Washington Rundreise: 18 Tage zwischen Seattle‑Vibes und Evergreen State

Auf dieser 18-tägigen Mietwagenrundreise entdecken Sie zwei Welten, die kaum kontrastreicher sein könnten. Die kreative Metropole Seattle und den grünen, rauen Washington State mit seinen Inseln, Bergen und kleinen Orten.

Tag für Tag fahren Sie mit Ihrem Mietwagen von der Skyline am Puget Sound zu Küstenstraßen, Inselwelten und charmanten Städtchen im Hinterland und erleben so den Evergreen State ganz nah.

Diese Washington Rundreise verbindet urbanes Flair mit spektakulärer Natur und gibt Ihnen die Freiheit, den Nordwesten der USA in Ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Zeit, Washington State zu erkunden!

Unser Highlight: Entdecken Sie unsere Washington-Rundreise und finden Sie alle Geheimtipps (💎) unten im Reiseplan. Kommentieren Sie bis zum 31.3.2026 auf Facebook und/oder Instagram Ihre Antwort. Mit etwas Glück geht es bald für Sie nach Washington State! Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.

Two Worlds. One Journey. Washington & Seattle Rundreise

Inkludierte Leistungen

  • 17 Nächte in Mittelklasse Hotels
  • Flug bis/ab Seattle
  • Mietwagen von ALAMO in der Kategorie Midsize
  • Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt
  • Gebühr für 2. Fahrer inklusive
  • unbegrenzte Kilometer
  • USA eSIM mit 10GB Datenvolumen
  • Personalisiertes Roadbook per App
  • Reiseführer USA

18 Tage inkl. Flug
ab 3.199 EUR p.P. im DZ

Warum diese Washington Rundreise die richtige
Wahl für Sie ist:

  • Zwei Welten in einer Reise: Sie erleben die kreative Metropole Seattle und den ursprünglichen Washington State mit Inseln, Bergen, Weinregionen und charmanten Kleinstädten.
  • Perfekte Mischung aus Stadt & Natur: Auf Ihrer 18-tägigen Washington Rundreise wechseln sich Skyline-Blicke, Küstenstraßen, Fjordlandschaften und Nationalpark-Atmosphäre harmonisch ab.
  • Entspannt als Mietwagenrundreise: Sie fahren flexibel mit dem Mietwagen, entdecken versteckte Aussichtspunkte und genießen zugleich eine vorab fest geplante Route mit reservierten Unterkünften.
  • Flexibel & individuell: Unsere Reise ist perfekt für Alleinreisende, Paare oder Gruppen, die das Abenteuer suchen.
  • Mit echten USA-Profis unterwegs: Als spezialisierter Reiseveranstalter für die USA bieten wir transparente Preise, persönliche Beratung und eine abgesicherte Reise, damit Sie sich voll und ganz auf Ihr Washington‑Abenteuer konzentrieren können.

Routenvorschlag für Ihre Washington Rundreise

Two Worlds. One Journey. Washington & Seattle Rundreise

Reiseverlauf

Sie landen im Seattle-Tacoma International Airport, steigen aus dem Flieger und merken sofort: Hier riecht es nach Meer und einnem einzigartigen Abenteuer, was in den nächsten Tagen auf Sie wartet.

Nach der Fahrt mit dem Taxi/Uber oder mit der Link Light Rail ins Hotel bleibt genug Zeit, um in Ruhe anzukommen, aus dem Fenster die ersten Blicke auf die Skyline oder den Hafen zu genießen und den Jetlag abzuschütteln.

Am späten Nachmittag bietet sich ein erster Spaziergang entlang der Waterfront an, vorbei am Riesenrad, den Fähren nach Bainbridge Island und den kleinen Piers, an denen Straßenmusiker spielen.

Für ein entspanntes Abendessen mit Blick auf die Bucht empfiehlt sich das Sound View Cafe im Pike Place Market: frischer Fisch, unkomplizierte Küche und der Sonnenuntergang über dem Puget Sound als Kulisse. Danach geht es früh ins Bett: morgen beginnt Ihr Seattle‑Kapitel so richtig!

Der Tag beginnt dort, wo Seattle sein Herz schlägt: am Pike Place Market.

