedes Haus erzählt seine eigene Version von Las Vegas, vom venezianischen Kanal bis zur römischen Säulenhalle.

Wer schwindelfrei ist und Las Vegas von oben sehen möchte, fährt mit dem High Roller. Mit 167 Metern ist er das höchste Riesenrad Nordamerikas und bietet einen weiten Blick über den Strip. Oben angekommen entdecken Sie viele Orte, die man sonst nur von Postkarten oder aus dem Fernsehen kennt.

Was wäre ein Las Vegas Besuch, ohne die Show KÀ von Cirque du Soleil im MGM Grand mitzunehmen. Akrobaten und Darsteller verbinden Tanzeinlagen mit Kampfszenen und riskanten Stunts. Die Show KÀ unterhält und überrascht gleichermaßen, sodass Sie den Abend noch lange in Erinnerung behalten werden.

Nach einem ereignisreichen Tag in Las Vegas geht es am dritten Tag Ihrer Canyon Rundreise über das Valley of Fire nach St. George. Die roten Sandsteinformationen des ältesten State Parks in Nevada sind ein guter Auftakt für alles, was in den kommenden Tagen folgt.

In St. George angekommen, bieten sich zwei Parks direkt vor der Haustür an. Im Snow Canyon State Park stehen Ihnen rund ein Dutzend Wanderwege zur Auswahl, die überwiegend für ein leichtes bis mittleres Fitnesslevel geeignet sind. Im Gunlock State Park bietet der Stausee Raum für Wassersport. Schnappen Sie sich ein Paddleboard oder Kajak und entdecken Sie die Landschaft vom Wasser aus. Der Wasserstand schwankt saisonal, prüfen Sie ihn am besten kurz vorher.

Für den Abend haben wir gleich zwei Empfehlungen. Das Restaurant „Painted Pony" an der St. George Blvd serviert lokale Fisch- und Fleischgerichte sowie wechselnde Tagesangebote. Sie haben die Wahl zwischen Innen- und Außenbereich und genießen Ihre USA Reise bei einem guten Glas Wein.

Alternativ empfehlen wir Ihnen eine Show im Tuacahn Amphitheatre in Ivins, rund 20 Autominuten von St. George entfernt. Das Open-Air-Theater liegt direkt vor roten Sandsteinwänden. Aufwendige Tanznummern und starke Stimmen tragen den Abend.

Am Morgen fahren Sie in gut anderthalb Stunden nach Springdale, den Ort direkt vor dem Südeingang des Parks. Von hier bringt Sie ein kostenloser Shuttle bis zum Visitor Center.

Der Zion Canyon Scenic Drive ist während der Shuttle-Saison für Privatfahrzeuge gesperrt. 2026 läuft sie vom 7. März bis 28. November, dazu vom 26. Dezember bis 2. Januar. In dieser Zeit bewegen Sie sich im Canyon per Shuttle, der alle fünf bis zehn Minuten fährt. Außerhalb der Saison dürfen Sie selbst fahren.

Einmal im Zion National Park angekommen, erwarten Sie Wanderungen, die Sie mitten durch die Schlucht führen. Einer dieser Wege ist „The Narrows". Da Sie hier im Flussbett des Virgin River unterwegs sind, sollten Sie nasse Füße fest einplanen, streckenweise waten Sie bis zur Hüfte. Der Zugang wird gesperrt, sobald der Fluss mehr als 150 cfs führt, was vor allem im Frühjahr während der Schneeschmelze vorkommt.

Der „Angels Landing Trail" führt Sie auf 1.765 Meter Höhe zu einem der besten Aussichtspunkte im Park. Wichtig: Für den letzten Abschnitt mit den Ketten ab Scout Lookout brauchen Sie ein Permit aus der Lotterie auf Recreation.gov. Es gibt eine saisonale Vorab-Lotterie und eine Tageslotterie, bei der Sie sich bis 15 Uhr Mountain Time am Vortag bewerben können. Ohne Permit ist bei Scout Lookout Schluss, der Ausblick von dort lohnt sich aber ebenfalls. Aufgrund der schmalen Passagen sind eine gute Fitness und Schwindelfreiheit nötig.

