22 Tage Mietwagenrundreise Alaska und Yukon: Anchorage, Kenai-Halbinsel, Dawson City, Whitehorse & Co.

Diese 22-tägige Mietwagenrundreise führt Sie durch Alaska und den kanadischen Yukon, von der Kenai-Halbinsel über die Top of the World Highway bis in die Goldgräberstadt Dawson City. Sie erleben die Alaska State Fair in Palmer, fahren mit der historischen White Pass & Yukon Route Bahn zum Passübergang und stehen am Ende vor der schroffen Kulisse des Denali. Zwischen Ende August und Mitte September erleben Sie beide Regionen in einer ihrer schönsten Jahreszeiten, mit ersten Nordlichtern und herbstlich gefärbter Tundra. 

Anchorage – Girdwood – Kenai – Homer – Seward – Palmer – Tok – Chicken – Dawson City – Whitehorse – Skagway – Haines Junction – Beaver Creek – Fairbanks – Denali Nationalpark – Anchorage

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Inkludierte/exkludierte Leistungen

  • 21 Nächte in Mittelklasse-Hotels 
  • Langstreckenflug von Deutschland nach Anchorage (ANC) und zurück von Anchorage (ANC) 
  • Mietwagen Kategorie Midsize SUV
  • Gebühr für 2. Fahrer inklusive 
  • Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt 
  • USA & Kanada eSIM inkl. Datenvolumen  
  • Ausführliches Roadbook per App 
  • Alaska- und Yukon-Reiseführer 

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Ihr Reiseplan

Nach dem Langstreckenflug erreichen Sie Anchorage (ANC), den Ausgangspunkt Ihrer Reise. Da einige der schönsten Ausflugsziele rund um die Stadt, etwa Girdwood oder der Chugach State Park, weit außerhalb des Zentrums liegen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur umständlich zu erreichen sind, übernehmen Sie Ihren Mietwagen direkt am Flughafen.

Anchorage ist eine weltoffene, überraschend urbane Stadt mitten in der Wildnis Alaskas, in der fast die Hälfte der Bevölkerung des gesamten Bundesstaates lebt. Nutzen Sie den ersten Abend, um sich zu akklimatisieren: Ein Spaziergang durch die kompakte Innenstadt rund um den Town Square Park bringt Sie in Reisestimmung, bevor Sie zum Abendessen etwa im Simon & Seafort's an der L Street einkehren, das täglich bis 22 Uhr geöffnet hat.

Für die nächsten Wochen gilt: Nehmen Sie sich Zeit. Alaska und der Yukon sind nichts für Menschen, die von Termin zu Termin hetzen wollen.

Der erste volle Tag gehört ganz der Stadt und ihrer Kultur. Am Vormittag besuchen Sie das Alaska Native Heritage Center, das die Lebensweisen der elf indigenen Kulturgruppen Alaskas zeigt. Es ist im Sommer täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet, geführte Rundgänge über das Außengelände starten mehrmals täglich, unter anderem um 9:15, 11:15 und 13:15 Uhr, der Eintritt für Erwachsene liegt bei 30 US-Dollar.

Am Nachmittag wechseln Sie ins Zentrum zum Anchorage Museum an der C Street, das im Sommer täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist und neben Kunst und Geschichte auch eine sehenswerte Naturkunde-Abteilung zeigt, Erwachsene zahlen 25 US-Dollar Eintritt. Wer nach zwei Museumsbesuchen noch Energie hat, schließt den Tag mit einem Spaziergang entlang des Tony Knowles Coastal Trail mit Blick auf den Cook Inlet ab.

Sie verlassen Anchorage auf dem landschaftlich beeindruckenden Seward Highway, der sich entlang des Turnagain Arm nach Süden schlängelt. Nach rund 60 Kilometern lohnt sich ein Stopp in Girdwood: Die Alyeska Aerial Tramway bringt Sie in wenigen Minuten von 76 auf gut 800 Meter Höhe und eröffnet einen Panoramablick auf Gletscher und Fjorde, Erwachsene zahlen an der Kasse 48 US-Dollar, online etwas günstiger.