Zwischen Fischwerfern, Blumenständen und kleinen Delikatessenläden schlendern Sie durch die Gänge, probieren lokale Spezialitäten und schauen den Verkäufern beim legendären Fischwurf zu. Für eine Kaffeepause bietet sich ein Stopp bei einem der kleinen Röstereien rund um den Markt an. Hier bekommen Sie den berühmten Seattle‑Kaffee mit Blick auf das Markttreiben.

Mittags bleibt Zeit, das historische Viertel Pioneer Square mit seinen Backsteinfassaden und Kunstgalerien zu erkunden oder im Klondike Gold Rush National Historical Park einen Blick in die Geschichte der Stadt zu werfen.

Am Nachmittag flanieren Sie zurück zur Waterfront, vielleicht mit einem Stopp im kleinen Waterfall Garden Park, bevor Sie den Tag in einem der Restaurants am Hafen ausklingen lassen, zum Beispiel mit frischen Meeresfrüchten und einem Glas Washington‑Wein.

Heute geht es in die Höhe. Nach einem gemütlichen Frühstück steuern Sie das Seattle Center an, wo gleich mehrere Highlights auf engem Raum liegen:

Die ikonische Space Needle, der bunte Chihuly Garden and Glass und das Museum of Pop Culture (MoPOP). Sie entscheiden je nach Interesse, ob Sie alle besuchen oder zwei Favoriten auswählen. Genug Zeit bleibt, um die Ausstellungen in Ruhe zu genießen und vom Turm aus den Blick auf Stadt, Puget Sound und bei klarer Sicht sogar den Mount Rainier zu bewundern.

Am Nachmittag fahren Sie in eines der charakterstarken Viertel wie Capitol Hill oder den Central District. In Capitol Hill reihen sich Cafés, Bars und kleine Boutiquen aneinander und sorgen für eine lebendige Atmosphäre.

Der hippe und stylische Central District hingegen ist historisch von einer starken afroamerikanischen Gemeinschaft geprägt. Dort empfiehlt sich ein Besuch der kostenlosen Galerie ARTE NOIR (💎), die Werke Schwarzer Kunst und Künstler ausstellt, ein echter Hidden Gem in Seattle!

Den Abend lassen Sie am besten im COMMUNION Restaurant & Bar ausklingen. Wir empfehlen, vorab einen Tisch zu reservieren.

Heute beginnt der Roadtrip‑Teil Ihrer Washington Rundreise. Nach dem Check‑out übernehmen Sie Ihren Mietwagen, je nach Hotellage direkt downtown oder am Flughafen, und lassen die Skyline allmählich im Rückspiegel kleiner werden.

Die Strecke nach Bellingham folgt weitgehend der I-5, etwa anderthalb bis zwei Stunden Fahrzeit, und führt Sie durch den grünen Gürtel nördlich von Seattle, vorbei an Wäldern, Farmen und gelegentlichen Blicken auf die Bucht.

In Bellingham haben Sie am Nachmittag Zeit, die historische Fairhaven‑Neighborhood zu entdecken:

Rote Backsteinhäuser, kleine Läden, unabhängige Buchhandlungen und eine entspannte College‑Town‑Atmosphäre. Für einen Spaziergang bietet sich der Weg über den Taylor Dock nach Boulevard Park an. Hier laufen Sie direkt über das Wasser, während vor Ihnen die Bellingham Bay glitzert.

Kulinarisch sind Sie in Fairhaven bestens versorgt, etwa im Magdalena’s Creperie für herzhafte und süße Crêpes oder in einem der Restaurants entlang der Main Street, die regionale Küche und lokale Craft‑Biere servieren. Ein perfekter, ruhiger Einstieg in den Norden des Evergreen State.

Der Morgen in Bellingham beginnt gemächlich: Vielleicht noch ein kurzer Spaziergang durch Fairhaven, dann fahren Sie mit dem Mietwagen Richtung Süden und biegen bald auf die legendäre Chuckanut Drive Scenic Byway ab.

Die Straße schmiegt sich an die Felsklippen, links dichter Wald, rechts glitzert die Bucht mit Blick auf die San Juan Islands, immer wieder laden kleine Viewpoints und Larrabee State Park zu Fotostopps und kurzen Spaziergängen an den Strand ein.

