15 Tage Florida: 7 Nächte an Bord der Icon of the Seas, 7 Nächte an Land

Diese Reise nimmt sich Zeit, bevor sie ablegt. Sie starten in Orlando, fahren im eigenen Wagen quer durch Florida an die Golfküste und stehen einen Tag später am Rand der Everglades, wo Alligatoren reglos im braunen Wasser liegen. Erst dann übernimmt das Schiff: Die Icon of the Seas legt in Miami ab, und nach zwei Tagen auf See tauchen die Inseln auf, Philipsburg mit seiner Bucht voller Segelboote und Charlotte Amalie mit den dänischen Kolonialfassaden über dem Hafen. Vor der Rückkehr liegt CocoCay, die Privatinsel der Reederei auf den Bahamas. Danach bleiben zwei Nächte in Miami Beach, für Art déco am Ocean Drive und Café cubano in Little Havana.

Orlando - Naples - Everglades - Miami - St. Maarten - St. Thomas - Bahamas (CocoCay) - Miami

Teilen Sie diese Reise mit anderen

Preis p. P. im DZ ab

4.350,00€

Teile diese Reise

Inkludierte/exkludierte Leistungen

  • Flug Frankfurt nach Orlando in der Economy Class
  • Rückflug Miami nach Frankfurt in der Economy Class
  • Zug zum Flug 2. Klasse innerhalb Deutschlands
  • 6 Tage Mietwagen der Kategorie Midsize, zwei Fahrer, unbegrenzte Meilen
  • 3 Nächte Orlando im Doppelzimmer
  • 2 Nächte Naples im Doppelzimmer
  • 7 Nächte Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie
  • 2 Nächte Miami Beach im Doppelzimmer
  • Vollpension an Bord, Spezialitätenrestaurants gegen Aufpreis
  • Getränke an Bord mit Tischwein, Bier und Softdrinks
  • Nutzung der frei zugänglichen Bordeinrichtungen
  • Unterhaltungsprogramm und Veranstaltungen an Bord
  • Deutschsprachige Reiseleitung an Bord
  • Landausflüge in den Häfen
  • Eintritte in die Freizeitparks in Orlando
  • Kostenpflichtige Bereiche auf Perfect Day at CocoCay
  • Trinkgelder und Servicegebühren an Bord
  • Persönliche Ausgaben
  • Transfers zwischen Hotel und Hafen
  • Einreisegenehmigung ESTA für die USA
  • Kraftstoff, Maut und Parkgebühren

Preis inkl. Flug p. P. im DZ ab

4.350,00€

Entdecken Sie Ihre Reiseroute

Ihr Reiseplan

Der Flug bringt Sie über den Atlantik nach Zentralflorida, und beim Anflug auf Orlando liegen unter Ihnen zuerst die vielen kleinen Seen, die diese Landschaft durchziehen, dann die weißen Dächer der Freizeitparks. Nach Einreise und Gepäckausgabe übernehmen Sie direkt am Flughafen Ihren Mietwagen, denn Orlando ist eine Stadt, die sich über Highways verteilt und ohne Auto kaum zu bewegen ist. Bis zur Innenstadt sind es rund 20 Kilometer, für die Sie je nach Verkehrslage eine gute halbe Stunde brauchen.

Weil Sie durch die sechs Stunden Zeitverschiebung einen sehr langen Tag hinter sich haben, empfehlen wir für den Abend nichts Größeres mehr als einen Spaziergang. Der Lake Eola Park liegt mitten in Downtown, ein Rundweg von knapp einem Kilometer führt am Ufer entlang, und in der Mitte des Sees steht eine Fontäne, die nach Einbruch der Dunkelheit in wechselnden Farben leuchtet. Auf dem Wasser liegen die bekannten Tretboote in Schwanenform, tagsüber rudern Familien darin herum, abends bleiben sie am Steg und die echten Schwäne haben den See für sich.

Danach spricht viel dafür, früh zu essen und früh ins Bett zu gehen. Der Jetlag ist auf dieser Flugrichtung gnädig, wenn Sie ihm den ersten Abend überlassen, und die nächsten beiden Tage werden lang.