Alternativ, oder als Zusatzstopp für Tierliebhaber, fährt man wenige Kilometer weiter zum Alaska Wildlife Conservation Center bei Portage, wo Elche, Bären, Karibus und Adler in großzügigen naturnahen Gehegen leben. Das Zentrum hat bis Mitte September täglich von 8:30 bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt für Erwachsene liegt bei 30 US-Dollar.

Anschließend setzen Sie die Fahrt über den Sterling Highway fort und erreichen am Abend Kenai, das im südzentralen Teil Alaskas an der Mündung des gleichnamigen Flusses liegt. Zum Abendessen empfiehlt sich Paradiso's Restaurant, das seit 1971 an der Main Street kocht.

Am Morgen bleibt Zeit für einen Spaziergang durch Old Town Kenai. Im Zentrum steht die Holy Assumption of the Virgin Mary Russian Orthodox Church, deren heutiges Gebäude zwischen 1894 und 1896 errichtet wurde und die 1970 als eines von nur 50 National Historic Landmarks Alaskas ausgezeichnet wurde, eine der ältesten russisch-orthodoxen Kirchen des Bundesstaates. Von außen ist die Kirche jederzeit zu bewundern, ein Besuch im Innern ist an die Gottesdienstzeiten gebunden. Ende August läuft außerdem die Silberlachs-Saison am Kenai River auf Hochtouren, mit den ersten Fischen bereits ab Ende Juli und einer starken Wanderung bis in den Oktober hinein, ein Grund, warum viele Einheimische am Fluss mit der Angel stehen.

Am Mittag geht die Fahrt weiter nach Homer, das sich selbst als Heilbutt-Hauptstadt der Welt bezeichnet und rund 220 Meilen südlich von Anchorage am Ende des Sterling Highway liegt. Nach dem Einchecken bietet sich ein Spaziergang über den weltbekannten Homer Spit an, eine gut sieben Kilometer lange Landzunge mit Charterbooten, Galerien und dem urigen Salty Dawg Saloon als Wahrzeichen. Zum Abendessen lädt Captain Pattie's Fish House direkt am Spit ein, täglich von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Wer auf eigene Faust Heilbutt fangen möchte, sollte die aktuellen Fangregeln kennen: Nach den für 2026 gültigen Bestimmungen der NOAA Fisheries dürfen Charterboote im Fanggebiet 3A, zu dem Homer gehört, an allen Mittwochen und an Dienstagen bis zum 25. August keinen Heilbutt zur Entnahme fangen.

Vor der Weiterfahrt lohnt sich ein Besuch im Pratt Museum, das mit Kunst, Naturkunde und der Ausstellung "Darkened Waters" zur Exxon-Valdez-Katastrophe einen ungewöhnlich tiefen Einblick in die Region gibt. Die Sommersaison läuft bis zum 5. September, täglich von 10 bis 18 Uhr, der Eintritt liegt bei 15 US-Dollar für Erwachsene.

Am Mittag fahren Sie auf dem Sterling und dem Seward Highway zurück Richtung Osten nach Seward. Die Strecke führt durch die Kenai Mountains und zählt zu den schönsten Panoramastraßen Alaskas. Am Abend checken Sie in Seward ein, einer kleinen Hafenstadt, die von Wald, Bergen und Meer umschlossen wird und Ausgangspunkt für Ausflüge in den Kenai Fjords National Park ist.

Der Haupttag in Seward gehört dem Wasser. Mit einer Bootstour in den Kenai Fjords National Park erleben Sie kalbende Gletscher, Wale, Seelöwen und Papageientaucher hautnah. Major Marine Tours bietet 2026 unter anderem eine sechsstündige Kenai Fjords National Park Cruise von Anfang Mai bis in den September für 239 US-Dollar pro Erwachsenem an; wer mehr Zeit hat, kann auf eine längere Tour zum Northwestern Fjord ausweichen.