Mittags können Sie in einem der einfachen Roadhouse‑Lokale mit Meerblick frische Austern oder Fischgerichte probieren, bevor Sie weiter zum Fährhafen (z. B. Anacortes) fahren. Die Überfahrt auf die San Juan Island ist bereits ein erstes Highlight Ihrer Insel‑Etappe.

Mit etwas Glück sehen Sie Robben oder sogar Wale, während sich die bewaldeten Inseln des Archipels an Ihnen vorbeischieben. In Friday Harbor angekommen, checken Sie in Ihrer Unterkunft ein und schlendern am Abend durch den kleinen Ort, perfekt für ein entspanntes Dinner in einem der Hafenrestaurants mit regionaler Küche und lokaler Craft Beer‑Auswahl.

San Juan Island fühlt sich an wie eine andere Welt: ruhige Landstraßen, Farmen, dichte Wälder und immer wieder Ausblicke aufs Wasser.

Heute nehmen Sie sich Zeit, die Insel zu entdecken, zum Beispiel mit einer gemütlichen Rundfahrt zum Lime Kiln Point State Park, einem der besten Aussichtspunkte für Land‑basiertes Whale Watching weltweit. Hier können Sie auf den Klippen sitzen, den Blick über die Haro Strait schweifen lassen und Ausschau nach Orcas, Schweinswalen und Seeadlern halten.

Am Nachmittag bietet sich eine geführte Whale‑Watching‑Bootstour ab Friday Harbor an, meist drei bis vier Stunden lang, mit Naturguides, die viel über das empfindliche Ökosystem der Salish Sea erzählen.

Zurück im Ort bleibt Zeit für ein Eis, einen Bummel durch kleine Galerien oder einen Kaffee in einem der gemütlichen Cafés rund um den Hafen. Für das Abendessen empfiehlt sich ein Restaurant mit Fokus auf Seafood und regionalen Produkten.

Nach einem letzten Frühstück mit Inselausblick heißt es Abschied nehmen von San Juan Island. Je nach Fährzeit bleibt noch ein kurzer Vormittagsspaziergang durch Friday Harbor, bevor Sie mit der Fähre zurück aufs Festland fahren. Die Überfahrt ist erneut eine kleine Mini‑Kreuzfahrt durch die Inselwelt.

Zurück am Festland setzen Sie Kurs auf Whidbey Island, eine der längsten Inseln der USA, die Sie über die Fähre oder die berühmte Deception Pass Bridge erreichen können.

Auf Whidbey Island geht es deutlich entspannter zu: Kleine Ortschaften, Farmstände am Straßenrand, weite Strände. Je nach Ankunftszeit lohnt ein Stopp in Coupeville mit seinen historischen Holzhäusern direkt am Wasser, bevor Sie Ihre Unterkunft beziehen und den Tag bei einem Dinner in einem der lokalen Bistros oder Seafood‑Restaurants ausklingen lassen.

Der Tag startet im Inseltempo, vielleicht mit einem Spaziergang am Strand oder einem Kaffee in einem kleinen Café im Ort. Danach fahren Sie mit dem Auto zum Fährhafen Coupeville, wo die Fähre über den Puget Sound nach Port Townsend übersetzt, eine Überfahrt, die Sie unbedingt im Voraus reservieren sollten, da sie besonders in der Saison gut ausgelastet ist.

Port Townsend empfängt Sie mit viktorianischer Architektur, maritimem Flair und einer lebendigen Kunst‑ und Kulinarikszene. Nach dem Check‑in bietet sich ein Bummel entlang der Water Street an: Boutiquen, Galerien, Buchläden und immer wieder der Blick auf die Bucht und hinüber nach Whidbey Island.

Unser Geheimtipp (💎): Wenn Sie Ihre Route um eine Schleife über die Olympic Peninsula erweitern möchten, lässt sich an diesem Reisetag auch ein Abstecher zum Devil’s Punchbowl am Lake Crescent einplanen. Hier finden Sie eine spektakuläre Badestelle mit tiefblauem Wasser und kleiner Brücke, die nur wenige Minuten von der Highway 101 entfernt liegt und sich perfekt für eine Bade‑ oder Fotopause eignet.

Am späten Nachmittag können Sie zurück in Port Townsend den Fort Worden State Park mit seinem historischen Fort, Stränden und Leuchtturm besuchen, ein Klassiker für Spaziergänge und Sonnenuntergänge. Zum Abendessen warten zahlreiche gute Adressen, etwa ein Waterfront‑Restaurant mit Blick auf die Bucht oder das Bayview Restaurant für hausgemachte Küche in entspannter Atmosphäre.

