Acht Nationalparks im Westen der USA, 16 Tage mit Reiseleitung
Zwischen Denver und dem Pazifik liegen 16 Tage, in denen der Westen der USA seine ganze Bandbreite ausbreitet: die Rocky Mountains mit Schnee auf den Kämmen, dampfende Geysirbecken im Yellowstone, rostrote Felsbögen bei Moab, die Felszinnen von Bryce Canyon und schließlich die weite Stille des Grand Canyon. Sie fahren im klimatisierten Reisebus, die Route steht, die Hotels stehen, und eine deutschsprachige Reiseleitung begleitet Sie von der ersten bis zur letzten Etappe. Acht Nationalparks, drei Zeitzonen des amerikanischen Westens im Kopf und ein Ziel am Pazifik, an dem die Reise mit Palmen und Meeresluft ausklingt. Wer den Westen einmal zusammenhängend erleben will, statt ihn in Bausteinen zu sammeln, findet hier die Route dafür.
Inkludierte/exkludierte Leistungen
- Langstreckenflug von Deutschland nach Denver und von Los Angeles zurück
- Transfer vom Flughafen Denver zum Hotel in Eigenregie mit dem kostenlosen Hotelshuttle
- Willkommensgespräch am Ankunftstag in der Hotellobby, zwischen 16 und 20 Uhr
- 15 Übernachtungen mit Frühstück in Hotels der Touristen- oder Mittelklasse, in den Nationalparks und deren Umgebung teilweise einfachere Unterkünfte
- 16-tägige Rundreise im klimatisierten Reisebus gemäß Programm
- Alle Nationalparkgebühren
- Orientierungsfahrt Denver
- Besuch des Buffalo Bill Center of the West in Cody
- Orientierungsfahrt Salt Lake City
- Orientierungsfahrt San Diego
- Halbtägige Stadtrundfahrt Los Angeles
- Betreuung durch deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Rundreise, Tag 1 bis Tag 16
- Gepäckbeförderung für einen Koffer pro Person
- Tägliches Frühstück
- Transfer vom Hotel Los Angeles, El Segundo, zum Flughafen Los Angeles in Eigenregie mit dem kostenlosen Hotelshuttle
- USA eSIM inklusive Datenvolumen
- USA-Reiseführer
- Gepäckträgergebühren in den Hotels
- Mahlzeiten außer dem täglichen Frühstück
- Fakultative Ausflüge
- Trinkgelder
Preis inkl. Flug p. P. im DZ ab
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Denver liegt genau eine Meile über dem Meer, gut 1.600 Meter, und das merken Sie am ersten Abend an der Luft: sie ist trocken, klar und ein wenig dünner, als Ihre Lunge es gewohnt ist. Vom Flughafen bringt Sie der kostenlose Hotelshuttle in Eigenregie zum Hotel, die Fahrt dauert wenige Minuten.
Zwischen 16 und 20 Uhr treffen sich alle Teilnehmer der Busreise mit der Reiseleitung in der Lobby. Hier klären sich die Fragen, die man vor einer langen Route im Kopf hat: Sitzordnung, Gepäck, Ablauf der ersten Tage. Danach gehört der Abend Ihnen. Trinken Sie mehr Wasser als sonst und lassen Sie es ruhig angehen, die Höhe braucht ein paar Stunden Gewöhnung.
Übernachtung: City Express by Marriott Denver Airport
Rund 400 Kilometer liegen heute vor Ihnen, gut fünf Stunden reine Fahrzeit, dazu die Stopps unterwegs. Der Vormittag gehört zunächst einer Orientierungsfahrt durch Denver. Sie kommen am Colorado State Capitol vorbei, dessen Kuppel mit echtem Blattgold aus den Goldfunden Colorados belegt ist, rollen durch Larimer Square, den ältesten Straßenzug der Stadt mit seinen gusseisernen Fassaden und den Lichterketten über der Fahrbahn, und passieren das Colorado Convention Center, an dessen Glasfront ein rund zwölf Meter hoher blauer Bär steht und neugierig ins Gebäude hineinschaut. Die Skulptur heißt „I See What You Mean”, die Stadt nennt sie schlicht den Blauen Bären.