Die Fahrt führt Sie heute durch den Zion-Mount-Carmel-Tunnel und den östlichen Teil des Parks mit seinen hellen, gemusterten Sandsteinkuppen. Für größere Fahrzeuge gilt am Tunnel eine Begleitregelung mit Gebühr, bei einem normalen Mietwagen spielt das keine Rolle.

Rund 20 Kilometer von Kanab entfernt liegt der Coral Pink Sand Dunes State Park, erreichbar über die US-89 und die Hancock Road. Infotafeln an den Dünen erklären die Entstehung des Sands und liefern Hintergrund zu Pflanzen und Tieren im Park. Am Vormittag ist es hier noch ruhig und die Dünen sind unbefahren, das gibt die besten Fotomotive. Wer selbst aktiv werden möchte, wählt zwischen Sandboarding und einer Fahrt mit dem Quad.

Den Peekaboo Slot Canyon bei Kanab, auch als Red Canyon bekannt, erkunden Sie auf eigene Faust oder mit einem Guide von Dreamland Safari Tours. Die Wanderung führt durch geschwungene Sandsteinwände, ähnlich dem Antelope Canyon, aber mit deutlich weniger Besuchern. Für die letzten rund 4,5 Kilometer ab der Best Friends Animal Sanctuary brauchen Sie ein Fahrzeug mit Allradantrieb, der Untergrund ist tiefer Sand. Ohne 4WD lassen Sie sich von Dreamland Safari Tours hinbringen.

Nach einem Tag im Freien haben wir als USA-Reisen Experte einen Restaurant-Tipp für den Abend. Das Sego Restaurant wird von Shon Foster geführt, der zuvor im Amangiri Resort gekocht hat. Serviert wird in kleinen Tellern zum Teilen, saisonal und regional. Reservieren Sie vorab, das Haus ist klein und donnerstags sowie sonntags geschlossen. Übernachtet wird in Kanab.

Kanab hat gleich mehrere Ziele im Umland, darunter „The Wave". Weil die Sandsteinformation stark geschützt ist, dürfen pro Tag nur 64 Personen in maximal 16 Gruppen nach Coyote Buttes North. Die roten Schichten liegen wie gewellte Platten übereinander und ergeben eine Kulisse, die man so kein zweites Mal findet.

Die Permits werden über zwei Lotterien auf Recreation.gov vergeben: 48 Plätze über die Advanced Lottery rund drei Monate im Voraus, weitere 16 Plätze über die Tageslotterie für den Folgetag. Die Gebühr liegt bei 7 US-Dollar pro Person. Die Chancen sind überschaubar, planen Sie also eine Alternative ein.

Genau dafür bietet sich White Pocket an, das nur mit Quad oder Allradfahrzeug erreichbar ist. Anders als bei „The Wave" brauchen Sie hier keine Genehmigung und haben die Formationen oft fast für sich. Ein weiteres Ziel ist der Buckskin Gulch, einer der längsten Slot Canyons der Welt. Die teils schmalen Gänge zwischen hohen Felswänden führen Sie auf eine Wanderung, die man so lange in Erinnerung behält.

Am Abend übernachten Sie nochmals in Kanab, bevor es weiter nach Bryce Canyon City geht.

Bryce Canyon City liegt direkt am Eingang zum Bryce Canyon National Park und ist damit das ideale Ziel für den siebten Tag. Im Park stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Machen Sie sich auf zu einer Wanderung durch die Hoodoos, buchen Sie einen Ausritt zu Pferd oder nehmen Sie sich Zeit für Sonnenauf- und Sonnenuntergang an Sunrise oder Sunset Point. Da Sie im Ort übernachten, können Sie den Sonnenuntergang in Ruhe abwarten und erst am späten Abend zurückfahren.

Der Scenic Byway 12 trägt die Auszeichnung All-American Road und macht schnell klar, warum. Auf dem Weg nach Torrey passieren Sie eine ganze Reihe landschaftlicher Höhepunkte. Legen Sie einen Stopp im Kodachrome Basin State Park ein oder besuchen Sie das Anasazi State Park Museum in Boulder mit den Resten einer Puebloansiedlung.

Ein Abstecher zu den Lower Calf Creek Falls lohnt sich ebenfalls. Der Wasserfall stürzt rund 38 Meter in ein Becken, der Weg dorthin ist allerdings kein Spaziergang: gut 10 Kilometer hin und zurück durch weichen Sand, im Sommer schattenarm. Nehmen Sie ausreichend Wasser mit.