Alternativ, oder als Ergänzung für den Nachmittag, besuchen Sie das Alaska SeaLife Center direkt am Hafen, das im Sommer bis zum 14. September täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet ist und Alaskas einzige Meeresforschungs- und Rehabilitationsstation für Meerestiere beherbergt. Wer lieber an Land bleibt, wandert stattdessen zum Exit Glacier, dem einzigen mit dem Auto erreichbaren Teil des Nationalparks, über den kurzen und barrierefreien Glacier View Loop Trail. Zum Ausklang empfiehlt sich Ray's Waterfront direkt am Kleinboothafen, saisonal bis September täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet.

Am Vormittag verlassen Sie Seward und fahren über den Seward und Glenn Highway zurück Richtung Norden nach Palmer im Matanuska Valley, dem fruchtbarsten Agrargebiet Alaskas. Sie erreichen die Kleinstadt am frühen Nachmittag, rechtzeitig für den Höhepunkt des Tages: die Alaska State Fair. Sie findet im August und September (bitte genaue Daten prüfen) statt, täglich von 11 bis 22 Uhr.

Neben Fahrgeschäften, Livemusik und deftigem Messe-Essen ist die Fair vor allem für ihre Riesengemüse berühmt: Der aktuelle Weltrekord für Kohlrabi mit fast 44 Kilogramm wurde 2006 in Palmer aufgestellt, ebenso mehrere Rekorde bei Grünkohl und Riesenkürbis. Ein Abend, der Ihnen zeigt, wie stolz Alaska auf seine kurze, aber intensive Wachstumssaison ist.

Bevor die lange Etappe Richtung Osten beginnt, bleibt am Morgen Zeit für einen Besuch auf der Musk Ox Farm direkt vor den Toren Palmers. Geführte Touren durch die Herde von über 70 Moschusochsen starten täglich zwischen 10 und 18 Uhr und dauern rund 45 Minuten. Wer es lieber etwas verspielter mag, besucht stattdessen die nahegelegene Reindeer Farm, die bis zum 7. September täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist und wo Sie Rentiere aus nächster Nähe füttern können.

Anschließend beginnt die längste Etappe der bisherigen Reise: Auf dem Glenn und dem Alaska Highway fahren Sie fast fünf Stunden durch immer dünnere Besiedlung nach Tok, einem kleinen Ort, der ursprünglich 1942 als Arbeitersiedlung beim Bau des Alaska Highway entstand. Am Abend erwartet Sie ein bodenständiges Abendessen im Fast Eddy's Restaurant, das täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet hat.

Der heutige Tag führt Sie auf einer der abgelegensten und zugleich spektakulärsten Strecken der gesamten Reise. Über den Taylor Highway, dessen erste 60 Meilen asphaltiert sind, bevor er in eine Schotterstraße übergeht, erreichen Sie nach knapp zwei Stunden Chicken, einen Weiler mit weniger als zwanzig Dauerbewohnern und einer amüsanten Namensgeschichte: Die ersten Goldsucher wollten den Ort nach dem einheimischen Schneehuhn benennen, konnten sich aber nicht auf die Schreibweise von "Ptarmigan" einigen und nannten ihn kurzerhand "Chicken". Im Chicken Gold Camp & Outpost können Sie bis 18 Uhr selbst nach Gold waschen und im angeschlossenen Cafe eine Pause einlegen, der Ort ist bis Mitte September geöffnet.

Ab Chicken wird die Straße zum Top of the World Highway und bleibt bis zur Grenze Schotterpiste. Der Grenzübergang Poker Creek / Little Gold Creek, der nördlichste Grenzposten Nordamerikas, täglich von 9 bis 19 Uhr Yukon-Zeit geöffnet, was 8 bis 18 Uhr Alaska-Zeit entspricht, und schließt für die Saison am 15. September. Planen Sie die Grenzüberquerung daher am frühen Nachmittag ein und denken Sie an die Zeitumstellung.

Kurz vor Dawson City endet die Straße am Ufer des Yukon River. Da es an dieser Stelle keine Brücke gibt, überqueren Sie den Fluss mit der kostenlosen George Black Ferry, die rund um die Uhr im Sechs-Minuten-Takt übersetzt. Am Abend erreichen Sie Dawson City, das Herz des Klondike-Goldrausches.