Danach steigt die Straße. Der Rocky Mountain National Park beginnt mit Nadelwald und endet über der Baumgrenze, wo nur noch Flechten, Polsterpflanzen und Wind wachsen. Die Straße schraubt sich in langen Kehren hinauf, links fallen Talkessel ab, rechts steht die Felswand, und an den Aussichtspunkten reicht der Blick über Kämme, die noch im Sommer weiße Streifen tragen. Ob und wie weit die Durchfahrt möglich ist, hängt vom Wetter und vom Straßenzustand ab, die Reiseleitung entscheidet das am Morgen.
Am Nachmittag flacht das Land ab und wird zu Hochprärie. Cheyenne, Ihr Tagesziel, entstand 1867 als Eisenbahnstadt an der Strecke der Union Pacific und lebt bis heute sichtbar von diesem Erbe, von der alten Depot-Halle bis zur Rodeotradition. Cheyenne nennt sich selbst „The New Old West”, und das trifft es ganz gut: Cowboystiefel im Schaufenster, Güterzüge im Hintergrund.
Übernachtung: Fairfield Inn & Suites Cheyenne
Heute stehen rund 520 Kilometer auf dem Programm, etwa sechs Stunden reine Fahrzeit. Sie verlassen die Prärie nach Nordosten, und irgendwann schiebt sich am Horizont eine dunkle Hügelkette ins Bild. Die Lakota nannten sie Paha Sapa, die schwarzen Berge, weil der dichte Kiefernwald aus der Ferne fast schwarz wirkt. Aus diesem Wald ragt granitner Fels, und in einem dieser Felsen stecken vier Gesichter.
Am Mount Rushmore National Memorial blicken George Washington, Thomas Jefferson, Theodore Roosevelt und Abraham Lincoln über das Land. Der Bildhauer Gutzon Borglum begann 1927, gearbeitet wurde bis 1941, und die Köpfe messen etwa 18 Meter vom Kinn bis zum Haaransatz. Aus der Nähe sieht man die Meißelspuren im Granit, unter der Aussichtsterrasse liegt noch heute der Schutthang aus dem abgesprengten Gestein. Der Ort ist bei allen Superlativen auch ein umstrittener: Die Black Hills sind heiliges Land der Lakota, und diese Geschichte gehört zur Skulptur dazu. Ihre Reiseleitung wird sie erzählen.
Am Nachmittag geht es weiter nach Rapid City, dem Tor zu den Black Hills. Die Stadt hat an fast jeder Straßenecke der Innenstadt eine lebensgroße Bronzefigur eines US-Präsidenten stehen, wer abends noch Lust auf einen Spaziergang hat, kann sie in einer halben Stunde abgehen.
Übernachtung: Best Western Ramkota
Der längste Fahrtag der Reise: rund 630 Kilometer, gut sieben Stunden reine Fahrzeit. Heute ist die Fahrt selbst das Programm, und sie lohnt sich. Nach den bewaldeten Black Hills öffnet sich Wyoming zu einem Land, in dem man Wetter kommen sieht, lange bevor es da ist. Gelbes Gras, Zaunpfähle, dazwischen der schwarze Strich der Straße, und am Horizont Gewitterzellen, die ihre Regenschleier wie Vorhänge nachziehen.
Je weiter Sie nach Westen kommen, desto trockener und farbiger wird das Land. Rot und ocker gestreifte Sedimentbänder treten aus den Hügeln, Bewässerungskreise legen grüne Scheiben in die Steppe, und irgendwann steht im Rückspiegel die Bighorn-Kette. Cody selbst wurde 1896 mitgegründet von William F. Cody, den die Welt als Buffalo Bill kennt, Bisonjäger, Armeekundschafter und später Impresario einer Wildwestshow, die durch Europa tourte und das Bild vom amerikanischen Westen bis heute prägt.