Auf der Strecke wechseln sich grüne Hochebenen mit roten und gelben Felsformationen ab. Am Abend checken Sie in Torrey ein.

Nur wenige Fahrminuten von Torrey entfernt beginnt der Capitol Reef National Park. Sein Rückgrat ist die Waterpocket Fold, eine rund 160 Kilometer lange Falte in der Erdkruste, die das Gestein wie eine schräg gestellte Wand aus dem Boden hebt.

Beginnen Sie mit dem Scenic Drive, einer asphaltierten Straße von 12,7 Kilometern Länge, die für jeden Mietwagen befahrbar ist. Die ersten drei Kilometer führen durch den historischen Distrikt Fruita, wo mormonische Siedler Ende des 19. Jahrhunderts Obstgärten anlegten. Die Bäume stehen bis heute, und in der Erntezeit dürfen Sie in den offenen Gärten selbst pflücken.

Am Ende des Scenic Drive zweigt die Capitol Gorge Road ab, 3,8 Kilometer unbefestigt, aber gut befahrbar. Von dort startet der Capitol Gorge Trail, gut 3 Kilometer hin und zurück durch eine enge Schlucht mit hohen Wänden. Unterwegs kommen Sie am Pioneer Register vorbei, wo Siedler und Durchreisende ab 1871 ihre Namen in den Fels ritzten. Ein kurzer Abzweig führt hinauf zu den Tanks, natürlichen Wasserbecken im Sandstein.

Wer noch eine zweite Wanderung möchte, dem empfehlen wir die Hickman Bridge. Der Weg ist rund 2,7 Kilometer lang, hin und zurück, und endet in einer kleinen Schleife unter dem Steinbogen. Bis auf eine Steigung zu Beginn ist er leicht und auch für ungeübte Personen machbar. Auf dem Weg dorthin lohnt ein Stopp an den Petroglyphen der Fremont-Kultur an der Utah State Route 24, zugänglich über zwei kurze Holzstege.

Zum Abschluss geht es an das Gifford Homestead in Fruita. Dort gibt es hausgebackene Fruit Pies, Eis und Marmeladen. Geöffnet ist von Mitte März bis Ende November, täglich von 9 bis 16.30 Uhr. Am Abend übernachten Sie wieder in Torrey.

Insider-Tipp: Die Pies am Gifford Homestead sind meist bis zum frühen Nachmittag ausverkauft. Wer sicher gehen will, fährt gleich morgens vorbei und hebt sich den Nachtisch für später auf.

Der Goblin Valley State Park gilt als Geheimtipp und gehört zu den ungewöhnlichsten Parks der Region. Hier stehen keine klassischen Felstürme, sondern Tausende kleine Hoodoos, die aussehen wie aneinandergereihte Pilze. Zwischen ihnen dürfen Sie frei umherlaufen, feste Wege gibt es im Valley of the Goblins nicht.

Rund um das Tal gibt es außerdem markierte Wanderwege zwischen 2,5 und 5 Kilometern Länge. Für alle, die vom Capitol Reef in Richtung Moab fahren, ist der Abstecher ein lohnender Zwischenstopp.

Falls Sie den Park mit einem professionellen Guide erkunden möchten, empfehlen wir „Get in the Wild Adventures".

Der Canyonlands National Park liefert genau das, was der Name verspricht: tief eingeschnittene Canyons und Schluchten auf rund 1.366 Quadratkilometern. Seine Form verdankt der Park vor allem dem Colorado River und dem Green River, die den Park in drei Bezirke teilen. Wer die Sonne langsam über die Landschaft steigen sehen möchte, sollte früh am Morgen anreisen. Dann ist es deutlich ruhiger und Sie haben die Weite fast für sich.

Im nördlichen Bezirk Island in the Sky finden Sie den Mesa Arch. Der Steinbogen zählt zu den bekanntesten Motiven des Parks und ist über einen kurzen Rundweg von etwa 800 Metern leicht zu erreichen. Planen Sie rund 30 Minuten ein. Am Abend übernachten Sie in Moab.