Der Tag in Dawson City beginnt am besten mit einem Ausflug in die Klondike-Goldfelder, rund 20 Kilometer südöstlich der Stadt. Dort besichtigen Sie den Dredge No. 4, einen achtstöckigen Schwimmbagger, der von 1899 bis 1966 den Goldabbau im Yukon prägte. Führungen finden täglich um 10, 13 und 15 Uhr statt, der Eintritt liegt bei 5 kanadischen Dollar, die Führung kostet zusätzlich 12,50 kanadische Dollar. Auf dem Rückweg lohnt ein kurzer Stopp am Discovery Claim, wo 1896 die Entdeckung gemacht wurde, die den gesamten Goldrausch auslöste.

Am Nachmittag bleibt Zeit für die Innenstadt: Die S.S. Keno, ein historisches Schaufelraddampfschiff am Ufer, kann täglich um 12:30 Uhr im Rahmen einer Führung besichtigt werden, und im Jack London Museum an der Ecke 8th Avenue und Firth Street erfahren Sie, wie der Schriftsteller 1897 und 1898 im Klondike überwinterte. Das Museum ist bis zum 13. September täglich von 11 bis 14:30 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt 5 kanadische Dollar.

Den Abend verbringen Sie am besten so, wie es die Stadt seit 1971 vormacht: im Diamond Tooth Gerties Gambling Hall, Kanadas erstem lizenziertem Spielcasino, das täglich von 19 bis 2 Uhr geöffnet hat und dreimal pro Abend eine Can-Can-Show zeigt, ein Season Pass kostet 30 kanadische Dollar. Zum Abendessen empfiehlt sich zuvor das Riverwest Bistro direkt am Ufer des Yukon River.

Heute steht die längste Fahrstrecke der gesamten Reise an. Der North Klondike Highway führt Sie über gut 500 Kilometer durch das Herz des Yukon nach Whitehorse, der Hauptstadt und mit Abstand größten Stadt des Territoriums. Nehmen Sie sich unterwegs Zeit für Pausen, Tankstellen sind auf dieser Strecke nicht überall verfügbar. Am Abend checken Sie in Whitehorse ein, einer Stadt, die auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, aber mit lebendiger Kunstszene, guten Restaurants und historischen Gebäuden überrascht.

Der volle Tag in Whitehorse beginnt mit einem Ausflug zum Yukon Wildlife Preserve, rund eine halbe Autostunde außerhalb der Stadt. Auf einer eineinhalbstündigen, geführten Bustour, die täglich um 11, 13 und 15 Uhr startet, sehen Sie zwölf typische Yukon-Tierarten, darunter Elche, Karibus und Moschusochsen, aus nächster Nähe, der Eintritt inklusive Bustour kostet 32 kanadische Dollar pro Erwachsenem.

Am Nachmittag lohnt sich ein Spaziergang zum Miles Canyon am Stadtrand, wo sich der Yukon River türkisfarben durch eine vor Jahrmillionen erstarrte Basaltschlucht zwängt. Eine schmale Hängebrücke führt über den Canyon, First Nations nutzten das Gebiet einst als Fischcamp. Wer noch Zeit und Energie hat, rundet den Tag mit dem MacBride Museum of Yukon History an der Front Street ab, das von Montag bis Samstag von 9:30 bis 17 Uhr geöffnet ist und unter anderem eine historische Dampflok der White Pass Bahn zeigt. Zum Abendessen bietet sich das Burnt Toast Cafe an der 2nd Avenue an.

Die South Klondike Highway führt Sie von Whitehorse aus in gut zwei Stunden über die Grenze nach Skagway, vorbei an Bergseen und durch ein kurzes Stück britisch-kolumbischer Wildnis, bevor die Straße am Meer in Alaska endet. Die Strecke gilt als eine der landschaftlich eindrucksvollsten Nordamerikas und quert auf ihrem Höhepunkt den historischen White Pass, über den einst die Goldsucher des Klondike zogen.

Am Nachmittag erreichen Sie Skagway, dessen sechs Blocks umfassender historischer Stadtkern als National Historic District geschützt ist. Über 20 Gebäude aus der Goldrauschzeit werden vom National Park Service verwaltet, mehrere sind an Geschäfte verpachtet und mit Messingschildern gekennzeichnet. Ein erster Streifzug über die historische Broadway Street macht Lust auf mehr.