Zum Programm gehört der Besuch des Buffalo Bill Center of the West, fünf Museen unter einem Dach, von der Kunst des Westens über die Kultur der Plains-Indianer bis zur Naturgeschichte des Yellowstone-Ökosystems. Sie können hier problemlos zwei Stunden verbringen, ohne denselben Raum zweimal zu sehen.
Übernachtung: Buffalo Bill Village Cabins
Rund 250 Kilometer stehen an, auf dem Papier etwa vier Stunden, tatsächlich deutlich mehr, weil im Park langsam gefahren wird und weil man ständig anhalten will. Der Yellowstone National Park wurde 1872 als erster Nationalpark der Welt geschützt, und er verdankt das dem, was unter ihm liegt: einer Magmakammer, die den Boden aufheizt. Mehr als 10.000 hydrothermale Erscheinungen zählt der Park, darunter über 500 Geysire, mehr als irgendwo sonst auf der Erde.
Sie fahren an Becken vorbei, in denen kochendes Wasser in Türkis, Ocker und Rostrot schimmert, an Schlammtöpfen, die blubbernd Blasen werfen, und an Fumarolen, die Dampf durch Risse im Boden drücken. Es riecht nach Schwefel, der Dampf zieht über die Straße und legt sich als feiner Film auf die Busfenster. Rundherum stehen abgestorbene Kiefern kalkweiß im heißen Boden, die Bäume, die dem Wasser zu nahe gekommen sind.
Der Park ist zugleich eines der größten zusammenhängenden Wildtiergebiete der USA. Mit etwas Glück sehen Sie heute Grizzlybären, Schwarzbären oder Bisons, die in aller Ruhe die Fahrbahn queren und dabei den Verkehr zum Stehen bringen. Versprechen lässt sich das nicht, Tiere halten sich an keinen Fahrplan. Am Abend erreichen Sie West Yellowstone, einen kleinen Ort direkt am Westeingang, in dem fast alles mit dem Park zu tun hat.
Übernachtung: Brandin’ Iron Inn oder Crosswinds in West Yellowstone
Ein kurzer Tag, rund 200 Kilometer, etwa dreieinhalb Stunden reine Fahrzeit. Zunächst bleiben Sie im Yellowstone und sehen weitere Abschnitte des Parks, dann führt die Straße nach Süden, und der Charakter der Landschaft kippt. Aus sanften Hochebenen wird ein Gebirge ohne Vorgebirge: Die Grand Teton-Kette steigt über 2.100 Meter direkt aus dem flachen Talboden von Jackson Hole auf, der höchste Gipfel misst 4.197 Meter. Es gibt keine Zwischenstufe, keine sanfte Steigerung. Der Fels steht einfach da, grau und kantig, mit Schneefeldern in den Rinnen.
Am späten Nachmittag erreichen Sie Jackson Hole. Der Ort lebt sichtbar von Bergen und Reitern, die vier Eingangsbögen am zentralen Platz sind komplett aus abgeworfenen Elchgeweihen gebaut, gesammelt im nahen Wildschutzgebiet. Holzarkaden, Saloontüren, Galerien, und dahinter immer die Bergkette.
Fakultativ und gegen Aufpreis buchbar ist hier eine geführte Fahrt auf dem Snake River in einem Schlauchboot, rund 22 Kilometer lang, ohne Stromschnellen und eher ein ruhiges Gleiten mit ständigem Blick auf die Teton-Kette. Wer Kamera und Fernglas dabei hat, ist im Vorteil, an den Uferzonen jagen Fischadler und Weißkopfseeadler. Diesen Ausflug legen wir Ihnen ans Herz, er zeigt die Bergkette von ihrer besten Seite.
Übernachtung: 49er Inn & Suites
Rund 500 Kilometer, etwa fünfeinhalb Stunden reine Fahrzeit, führen Sie heute nach Südwesten. Die Berge treten zurück, das Land wird weiter und trockener, Salbeibusch überzieht die Hänge silbergrün, und die Luft riecht nach Staub und harziger Wärme. Kurz vor der Stadt öffnet sich das Tal, und in der Ferne liegt der Große Salzsee wie eine helle Fläche ohne Ufer.