Über 2.000 Steinbögen prägen den Arches National Park. Wasser, Eis und Wind haben sie über Jahrtausende aus dem Sandstein herausgearbeitet, heute gehören sie zu den meistfotografierten Formationen Utahs.

Begeben Sie sich auf einen der Wanderwege, die an den Bögen entlang oder durch sie hindurch führen, und nehmen Sie sich Zeit für Fotos. An wolkenfreien Tagen im tiefstehenden Licht des späten Nachmittags kommen die Farben am besten zur Geltung.

Für 2026 gilt: Der Park hat den Timed Entry abgeschafft, Sie brauchen also keine Zeitfenster-Reservierung mehr. Ein gültiger Eintrittspass genügt, 30 US-Dollar pro Fahrzeug für sieben Tage. Sie erkunden das Gelände zu Fuß und mit dem Auto. Beachten Sie aber: Wenn die Parkplätze am Delicate Arch, an den Windows oder am Devils Garden voll sind, sperren Ranger die Zufahrten für drei bis fünf Stunden. Zwischen Mai und Oktober fahren Sie deshalb am besten vor 8 Uhr oder nach 16 Uhr hinein.

Zu einer Canyon Rundreise gehört ein Besuch des Natural Bridges National Monument. Vor Ort finden Sie zunächst ein Visitor Center, das Ihnen einen guten Überblick über das Monument verschafft.

Anschließend geht es auf den Bridge View Drive, eine Einbahnstraße von rund 15 Kilometern Länge. Aussichtspunkte und kurze Wanderwege zweigen von der Straße ab und sind einen Stopp wert.

Die Brücken Sipapu, Kachina und Owachomo sind die bekanntesten und beeindruckendsten des Monuments. Sie bestehen aus hellem Cedar-Mesa-Sandstein und wirken dadurch deutlich heller als vergleichbare Formationen in anderen Parks. Unternehmen Sie eine Wanderung zur Sipapu Bridge oder gleich zu allen drei Brücken.

Zum Abend hin fahren Sie weiter nach Bluff, wo Sie die Nacht verbringen.

Das Monument Valley hat in den vergangenen Jahrzehnten nicht nur für Fotomotive und Postkarten herhalten müssen. Auch zahlreiche Filme wurden hier gedreht, von John Fords Westernklassikern wie „Stagecoach" und „Der schwarze Falke" bis zu „Easy Rider" und „Forrest Gump".

Am 14. Tag steuern Sie die Landschaft von Bluff aus an. Kurz vor dem Tal passieren Sie den „Forrest Gump Point", jene Stelle, an der Forrest Gump seinen Lauf quer durch die USA beendet. Halten Sie kurz an und nutzen Sie die Gelegenheit für ein Foto von der schnurgeraden Straße, die direkt auf die Felstürme zuläuft.

Im Valley angekommen haben Sie mehrere Möglichkeiten. Wir empfehlen eine vierstündige Monument Valley Tour mit einem Navajo-Guide, die Sie auch in Bereiche bringt, die auf eigene Faust nicht zugänglich sind. Ein Mittagessen ist dabei. Am Abend checken Sie in Ihr Hotel im Ort Kayenta ein.

Am heutigen Tag Ihrer Canyon Rundreise steht der Antelope Canyon bei Page auf dem Programm. Der Canyon liegt auf dem Gebiet der Navajo Nation und darf ausschließlich in Begleitung eines autorisierten Navajo-Guides betreten werden. Der Slot Canyon gehört zu den bekanntesten Formationen im Südwesten, entsprechend früh sind die Touren ausgebucht. Wir haben Ihre Tickets bereits reserviert.

Nicht weit entfernt liegt der Horseshoe Bend. Hufeisenförmig zieht der Colorado River hier eine 180-Grad-Kurve um einen freistehenden Felssporn. Von der Aussichtsplattform blicken Sie rund 300 Meter in die Tiefe. Der Weg vom Parkplatz dauert etwa 20 Minuten pro Richtung und liegt ohne Schatten.

Spricht man von den USA, kommt früher oder später der Grand Canyon zur Sprache. 446 Kilometer lang, bis zu 29 Kilometer breit. Der Weg führt Sie heute über den Osteingang am Desert View in Richtung Visitor Center, mit mehreren Aussichtspunkten entlang der Strecke.