Ashford fühlt sich an wie das klassische Gateway‑Town zu einem großen Nationalpark: ein paar Lodges, Cafés, Outdoor‑Shops und dahinter ragt schon der gewaltige Mount Rainier auf.

Nach der Fahrt von Port Townsend über Hood Canal und kleine Highways kommen Sie gegen Mittag oder Nachmittag an und haben Zeit, in Ruhe in Ihrer Unterkunft einzuchecken und die Umgebung zu erkunden.

Je nach Ankunftszeit bietet sich ein erster Abstecher zur Nisqually Entrance des Mount Rainier National Parks an, nur wenige Fahrminuten von Ashford entfernt. Ein kurzer Spaziergang auf einem der einfachen Trails im unteren Parkbereich oder ein Stopp am Visitor Center gibt Ihnen einen Vorgeschmack auf das, was Sie in den nächsten Tagen erwartet.

Zum Abendessen empfehlen sich die kleinen, rustikalen Restaurants im Ort, in denen klassische American Comfort Food und lokale Biere serviert werden.

Heute gehört der Tag ganz dem Mount Rainier. Früh starten lohnt sich, denn je eher Sie an der Nisqually Entrance sind, desto entspannter ist die Fahrt hinauf ins Gebiet von Paradise, dem berühmtesten Teil des Parks mit weiten Wiesen, Wasserfällen und grandiosen Ausblicken.

Unterwegs laden Aussichtspunkte und kurze View‑Stops immer wieder dazu ein, die Kamera zu zücken und die verschiedenen Perspektiven auf den schneebedeckten Gipfel einzufangen.

Oben bei Paradise entscheiden Sie je nach Kondition und Lust: vom kurzen Spaziergang zu Myrtle Falls über einfache Rundwege durch die Blumenwiesen bis hin zum moderaten Abschnitt des Skyline Trails ist vieles möglich.

Wichtig ist, dass Sie sich Zeit nehmen, einfach stehen bleiben, dem Rauschen der Wasserfälle lauschen, vielleicht Murmeltiere beobachten und den Duft der hochalpinen Vegetation einsaugen. Für eine Pause zwischendurch bieten sich das Besucherzentrum oder ein mitgebrachtes Picknick an, bevor Sie am Nachmittag gemütlich nach Ashford zurück fahren.

Abends wartet ein warmes Essen in einem der Lodges oder ein Drink auf der Veranda, während die Berge langsam in der Dämmerung verschwinden.

Nach zwei Nächten am Westportal des Parks heißt es heute: Rund um den Berg in Richtung Osten. Sie verlassen Ashford auf der SR 706, passieren noch einmal die Nisqually Entrance und folgen dann der Route durch den Park über die Stevens Canyon Road (saisonabhängig), vorbei an Aussichtspunkten, Seen und dichten Wäldern.

Immer wieder ergeben sich Stopps mit Blick auf Gletscher, Bergseen und tiefe Täler, eine der landschaftlich eindrucksvollsten Strecken im ganzen Nordwesten.

Am Ostausgang des Parks geht die Landschaft langsam in trockenere Hügel über, bevor Sie das fruchtbare Yakima Valley erreichen, eine der großen Weinregionen Washingtons. In Yakima checken Sie am Nachmittag in Ihrer Unterkunft ein und haben Zeit für einen Spaziergang durch Downtown mit seinen Tasting Rooms, Cafés und kleinen Läden.

Für den Abend bietet sich eine Weinprobe in einer Innenstadt‑Winery wie AntoLin Cellars an, kombiniert mit einem Dinner in einem der Restaurants, die die frischen Produkte der Region kreativ auf den Teller bringen, der perfekte Kontrast zum alpinen Bergland der letzten Tage.

Der Tag beginnt im fruchtbaren Yakima Valley, wo Obstplantagen und Weinreben bis an den Horizont reichen. Nachdem Sie Ihr Gepäck verstaut haben, fahren Sie Richtung Norden:

Die direkte Strecke nach Chelan ist rund 220 Kilometer lang, gut in etwa drei Stunden zu fahren, und führt Sie über Ellensburg, den Columbia River und schließlich durch eine immer karger werdende, fast wüstenartige Landschaft.