Der Höhepunkt des Aufenthalts in Skagway ist die Fahrt mit der historischen White Pass & Yukon Route Bahn. Die Summit Excursion verkehrt bis zum 7. Oktober und bringt Sie in restaurierten Waggons vorbei an den Bridal Veil Falls und dem Inspiration Point hinauf zum Passübergang, wo an manchen Stellen noch der in den Fels geschliffene Original-Trail der Goldsucher von 1898 zu erkennen ist.

Am Nachmittag bleibt Zeit für das Klondike Gold Rush National Historical Park Visitor Center im historischen Bahnhofsgebäude an der Ecke 2nd Avenue und Broadway, wo ein 25-minütiger Film und Ranger-Vorträge die Geschichte des Goldrausches lebendig machen. Zum Ausklang des Tages eignet sich die Skagway Brewing Company, die täglich von 10 bis 21 Uhr lokal gefangenen Lachs und Heilbutt serviert und ihr Bier selbst braut, oder alternativ der historische Red Onion Saloon von 1898 an der Broadway, der von Mai bis September täglich geöffnet ist.

Sie verlassen Skagway wieder über die South Klondike Highway zurück nach Whitehorse und biegen dort auf den Alaska Highway Richtung Westen ab, bis Sie am Nachmittag Haines Junction erreichen, das Tor zum Kluane National Park and Reserve. Der Park beherbergt 17 der 20 höchsten Berge Kanadas, darunter mit dem Mount Logan den höchsten Gipfel des Landes, sowie die größten nichtpolaren Eisfelder der Erde.

Nach der Ankunft lohnt sich ein Besuch im Da Ku Cultural Centre, das von den First Nations Champagne and Aishihik betrieben wird und bis zum Labor Day täglich von 8:30 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet ist. Anfang September beginnt sich die Tundra rund um Haines Junction bereits herbstlich zu färben, die Region gilt als einer der schönsten Orte im Yukon für diese Jahreszeit. Zum Abendessen bietet sich die Village Bakery & Deli an, die täglich ab 7 Uhr geöffnet hat.

Der Alaska Highway führt Sie heute vorbei am Kluane Lake, dem größten See des Yukon, dessen Ufer die Straße auf gut 80 Kilometern Länge begleitet. Wer zeitlich flexibel ist, kann am Thechal Dhal Visitor Centre am Seeufer halten, das allerdings 2026 nur bis einschließlich 6. September geöffnet ist, täglich von 10 bis 16 Uhr.

Am späten Nachmittag erreichen Sie Beaver Creek, die westlichste Gemeinde Kanadas mit nur rund 100 Einwohnern, nur wenige Kilometer von der Grenze zu Alaska entfernt. Zum Abendessen und Übernachten bietet sich Buckshot Betty'sdirekt am Alaska Highway an, ein ganzjährig geöffnetes Motel mit Restaurant und Bäckerei.

Am Morgen überqueren Sie beim Grenzübergang Beaver Creek / Port Alcan zurück nach Alaska. Anders als der Übergang bei Poker Creek ist dieser Grenzposten ganzjährig rund um die Uhr geöffnet, da er den einzigen durchgehend befahrbaren Grenzübergang zwischen dem Yukon und dem Inneren Alaskas darstellt. Denken Sie an die Zeitumstellung: Alaska liegt eine Stunde hinter der Yukon-Zeit zurück.

Die Fahrt führt weiter über Tok und Delta Junction, wo der Alaska Highway offiziell endet und in den Richardson Highway übergeht, bis nach Fairbanks, Alaskas zweitgrößte Stadt. Der 7. September ist in den USA und Kanada gleichermaßen Labor Day, ein Feiertag, an dem einige kleinere Betriebe entlang der Strecke geschlossen haben könnten. Am Abend checken Sie in Fairbanks ein.

Fairbanks bietet Ihnen die Wahl zwischen Stadt und Natur. Im University of Alaska Museum of the North auf dem Campus der Universität erleben Sie auf einer Fläche, die einem markanten, an ein Gletscherfeld erinnernden Gebäude nachempfunden ist, die Kulturgeschichte und Naturkunde des Nordens, geöffnet bis zum 15. September täglich von 9 bis 19 Uhr.