Unser Wandertipp: Stellen Sie Ihren Mietwagen am Visitor Center ab und nehmen Sie den Shuttle der roten Linie, der Hermits Rest Route. Die blaue Linie fährt nur im Village, die rote bringt Sie die 11 Kilometer lange Hermit Road hinaus bis zum Endpunkt Hermits Rest. Von dort laufen Sie ein Stück des Rim Trail zurück und steigen an einem beliebigen Haltepunkt wieder in den Bus. Die komplette Strecke zu Fuß bis ins Village sind gut 12 Kilometer, dafür sollten Sie vier bis fünf Stunden einplanen. Da die meisten Besucher andersherum laufen, haben Sie in dieser Richtung deutlich mehr Ruhe.

Die rote Linie fährt vom 1. März bis 30. November, in dieser Zeit ist die Hermit Road für Privatfahrzeuge gesperrt. Am Abend übernachten Sie in Tusayan, direkt vor den Toren des Parks.

Da Sie nur wenige Minuten vom Grand Canyon entfernt übernachten, bietet sich für den Morgen ein Hubschrauber Rundflug über den Canyon an. Start ist am Grand Canyon National Park Airport in Tusayan. Früh am Morgen sind noch wenige Maschinen unterwegs, die Luft ist ruhiger und das flache Licht zeichnet die Schichten im Gestein besonders klar heraus.

Nach dem Start in den Tag geht die Fahrt weiter über Williams nach Seligman. Ab hier fahren Sie auf der historischen Route 66. Halten Sie in Seligman beim Westside Lilo's Café, das von einer deutschen Auswanderin gegründet wurde. Ein Kaffee zur Stärkung ist gut, unser Geheimtipp ist der Karottenkuchen.

Rund eine Stunde weiter kommen Sie durch Hackberry, wo der Hackberry General Store steht: eine alte Tankstelle mit Oldtimern, Zapfsäulen und Memorabilia aus der Blütezeit der Straße. Geöffnet ist täglich von 9 bis 18 Uhr. Machen Sie einen Zwischenstopp und ein paar Fotos, spätestens hier ist die Route-66-Stimmung komplett.

Nicht weit entfernt liegt Kingman, wo Sie für eine Nacht einchecken.

Der Tag beginnt mit dem wohl schönsten Stück Route 66 in Arizona. Von Kingman aus fahren Sie 45 Kilometer nach Westen über den Sitgreaves Pass, eine Bergstrecke mit 191 Kurven, ohne Leitplanken und mit Blick über die Black Mountains bis nach Kalifornien und Nevada. Rechnen Sie für die Strecke etwa 45 Minuten, langsam gefahren macht sie mehr Spaß.

Am Ende liegt Oatman, eine ehemalige Goldgräberstadt, in der halbwilde Burros durch die Hauptstraße laufen. Sie sind Nachfahren der Lasttiere aus der Minenzeit und heute an Besucher gewöhnt. Futter gibt es in den Läden am Ort, füttern Sie bitte nur damit.

Anschließend fahren Sie dieselbe Strecke zurück nach Kingman und von dort auf der US-93 nach Norden. Kurz vor Las Vegas machen Sie Halt am Hoover Dam. Die benachbarte Mike O'Callaghan-Pat Tillman Memorial Bridgeüberspannt den Colorado River in rund 270 Metern Höhe und ist über einen Fußweg begehbar. Von dort haben Sie den besten Blick auf die Staumauer. Wer mehr sehen möchte, bucht vor Ort eine Führung durch das Innere des Damms.

Ihr Hotel liegt diesmal in Downtown an der Fremont Street, im älteren Teil von Las Vegas, der bunt und historisch zugleich wirkt. Gegen Abend empfehlen wir Ihnen die Fremont Street Experience. Unter dem rund 419 Meter langen Viva-Vision-Dach spielen Live-Bands, es gibt Essen an jeder Ecke und Selbstdarsteller, denen man gerne eine Weile zuschaut.

Neben Casinos, Leuchtreklamen und Menschen aus aller Welt hat Las Vegas noch mehr zu bieten. Kurz vor Ende der Reise bietet es sich an, am Pool Kraft zu tanken oder in den großen Outlet Centern der Stadt shoppen zu gehen. Die Auswahl ist größer als in den meisten europäischen Städten zusammen.