Unterwegs bieten sich Stopps in kleinen Orten oder an Aussichtspunkten über dem Fluss an, hier sehen Sie, wie sich der Columbia tief durch die Hügel gräbt.

Am Nachmittag erreichen Sie Lake Chelan, den langen, fjordartigen See, eingerahmt von Weinbergen und Bergen. Nach dem Check‑in bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang entlang der Uferpromenade, vielleicht mit einem Stopp in einem der Tasting Rooms oder Cafés im Ort.

Zum Abendessen bieten sich Restaurants mit Seeblick an, in denen regionale Küche, gerne begleitet von einem Glas Chelan‑Wein, serviert wird. So gleiten Sie entspannt in den nächsten Abschnitt Ihrer Washington Rundreise hinein.

Chelan ist wie gemacht für einen echten Urlaubstag ohne großes Auto‑Programm. Nach einem gemütlichen Frühstück bummeln Sie durch den Ort, schauen in Boutiquen, Outdoorgeschäfte und Galerien und suchen sich danach einen Platz am Wasser, zum Beispiel für Stand‑up‑Paddling, eine kleine Bootstour oder einfach ein Bad im klaren See.

Wer es noch bequemer mag, schließt sich einer organisierten Bootstour an, bei der Sie entlang der Ufer fahren und mehr über die Geschichte der Region erfahren.

Am Nachmittag steht das Thema Wein auf dem Programm. Rund um Lake Chelan liegen zahlreiche Weingüter, viele mit Verkostungsräumen und Terrassen mit Blick über die Reben und den See. Sie können eine geführte Tour buchen, etwa eine Kombi aus Transport und Weinproben, bei der Sie sich um nichts kümmern müssen oder mit dem eigenen Wagen ein bis zwei nahegelegene Weingüter ansteuern.

Am Abend genießen Sie die goldene Stunde über dem See, vielleicht mit einem BBQ‑Teller in einem Weingut mit eigener Küche oder einem Dinner im Ort, bevor die Lichter von Chelan sich im Wasser spiegeln.

Heute verlassen Sie den See und tauchen tiefer in die Bergwelt des Nordens ein. Die Fahrt von Chelan nach Winthrop führt Sie zunächst entlang des Columbia River, dann durch das Methow Valley bis an die östlichen Ausläufer der North Cascades, eine landschaftlich abwechslungsreiche Strecke von rund zwei bis drei Stunden Fahrzeit, je nach Route und Fotostopps.

Unterwegs wechseln sich Flusscanyons, trockene Hänge und allmählich wieder dichter werdende Wälder ab, immer wieder mit Gelegenheiten, kurz anzuhalten und die Weite des Landes auf sich wirken zu lassen.

Winthrop selbst wirkt wie eine Filmkulisse: Holzhäuser im Western‑Stil, Holzstege vor den Läden, Saloons, Eisdielen und Outfitter, bewusst im historischen „Old West“-Look gehalten. Nach dem Check‑in in Ihrer Unterkunft bleibt genug Zeit, durch die Main Street zu schlendern, in eine der Bars oder Cafés einzukehren und vielleicht schon erste Pläne für Wanderungen oder Radtouren im Methow Valley zu schmieden.

Zum Abendessen bieten sich Restaurants mit regionaler Küche an. So endet der Tag stilecht im Western‑Ambiente, bevor es am nächsten Morgen weiter in die Natur geht.

Der Morgen in Winthrop beginnt mit Holzplanken unter den Füßen und Kaffeeduft in der Nase. Starten Sie entspannt mit einem Frühstück in einem der gemütlichen Cafés an der Main Street und beobachten Sie, wie die kleine Westernstadt langsam zum Leben erwacht. Danach bleibt Zeit für einen ausgedehnten Bummel: Das Shafer Historical Museum erzählt mit alten Gebäuden und historischen Exponaten die Geschichte des Ortes, während in den Läden entlang der Straße Cowboyhüte, Outdoor‑Gear und lokale Handwerkskunst um Aufmerksamkeit buhlen.