Salt Lake City ist Hauptstadt Utahs und weltweiter Hauptsitz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, deren Anhänger das Tal ab 1847 besiedelten. Man sieht diese Herkunft im Stadtgrundriss: Die Straßen sind rasterförmig und außergewöhnlich breit angelegt, angeblich damit ein Ochsengespann wenden konnte, ohne rückwärts zu setzen.
Auf einer Orientierungsfahrt sehen Sie die wichtigsten Punkte der Stadt, darunter das Utah State Capitol, das auf einem Hügel über der Innenstadt steht, mit korinthischen Säulen aus Granit und einer Kuppel, die man aus dem halben Tal sieht.
Übernachtung: Crystal Inn & Suites
Rund 460 Kilometer, etwa viereinhalb Stunden reine Fahrzeit, und mit jedem davon wird das Land roter. Sie fahren nach Südosten, vorbei an Tafelbergen mit flachen Kronen, durch Canyonabschnitte, in denen der Colorado sein Bett gegraben hat, und irgendwann besteht der Horizont nur noch aus Sandstein in allen Tönen zwischen Lachs und Rost.
Moab liegt eingeklemmt zwischen roten Felswänden am Fluss und ist Ausgangspunkt für alles, was in dieser Ecke Utahs Rang und Namen hat. Im Besucherzentrum des Arches National Park verschaffen Sie sich zunächst einen Überblick, danach erkunden Sie den Park am frühen Nachmittag. Über 2.000 natürliche Steinbögen stehen hier auf engem Raum, dazu Felsnadeln, schmale Gesteinsflossen und Balanciersteine, die aussehen, als hätte sie jemand vergessen. Der Sandstein ist über Millionen Jahre in dünnen Wänden stehen geblieben, Wasser und Frost haben die Löcher hineingearbeitet, und was heute ein Bogen ist, war gestern eine Wand und wird morgen ein Haufen Geröll sein.
Gegen Abend wird der Fels tiefrot, die Schatten in den Rinnen werden blau, und die Hitze steht noch in den Steinen, wenn die Luft längst kühler ist.
Übernachtung: Big Horn Lodge
Rund 450 Kilometer, etwa fünf Stunden reine Fahrzeit, dazu zwei Nationalparks: Heute ist die Taktung eng, dafür sehen Sie, wie unterschiedlich Sandstein sein kann. Im Besucherzentrum des Capitol Reef National Park verschaffen Sie sich einen Überblick, gegen Mittag folgt eine kurze Erkundung. Der Park liegt auf der Waterpocket Fold, einer Gesteinsfalte von fast 160 Kilometern Länge, an der die Erdkruste vor Jahrmillionen wie ein Teppich hochgeschoben wurde. Weiße Sandsteinkuppeln erinnerten frühe Siedler an Kapitolskuppeln, die steile Felsbarriere versperrte ihnen den Weg wie ein Riff, daher der Name.
Am Nachmittag steht der Bryce Canyon National Park auf dem Programm, mit verschiedenen Fotostopps entlang der Abbruchkante. Bryce ist streng genommen kein Canyon, sondern ein Amphitheater aus erodierten Felszinnen, den Hoodoos, und nirgends auf der Erde stehen sie so dicht wie hier. Sie leuchten in Orange, Rosa und Cremeweiß, hunderte Meter tiefer stehen dunkelgrüne Kiefern zwischen ihnen, und die ganze Formation verändert im Lauf des Tages ihre Farbe, weil das Licht in den Rinnen wandert.
Bryce liegt auf über 2.400 Metern. Selbst wenn es unten im Tal warm war, kann es hier oben empfindlich kühl und windig sein, eine Jacke im Tagesrucksack ist keine schlechte Idee.
Übernachtung: Bryce View Lodge
Rund 480 Kilometer, etwa fünfeinhalb Stunden reine Fahrzeit, führen Sie heute nach Süden in die Navajo Nation. Die Landschaft wird karger und größer zugleich, Wacholder und Beifuß stehen vereinzelt im roten Sand, und dann tauchen sie auf: freistehende Sandsteintürme, hunderte Meter hoch, mit senkrechten Wänden und flachen Köpfen, dazwischen nichts als Ebene.