Nachdem Sie Ihren Mietwagen am Flughafen zurückgegeben haben, treten Sie heute Ihren Rückflug nach Deutschlandan.

Aufgrund der Zeitverschiebung landen Sie am letzten Tag Ihrer Canyon Rundreise wieder in Deutschland.

Wunschleistungen

  • Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
  • Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.

FAQ

Welche Nationalparks kann ich im Südwesten besuchen?

Grand Canyon, Zion, Bryce Canyon, Arches und Canyonlands sind für uns die großen Klassiker einer Südwest-Reise. Wir empfehlen, nicht zu viele Parks in zu kurzer Zeit einzuplanen und lieber mindestens einen vollen Tag pro Nationalpark vorzusehen.

Wann ist die beste Reisezeit für Arizona und den Südwesten?

Frühling und Herbst sind ideal für Wanderungen, Roadtrips und angenehme Temperaturen. Im Sommer sollte der Tag früh beginnen, denn die Hitze in der Wüste kann zur Mittagszeit sehr intensiv werden.

Brauche ich für den Grand Canyon eine Reservierung?

Für bestimmte Zufahrten, Unterkünfte, Shuttles oder Touren können Reservierungen notwendig sein. Unser Tipp ist, besonders für Hauptsaison und Wochenenden früh zu planen, damit die Reise entspannt bleibt.

Was sollte ich beim Fahren im Südwesten beachten?

Im Südwesten liegen Tankstellen und Mobilfunkempfang teilweise weit auseinander. Wir empfehlen deshalb immer ausreichend Wasser, Offline-Karten und einen gut gewarteten Mietwagen – besonders bei hohen Temperaturen und längeren Etappen.

Welche Städte eignen sich als Ausgangspunkt für den Südwesten?

.San Francisco, Las Vegas, Los Angeles und San Diego sind gute Ausgangspunkte für eine Südwesten Rundreise. Besonders gelungen finden wir die Kombination aus Las Vegas, Zion, Page, Bryce Canyon, Grand Canyon und der Route 66.

„Für mich sind die USA das Land der unendlichen Möglichkeiten, der spektakulären Landschaften und der Menschen, die einem mit offenen Armen begegnen. Jede Reise dorthin fühlt sich an wie ein eigenes Abenteuer, voller überraschender Begegnungen und Momente, die man nicht plant. Mit Begeisterung teile ich meine besten Insider-Tipps und ganz persönlichen Lieblingsorte, damit auch Ihre USA-Reise zu etwas ganz Besonderem wird.“
Mann mit Bart lächelt in die Kamera, trägt ein helles Hemd und hat kurze Haare.
Pascal Remmy
USA-Experte

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Bewertungen unserer Reisenden

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Sandra Theißen
26 days ago
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Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸
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Nina Pfeil-Hüsken
26 days ago
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Silke Raabe
36 days ago
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Wir waren mit der Reiseplanung von USA-Reisen Experte sehr zufrieden. Es wurden tolle Unterkünfte für uns gebucht, ein Inlandsflug sowie das Mietauto. Besonders begeistert waren wir von der Vamoos-App, in der wir immer über die aktuelle Reiseroute ect. im Bilde waren. Bei Fragen konnten wir uns jederzeit an die USA-Reisen-Experten wenden! Einfach top und auf jeden Fall weiterzuempfehlen 👍
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Verena Franken
36 days ago
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Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal
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Antje Yeadon
45 days ago
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Marcel Hampl
78 days ago
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Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!
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Ingoscha Petz
83 days ago
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Top Betreuung und Anleitung in Vorbereitung der Reise nach New York. Alle Buchungen und Anfragen wurden korrekt umgesetzt und beantwortet. Regelmäßige Updates und Infos vor Beginn der Reise waren sehr hilfreich. In Verbindung mit der Vamoos App sind immer alle Buchungsunterlagen und Reisepläne digital abrufbar. Vielen Dank an das USA-Reisen Experten Team. Ich kann diesen USA-Reisen Anbieter uneingeschränkt emphehlen!
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Silvia Gewiese
90 days ago
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Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.
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Christin
93 days ago
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Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.
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Kai
98 days ago
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Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß

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Pascal Remmy
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