Am Nachmittag zieht es Sie hinaus ins Methow Valley. Je nach Jahreszeit laden leichte Wanderungen oder Spaziergänge rund um den Pearrygin Lake State Park zu weiten Blicken über Hügel, Wälder und den glitzernden See ein. Wer es gemütlich mag, lässt einfach am Ufer die Seele baumeln oder paddelt eine Runde übers Wasser, Aktivere steigen auf ein Leih‑Bike oder erkunden einen der zahlreichen Trails.

Ein besonderer Tipp für Ihre Übernachtung ist die Sun Mountain Lodge, eine der bekanntesten Unterkünfte im Osten Washingtons. Hoch oben auf einem Berg mit Blick auf die Cascade Mountains vereint sie rustikalen Ranch‑Charme mit modernem Komfort. Hier können Sie wandern, reiten, angeln oder im Winter die verschneiten Loipen erkunden und abends in der warmen Lodge‑Atmosphäre entspannen.


Zum Sundowner kehren Sie schließlich in die Old Schoolhouse Brewery oder in eines der Ciderhouses ein und genießen bei einem Glas lokalen Biers oder Ciders den Blick über den Fluss – Winthrop zeigt sich dann von seiner stimmungsvollsten Seite.

Heute verabschieden Sie sich vom Wildwest‑Ambiente und fahren wieder Richtung Pazifiknähe.

Die Route führt aus dem Methow Valley hinaus, vorbei an Wäldern und ansteigenden Bergketten, bevor Sie allmählich in die weiten Ebenen des Skagit Valley eintauchen, je nach Route rund drei Stunden Fahrzeit, mit vielen Gelegenheiten für Fotostopps. Gerade im Frühling, wenn im Skagit Valley die Tulpenfelder blühen, wirkt die Landschaft wie ein riesiger Farbteppich.

In La Conner angekommen, wirkt alles sofort kleinstädtisch‑maritim: Holzhäuser, die sich an den Swinomish Channel schmiegen, Fischerboote, Galerien und kleine Boutiquen. Nach dem Check‑in spazieren Sie die First Street entlang, schauen in Kunstgalerien und Souvenirshops hinein und gönnen sich einen Kaffee oder ein Eis mit Blick aufs Wasser.

Am Abend bietet sich ein Dinner in einem Waterfront‑Restaurant an. Hier gibt es viele Lokale haben Terrassen direkt über dem Wasser, von denen aus Sie bei einem Seafood‑Teller die Boote auf dem Kanal beobachten können.

Zurück in Seattle geht es heute um unsere Lieblingsorte und letzte Highlights. Nach der Fahrt von La Conner in die Stadt, gut anderthalb Stunden, meist über die I‑5, geben Sie das Auto zunächst im Hotelparkhaus oder der Mietwagenstation ab und tauchen dann in eines der charakterstarken Viertel ein. Ballard mit seinen Backsteinfassaden, unabhängigen Läden und dem Farmers Market (am Sonntag) ist ideal zum Bummeln, Shoppen und Snacken.

Am Nachmittag könnte es Sie nach Capitol Hill ziehen: hippe Cafés, Plattenläden, Buchhandlungen und eine lebendige Gastro‑Szene machen das Viertel zum perfekten Ort für einen letzten Streifzug durchs urbane Seattle. Alternativ oder zusätzlich (Achtung: GEHEIMTIPP! (💎)) lohnt sich ein Abstecher in den Discovery Park, wo Sie abseits der Hauptwege an North Beach und wenig frequentierten Viewpoints spektakuläre Blicke auf Puget Sound, die Olympic Mountains und bei klarer Sicht sogar den Mount Rainier genießen, ideal zum Sonnenuntergang als ruhiger Abschluss Ihrer Rundreise.

Sie lassen sich treiben, probieren sich durch kleine Bars oder Restaurants und suchen vielleicht noch das eine oder andere Andenken in Concept Stores und Vintage‑Shops. Abends genießen Sie ein Abschiedsessen in einem der trendigen Restaurants: von kreativer Pazifik‑Nordwest‑Küche bis hin zu international inspirierten Menüs ist hier alles vertreten.

Der letzte Tag gehört den ruhigen Momenten. Nach dem Auschecken und der Abgabe des Mietwagens, je nach Flugzeit am Vormittag oder frühen Nachmittag, bleibt meistens noch Zeit für einen letzten Spaziergang. Vielleicht zieht es Sie noch einmal an die Waterfront, um ein letztes Mal den Mix aus Meerluft für die Reise mitzunehmen.