Im Monument Valley legen Sie eine Fotopause am Besucherzentrum der Navajo ein, das direkt an der Kante über dem Tal steht. Von dort sehen Sie die berühmten Formationen frontal, ohne Zaun, ohne Vorbau, so wie sie in den Western der 1940er und 1950er Jahre standen. Für die Diné, wie sich die Navajo selbst nennen, ist das Tal kein Filmset, sondern bewohntes und bedeutsames Land, und genau diesen Unterschied macht eine Führung deutlich.
Fakultativ und gegen Aufpreis buchbar ist eine rund zweieinhalbstündige Tour unter Führung von Navajo-Guides, die tiefer in das Tal hineinführt als der öffentliche Bereich. Sie fahren dabei über unbefestigte Pisten in offenen Geländefahrzeugen, Staub inklusive. Wir empfehlen diese Tour, weil sie die Formationen aus Perspektiven zeigt, die von der Kante aus nicht zu sehen sind, und weil die Erzählungen der Guides das Tal erst vollständig machen.
Übernachtung: Wetherill Inn
Rund 350 Kilometer, etwa vier Stunden reine Fahrzeit, dann stehen Sie an einer Kante, an der das Land aufhört und einfach abbricht. Der Grand Canyon National Park schützt 447 Kilometer Lauf des Colorado River, der sich rund 1.600 Meter tief in die Hochebene gegraben hat. Von oben wirkt das Ganze unwirklich flach, weil das Auge keinen Maßstab findet: Der Fluss unten sieht aus wie ein grüner Faden, dabei ist er breiter als eine Autobahn.
Sie haben Gelegenheit, am Rand der Schlucht entlangzuwandern oder von verschiedenen Aussichtspunkten in die Tiefe zu schauen. Der Weg entlang der Südkante ist weitgehend eben und gut befestigt, und alle paar hundert Meter öffnet sich der Blick auf eine neue Kombination aus Felsstufen, Seitenschluchten und Farbschichten. Rot, ocker, grau, cremefarben, jede Bank steht für Millionen Jahre.
Fakultativ und gegen Aufpreis buchbar ist ein Helikopterflug über den Canyon. Aus der Luft löst sich das Rätsel des Maßstabs, weil man plötzlich sieht, wie tief die Seitencanyons wirklich ins Plateau greifen. Am späten Nachmittag lohnt das Bleiben: Das Licht fällt dann schräg ein, die Formationen bekommen Schatten, und die Schlucht sieht mit jeder Viertelstunde anders aus.
Übernachtung: Grand Canyon Plaza Hotel
Rund 550 Kilometer, etwa fünfeinhalb Stunden reine Fahrzeit. Sie verlassen die Hochebene, verlieren Höhe und Vegetation, und die Mojave-Wüste übernimmt: Kies, Kreosotbüsche, ferne Bergzüge, die in der Hitze flimmern. Dann liegt in einer Talpfanne eine Stadt, die es hier eigentlich nicht geben dürfte.
Las Vegas ist der größte Kontrast, den diese Reise zu bieten hat. Nach elf Tagen Fels, Wald und Steppe stehen Sie in einer Stadt, die aus Licht besteht und sich um Uhrzeiten nicht schert. Der Boulevard ist breiter als er wirkt, die Hotels größer als sie aussehen, und alles ist darauf gebaut, dass Sie drinnen bleiben.
Fakultativ und gegen Aufpreis buchbar ist eine Abendtour mit der Reiseleitung, auf der Ihnen eine Auswahl der bekanntesten Kasinos vorgestellt wird. Mit etwas Glück erleben Sie dabei auch die Wasserfontänen am Bellagio, die zu Musik vor dem Hotel aus einem künstlichen See aufsteigen. Wer lieber ausschläft, macht das auch, morgen geht es nach Kalifornien.