Heute gehört der Tag einem der großen Parks, und die Wahl hängt davon ab, was Sie suchen. Das Magic Kingdom ist der klassische Disney-Park mit dem Schloss am Ende der Main Street, mit Paraden am Nachmittag und Feuerwerk am Abend, und funktioniert am besten mit Kindern oder mit einer gewissen Bereitschaft zur Nostalgie. Wer es schneller und lauter mag, fährt zu Universal Orlando, wo neben den beiden älteren Parks seit 2025 auch Epic Universe geöffnet hat.

Unser Rat aus der Beratung: Gehen Sie früh hin, am besten zur Öffnung, und planen Sie eine lange Mittagspause ein. Zwischen elf und drei stehen die längsten Schlangen, die Hitze steht im Sommer über dem Asphalt, und am späten Nachmittag leert sich der Park spürbar. Die Tickets kaufen Sie besser vorab online, weil viele Parks mit datumsgebundenen Preisen arbeiten und die Tageskasse deutlich teurer sein kann.

Der Wagen bleibt heute auf dem Parkplatz des Parks stehen, was in Orlando völlig normal ist. Merken Sie sich die Reihe, denn diese Parkplätze sind größer als manche Innenstadt, und am Abend sehen alle Reihen gleich aus.

Für den dritten Tag in Orlando gibt es zwei gute Wege. Der erste führt nach Osten an die Atlantikküste zum Kennedy Space Center auf Merritt Island, rund 100 Kilometer und gut eine Stunde Fahrt über die Beachline Expressway. Dort steht die Raumfähre Atlantis so im Raum, wie sie im All geflogen ist, mit geöffneter Ladebucht und schräg gestellt, und die Brandspuren an den Hitzekacheln sind aus wenigen Metern Entfernung zu sehen.

Im Apollo/Saturn V Center hängt eine vollständige Saturn-V-Rakete unter der Decke, 110 Meter lang, und man läuft an ihr entlang wie an einem liegenden Hochhaus. Der Bus dorthin fährt über das Gelände und kommt an den Startrampen vorbei, sodass sich für den Besuch leicht ein ganzer Tag füllen lässt. Wer Glück hat, erwischt einen Starttermin, die aktuellen Zeiten stehen auf der Seite des Besucherzentrums.

Der zweite Weg ist der einfachere: noch ein Tag im Park, diesmal im anderen. Wenn Sie mit Kindern reisen und gestern schon acht Stunden auf den Beinen waren, ist das oft die ehrlichere Entscheidung, und der Abend am Hotelpool gehört genauso zu Florida wie alles andere.

Heute wechseln Sie die Küste. Von Orlando führt die Fahrt über den Florida’s Turnpike und die I-75 nach Südwesten, rund 320 Kilometer, für die Sie mit Pausen etwa dreieinhalb bis vier Stunden brauchen. Die Landschaft wird dabei flacher und leerer, links und rechts stehen Weiden mit Rindern, dazwischen Zitrusplantagen, und die Werbetafeln am Straßenrand werden seltener, je weiter Sie nach Süden kommen.

In Naples angekommen, merken Sie den Unterschied zu Orlando sofort. Die Stadt liegt flach am Golf von Mexiko, die Straßen sind breit und von alten Königspalmen gesäumt, und an der Fifth Avenue South reihen sich Galerien, Buchläden und Restaurants mit Tischen unter Markisen aneinander. Nehmen Sie sich eine Stunde zum Schlendern, bevor Sie zum Strand fahren.

Den Abend verbringen Sie am Wasser. Vom Ende der Zwölften Avenue South führt ein Holzsteg in den Golf hinaus, und wenn die Sonne sinkt, stehen dort Angler, Fotografen und Familien nebeneinander und warten auf denselben Moment. Delfine ziehen regelmäßig in Sichtweite vorbei.

Der Tag beginnt früh, denn Tiere zeigen sich am Morgen am ehesten. Von Naples führt der Tamiami Trail, der alte U.S. Highway 41, nach Osten in die Everglades, und schon nach wenigen Kilometern hört die Bebauung auf. Bis Everglades City sind es rund 55 Kilometer und knapp eine Stunde, und die Straße läuft schnurgerade zwischen Wassergräben entlang, in denen fast immer etwas liegt, das bei genauerem Hinsehen ein Alligator ist.

Die klassische Unternehmung ist eine Airboat-Tour. Die flachen Boote mit dem großen Propellerlüfter am Heck fahren über Wasserflächen, die kaum knietief sind, und drehen zwischen den Sägegrasinseln ihre Runden. Es ist laut, Gehörschutz gehört dazu, und genau deshalb sind die Stopps mit abgestelltem Motor so eindrücklich, wenn plötzlich nur noch Vogelrufe und das Klicken der Insekten übrig bleiben.