Wer lieber abseits des Trubels unterwegs ist, kann in einem nahegelegenen Park, etwa im Olympic Sculpture Park oder in einem der kleineren Stadtparks, ein letztes Mal auf den Puget Sound blicken und gedanklich die Etappen Ihrer Washington Rundreise Revue passieren lassen.

Dann heißt es: Transfer oder Fahrt zum Flughafen, Boarding und „Goodbye, Evergreen State“ mit dem beruhigenden Gefühl, dass dies vermutlich nicht Ihr letzter Besuch im Nordwesten gewesen ist.

Orcas, Regenwald, Weinberge: Warum Washington State auf Ihre Bucket List gehört

  • Two Worlds. One Journey. Washington & Seattle Rundreise

Washington State gehört zu den Regionen der USA, die man betritt und das Gefühl hat, einen lange übersehenen Geheimtipp entdeckt zu haben. Auf den San Juan Islands stehen Sie am Morgen am Wasser und halten nach Orcas Ausschau, später paddeln Sie durch geschützte Buchten oder steigen in den Sattel und erkunden Lopez Island mit dem Rad. Auf der Olympic Peninsula wechseln Sie an nur einem Tag vom moosgrünen Küstenregenwald hinauf zu Aussichtspunkten, von denen der Blick bis nach Kanada reicht.

Über allem erhebt sich der Mount Rainier wie eine Bühne aus Schnee und Fels mit bestens erschlossenen Wegen für ambitionierte Wanderer ebenso wie für gemütliche Spaziergänge. Dazwischen liegen die sonnigen Weinregionen Yakima Valley und Lake Chelan, Western‑Flair in Winthrop, entspannte Küstenstädte wie Bellingham und die weiten Landschaften von Whidbey Island. Diese dichte Vielfalt aus Natur, Genuss und entschleunigten Orten macht Washington State zu einem Reiseziel, das man nicht nur durchquert, sondern bewusst erleben möchte.

Zwischen Skyline und Segelbooten: Seattle als Kontrast zum Evergreen State

  • Two Worlds. One Journey. Washington & Seattle Rundreise

Seattle bildet den urbanen Gegenpol zu den Landschaften Washington States: lebendig, kompakt und zugleich überraschend naturnah. Zwischen Space NeedlePike Place Market, Waterfront, Museum of Pop Culture (MoPOP) und Chihuly Garden and Glass liegen oft nur wenige Gehminuten; das kompakte Downtown lässt sich bequem zu Fuß erkunden, sodass Sie von Aussichtsturm zu Markthalle, von Museum zur Pier einfach durch die Straßen schlendern.

Kulinarisch zeigt sich die Stadt von ihrer maritimen Seite: frischer Fisch und Meeresfrüchte, dazu Washington‑Weine und eine der spannendsten Craft‑Beer‑Szenen der USA.

Ein weiteres Plus ist der Hafen mit seinen zwei Kreuzfahrtterminals, dem zentral gelegenen Bell Street Cruise Terminal at Pier 66 direkt in der Stadt und dem Smith Cove Cruise Terminal at Pier 91 rund 20 Minuten außerhalb, von denen zahlreiche Kreuzfahrten nach Alaska starten.

Wer Bewegung sucht, findet sie nicht nur im Stadion bei einem Baseball‑, Football‑ oder Soccer‑Spiel, sondern auch auf dem Wasser: Kajaktouren auf dem Lake Union, Segeln in der Elliott Bay oder ein Flightseeing‑Rundflug über Stadt und Puget Sound holen den Pacific Northwest direkt ins Stadtbild. So wird Seattle zum kontrastreichen Auftakt oder Abschluss Ihrer Washington Rundreise, Eine Stadt, in der Großstadtflair und Naturerlebnis ganz selbstverständlich ineinander übergehen.

Preisübersicht

Preis pro Person in EUR2 Pers. / 1 Zimmer3 Pers. / 1 Zimmer4 Pers. / 1 Zimmer4 Pers. / 2 Zimmer
Jan bis März, Nov & Dez ab2.899 €2.299 €1.999 €2.799 €
April bis Juni, Sept & Okt ab3.199 €2.599 €2.199 €3.099 €
Juli & Aug ab3.199 €2.799 €2.399 €3.299 €

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