Übernachtung: The Strat
Rund 420 Kilometer, etwa viereinhalb Stunden reine Fahrzeit, und ein Grenzübertritt zwischen zwei Wüsten. Der Joshua Tree National Park liegt genau dort, wo die höher gelegene Mojave-Wüste und die tiefer gelegene Colorado-Wüste aufeinandertreffen, und man sieht diese Grenze mit bloßem Auge: Auf der einen Seite stehen die Josuabäume mit ihren verdrehten Ästen und stachelig gebüschelten Enden, auf der anderen wachsen Ocotillo und Cholla-Kakteen im offenen Kies.
Auf einem kleinen Rundgang kommen Sie zwischen die gerundeten Granitblöcke, die hier zu Haufen gestapelt liegen, als hätte jemand mit ihnen gespielt. Der Fels ist warm, die Luft riecht nach Staub und Harz, und die Stille ist so vollständig, dass man das eigene Blut in den Ohren hört.
Am Nachmittag geht es weiter nach Palm Springs. Die Stadt liegt am Fuß des über 3.000 Meter hohen San Jacinto und lebt von einem Widerspruch: Wüste ringsum, Palmen und Poolwasser in der Stadt. Die Architektur der 1950er und 1960er Jahre steht hier noch weitgehend im Original, flache Dächer, große Glasflächen, klare Linien.
Übernachtung: The Dunes
Rund 460 Kilometer, etwa fünf Stunden reine Fahrzeit, und heute erreichen Sie den Pazifik. Von Palm Springs führt die Straße durch trockene Bergpässe nach Westen, und irgendwann ändert sich die Luft: Sie wird kühler, weicher und salzig.
In San Diego sehen Sie auf einer Orientierungsfahrt die wichtigsten Punkte der Stadt. San Diego war 1769 die erste spanische Siedlung an der Küste Kaliforniens, und die Stadt trägt das bis heute in Namen, Ziegeldächern und weiß getünchten Bögen. Der Hafen liegt offen zur Bucht, Marinegrau und Segelweiß nebeneinander, dahinter die Brücke nach Coronado in flachem Bogen.
Am Nachmittag fahren Sie die Küste hinauf nach Norden. Tagesziel ist Los Angeles, genauer El Segundo, ein Stadtteil nahe dem Flughafen und dem Strand. Wenn Sie ankommen, riecht es nach Meer und nach warmem Asphalt, und der Verkehr rauscht in acht Spuren an Ihnen vorbei.
Übernachtung: Aloft by Marriott, El Segundo
Ein ruhiger Tag mit rund 80 Kilometern, im Stadtverkehr trotzdem gut anderthalb Stunden Fahrzeit. Das Frühstück nehmen Sie nebenan im Fairfield Inn & Suites Hotel in El Segundo ein, danach steht eine halbtägige Stadtrundfahrt nach Downtown Los Angeles und nach Hollywood an.
Downtown zeigt die Stadt von ihrer dichtesten Seite: Hochhäuser aus Glas, dazwischen Fassaden aus den 1920er Jahren, die schon jede Filmkulisse abgegeben haben. In Hollywood laufen Sie über den Walk of Fame, wo Messingsterne im Gehsteig liegen, und stehen vor Handabdrücken im Zement, die manchmal überraschend klein ausfallen. Los Angeles ist keine Stadt mit einem Zentrum, sondern eine Ansammlung von Orten, die sich eine Ausfallstraße teilen, und genau das macht die Rundfahrt so nützlich: Sie bekommen ein Gefühl für die Größenverhältnisse.
Am Nachmittag können Sie fakultativ und gegen Aufpreis die Strandgemeinden besuchen, wo Holzpiers ins Wasser reichen und der Sand bis an die Straße kommt. Am Abend besteht die Gelegenheit, an einem gemeinschaftlichen Abendausflug teilzunehmen, ebenfalls fakultativ und gegen Aufpreis. Ein guter Abschluss, um die Route noch einmal gemeinsam durchzugehen, bevor sich die Gruppe am nächsten Tag auflöst.
Übernachtung: Aloft by Marriott, El Segundo
Nach dem Frühstück nebenan im Fairfield Inn & Suites Hotel in El Segundo endet die Rundreise. Mit dem kostenlosen Hotelshuttle fahren Sie in Eigenregie zum Flughafen Los Angeles, von wo aus Ihr Rückflug nach Deutschland startet.