Am Nachmittag bietet sich eine Fahrt mit dem historischen Raddampfer der Riverboat Discovery an, die auf einer rund dreistündigen Tour über den Chena und Tanana River auch am Trail Breaker Kennel vorbeiführt, der Heimat legendärer Iditarod-Schlittenhunde.

Wer stattdessen lieber ins Warme eintaucht, fährt die rund 100 Kilometer zu den Chena Hot Springs, die das ganze Jahr über geöffnet sind. Da die Nordlichtsaison in Fairbanks bereits am 21. August beginnt und bis in den April hinein andauert, lohnt es sich, an diesem Abend nach Mitternacht noch einmal aus dem Fenster oder vor die Tür zu schauen. Zum Abendessen empfiehlt sich das Pump House Restaurant am Chena River, das in einem denkmalgeschützten Gebäude Fisch und Wild serviert.

Über den George Parks Highway erreichen Sie in rund zwei Autostunden den Eingang des Denali National Park and Preserve. Nach dem frühen Nachmittag bleibt Zeit, sich im Denali Visitor Center, der zur Reisezeit voraussichtlich von 8:30 bis 18 Uhr geöffnet hat, zu orientieren.

Falls der Zeitplan es zulässt, lohnt sich ein Abstecher zu den kostenlosen Sled Dog Demonstrations, bei denen Ranger die Arbeit der Schlittenhunde erklären, die traditionell zur Patrouille des Parks eingesetzt werden. In der Nebensaison Anfang bis Mitte September finden ein bis zwei Vorführungen pro Tag statt, gegenüber drei in der Hochsaison.

Der Hauptaktivität des Tages ist eine geführte Bustour ins Innere des Parks. Da private Fahrzeuge die Denali Park Roadnur bis zum Savage River bei Meile 15 befahren dürfen, geht es ab dort ausschließlich mit den offiziellen Parkbussen weiter. Die Tundra Wilderness Tour führt normalerweise bis zur Murie-Hütte bei Meile 43 durch die weite Tundra-Landschaft, in der Sie mit etwas Glück Karibus, Dallschafe und Grizzlys beobachten können.

Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, bleibt in Parkeingangsnähe und wandert auf einem der gut ausgeschilderten Wege rund um den Savage River, eine ruhigere Alternative zur mehrstündigen Bustour. Anfang September kann es im Park bereits schneien, die Tundra zeigt sich zu dieser Zeit oft in kräftigem Rot und Orange, bevor die Farben nach wenigen Tagen wieder verblassen.

Die letzte große Etappe der Reise führt Sie über den George Parks Highway zurück nach Anchorage, rund fünf Autostunden südlich des Denali-Parkeingangs. Die Strecke bietet unterwegs immer wieder Ausblicke auf die Alaska Range, nutzen Sie die Fahrt für einen letzten ruhigen Tag hinterm Steuer, bevor am Abend die Rückgabe des Mietwagens und der Rückflug anstehen.

Am letzten Tag bleibt, je nach Flugzeit, noch etwas Raum für einen finalen Spaziergang durch Anchorage, bevor Sie den Mietwagen am Flughafen zurückgeben und den Rückflug nach Deutschland antreten. Eine Reise durch zwei Länder, unzählige Kilometer Schotterpiste und Asphalt und eine der eindrucksvollsten Landschaften der Welt liegt hinter Ihnen.

Wunschleistungen

  • Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
  • Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.
  • America The Beautiful Pass 250,- USD

FAQ

Wann ist die beste Reisezeit für Alaska?

Für eine erste Alaska-Reise empfehlen wir besonders die Monate Juni bis August. Dann sind viele Nationalparks gut zugänglich, die Tage sehr lang und die Chancen auf Tierbeobachtungen besonders gut. Wer vor allem Nordlichter erleben möchte, sollte Alaska eher zwischen September und März bereisen.

Welche Nationalparks kann ich in Alaska besuchen?