Wer noch bleiben möchte, hat hier den besten Anschlusspunkt der ganzen Route: Kalifornien fängt an dieser Stelle gerade erst an. Verlängerungen in Los Angeles, an der Küste nach Norden oder in die Nationalparks der Sierra Nevada planen wir Ihnen gern.
Kein Hotel an diesem Tag, Abreisetag.
Termine
Ankunft jeweils an einem Mittwoch.
- 26. Mai 2027
- 9. Juni 2027
- 14. Juli 2027
- September 2027
- September 2027
Preise
Preise 2027, pro Person in Euro (EZ / DZ / 3er-Belegung / 2 Erw. + 1 Kind)
- 26. Mai: 5.540,24 € / 4.112,28 € / 3.682,76 € / 3.364,40 €
- 9. Juni: 5.731,26 € / 4.210,37 € / 3.755,04 € / 3.419,46 €
- 14. Juli: 5.782,89 € / 4.241,35 € / 3.775,69 € / 3.433,23 €
- 1. & 15. September: 5.607,36 € / 4.148,42 € / 3.708,57 € / 3.385,05 €
NWT-Code: Rocky Mountain High
Wunschleistungen
- Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
- Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.
FAQ
Welche Nationalparks kann ich im Südwesten besuchen?
Grand Canyon, Zion, Bryce Canyon, Arches und Canyonlands sind für uns die großen Klassiker einer Südwest-Reise. Wir empfehlen, nicht zu viele Parks in zu kurzer Zeit einzuplanen und lieber mindestens einen vollen Tag pro Nationalpark vorzusehen.
Wann ist die beste Reisezeit für Arizona und den Südwesten?
Frühling und Herbst sind ideal für Wanderungen, Roadtrips und angenehme Temperaturen. Im Sommer sollte der Tag früh beginnen, denn die Hitze in der Wüste kann zur Mittagszeit sehr intensiv werden.
Brauche ich für den Grand Canyon eine Reservierung?
Für bestimmte Zufahrten, Unterkünfte, Shuttles oder Touren können Reservierungen notwendig sein. Unser Tipp ist, besonders für Hauptsaison und Wochenenden früh zu planen, damit die Reise entspannt bleibt.
Was sollte ich beim Fahren im Südwesten beachten?
Im Südwesten liegen Tankstellen und Mobilfunkempfang teilweise weit auseinander. Wir empfehlen deshalb immer ausreichend Wasser, Offline-Karten und einen gut gewarteten Mietwagen – besonders bei hohen Temperaturen und längeren Etappen.
Welche Städte eignen sich als Ausgangspunkt für den Südwesten?
.San Francisco, Las Vegas, Los Angeles und San Diego sind gute Ausgangspunkte für eine Südwesten Rundreise. Besonders gelungen finden wir die Kombination aus Las Vegas, Zion, Page, Bryce Canyon, Grand Canyon und der Route 66.
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Bewertungen unserer Reisenden
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Sandra Theißen24 days ago
Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸Gepostet auf Google
Nina Pfeil-Hüsken24 days ago
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Silke Raabe34 days ago
Wir waren mit der Reiseplanung von USA-Reisen Experte sehr zufrieden. Es wurden tolle Unterkünfte für uns gebucht, ein Inlandsflug sowie das Mietauto. Besonders begeistert waren wir von der Vamoos-App, in der wir immer über die aktuelle Reiseroute ect. im Bilde waren. Bei Fragen konnten wir uns jederzeit an die USA-Reisen-Experten wenden! Einfach top und auf jeden Fall weiterzuempfehlen 👍+2Gepostet auf Google
Verena Franken34 days ago
Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal+0Gepostet auf Google
Antje Yeadon43 days ago
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Marcel Hampl76 days ago
Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!Gepostet auf Google
Ingoscha Petz81 days ago
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Silvia Gewiese88 days ago
Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.Gepostet auf Google
Christin91 days ago
Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.+10Gepostet auf Google
Kai96 days ago
Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß
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