Denali, Kenai Fjords und Glacier Bay zählen für uns zu den eindrucksvollsten Nationalparks Alaskas. Wir würden mindestens einen dieser Parks fest in jede Alaska-Route einplanen, da sie Gletscher, Berge und die außergewöhnliche Tierwelt des Bundesstaats besonders gut zeigen.

Wie erlebe ich die Gletscherwelt im Glacier-Bay-Nationalpark?

Glacier Bay gehört für uns zu den außergewöhnlichsten Naturerlebnissen Alaskas und ist nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar. Eine Bootstour oder Kreuzfahrt ist unsere klare Empfehlung, da Gletscher, Wale und die abgelegene Küstenlandschaft vom Wasser aus am eindrucksvollsten wirken.

Wo kann ich in Alaska Wildtiere beobachten?

Für Bären, Wale, Elche und Adler empfehlen wir Nationalparks, Küstenregionen und geführte Naturtouren. Besonders schön ist die Kombination aus einer Walbeobachtungstour an der Küste und einem Besuch im Denali National Park.

Was sollte ich für Alaskas Wetter einpacken?

Wir raten immer zu Kleidung im Zwiebellook, einer wasserdichten Jacke und festen Schuhen. Auch im Sommer können kühlere Abende, Wind und Regen dazukommen – besonders bei Gletscherfahrten oder Ausflügen in höhere Lagen.

„Was mich an den USA nie loslässt? Der Moment, wenn man das erste Mal vor dem Bryce Canyon steht und begreift, dass das real ist. Oder wenn man durch die Schluchten des Zion fährt und einfach kein Wort findet. Dann, ein paar Stunden später, Las Vegas. Lichter, Lärm, eine andere Welt. Genau das sind die USA: Man glaubt, man kennt ein Land, und dann zeigt es einem eine Seite, die man nie erwartet hätte. Niagarafälle, New York, die Weinberge am Finger Lakes, die roten Felsen von Arches. Jede Region ist ein eigenes Abenteuer.“
Frau mit blonden Haaren und Piercing in einem weißen Blazer vor weißem Hintergrund.
Romina Zeller
Marketing

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Bewertungen unserer Reisenden

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Sandra Theißen
24 days ago
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Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸
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Nina Pfeil-Hüsken
24 days ago
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Silke Raabe
34 days ago
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Wir waren mit der Reiseplanung von USA-Reisen Experte sehr zufrieden. Es wurden tolle Unterkünfte für uns gebucht, ein Inlandsflug sowie das Mietauto. Besonders begeistert waren wir von der Vamoos-App, in der wir immer über die aktuelle Reiseroute ect. im Bilde waren. Bei Fragen konnten wir uns jederzeit an die USA-Reisen-Experten wenden! Einfach top und auf jeden Fall weiterzuempfehlen 👍
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Verena Franken
34 days ago
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Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal
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Antje Yeadon
43 days ago
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Marcel Hampl
76 days ago
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Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!
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Ingoscha Petz
81 days ago
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Top Betreuung und Anleitung in Vorbereitung der Reise nach New York. Alle Buchungen und Anfragen wurden korrekt umgesetzt und beantwortet. Regelmäßige Updates und Infos vor Beginn der Reise waren sehr hilfreich. In Verbindung mit der Vamoos App sind immer alle Buchungsunterlagen und Reisepläne digital abrufbar. Vielen Dank an das USA-Reisen Experten Team. Ich kann diesen USA-Reisen Anbieter uneingeschränkt emphehlen!
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Silvia Gewiese
88 days ago
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Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.
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Christin
91 days ago
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Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.
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Kai
96 days ago
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Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß

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„Was mich an den USA nie loslässt? Der Moment, wenn man das erste Mal vor dem Bryce Canyon steht und begreift, dass das real ist. Oder wenn man durch die Schluchten des Zion fährt und einfach kein Wort findet. Dann, ein paar Stunden später, Las Vegas. Lichter, Lärm, eine andere Welt. Genau das sind die USA: Man glaubt, man kennt ein Land, und dann zeigt es einem eine Seite, die man nie erwartet hätte. Niagarafälle, New York, die Weinberge am Finger Lakes, die roten Felsen von Arches. Jede Region ist ein eigenes Abenteuer.“
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Romina Zeller
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