Auf dem Rückweg lohnt ein Stopp im Big Cypress National Preserve am Tamiami Trail. Am Oasis Visitor Center führt ein Geländer direkt an einen Kanal, in dem regelmäßig ein Dutzend Alligatoren gleichzeitig liegt, und wenige Meilen weiter westlich führt der Kirby Storter Roadside Trail auf einem Bohlenweg in einen Zypressensumpf hinein, wo Bromelien auf den Ästen sitzen und das Licht grün wird.

Der letzte Fahrtag ist der kürzeste. Die I-75 heißt auf diesem Abschnitt Alligator Alley, führt rund 200 Kilometer quer durch die Everglades nach Osten und bringt Sie in etwa zwei Stunden nach Miami. Rechts und links der Fahrbahn ziehen Kanäle entlang, in denen tatsächlich regelmäßig Alligatoren liegen, aber halten Sie nicht dafür an, das ist auf dieser Strecke nicht erlaubt.

In Miami geben Sie den Mietwagen ab, bevor es an Bord geht. Rechnen Sie den Weg von der Mietwagenstation zum Hafen mit ein und planen Sie Puffer, denn der Verkehr auf dem Weg zum PortMiami ist an Einschiffungstagen zäh. Die Einschiffung beginnt in der Regel gegen Mittag, und wer früh an Bord geht, hat das Schiff für eine Weile fast für sich, kann in Ruhe essen und die Kabine beziehen.

Nehmen Sie sich die erste Stunde für einen Rundgang. Auf der Icon of the Seas liegen der Wasserpark und die Rutschen ganz oben, im Central Park wachsen echte Bäume zwischen den Kabinenreihen, und unter der Glaskuppel im Vorschiff fällt ein Wasserfall auf die Showbühne. Für die Spezialitätenrestaurants und die Shows lohnt es sich, gleich am ersten Tag zu reservieren, denn die begehrten Zeiten sind schnell weg. Am Nachmittag legt das Schiff ab, und wenn es den Government Cut hinausfährt, ziehen rechts die Villen von Fisher Island und links die Hochhäuser von South Beach vorbei.

Der erste volle Tag an Bord führt nach Südosten durch die Bahamas-Passagen in Richtung Kleine Antillen. Das Wasser wechselt in diesen Stunden die Farbe, von dem hellen Türkis über den flachen Bänken zu einem tiefen Blau, sobald das Schiff die Kante der Schelfplatte hinter sich lässt.

Nutzen Sie den Tag für alles, wofür in den Häfen keine Zeit bleibt. Auf einem Schiff dieser Größe dauert allein die erste Orientierung einen halben Tag, und es lohnt sich, die Viertel einmal systematisch abzugehen, statt sich später zu ärgern, dass man den Surfsimulator oder die Kletterwand übersehen hat. Wer es ruhiger mag, findet im Central Park und auf den Erwachsenendecks Ecken, an denen von der Betriebsamkeit wenig ankommt.

Wir empfehlen außerdem, an diesem Tag die Landausflüge für die kommenden Häfen zu buchen, falls Sie das nicht vorab getan haben. Besonders die Touren auf St. Thomas sind schnell ausgebucht, weil die Liegezeit dort kurz ist und alle dieselben drei Ziele ansteuern.

Auch heute liegt kein Hafen an, und das ist auf dieser Route so gewollt, denn St. Maarten liegt gut 1.500 Kilometer von Miami entfernt. Das Schiff läuft mit gleichmäßiger Fahrt nach Südosten, der Wind kommt von vorn, und auf den oberen Decks weht es deutlich stärker, als es die Temperatur vermuten lässt.

Ein zweiter Seetag hat seinen eigenen Reiz, weil das Programm an Bord erst jetzt richtig anläuft. Im Theater laufen die großen Produktionen, im AquaDome die Wassershow, und über den Tag verteilt gibt es Vorträge, Verkostungen und Wettbewerbe, von denen die wenigsten in den Prospekt passen. Ein Blick ins Tagesprogramm am Vorabend spart Ihnen das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Gegen Abend wird die Luft spürbar wärmer und feuchter, ein verlässliches Zeichen dafür, dass die Karibik näher rückt. Wer die Zeitumstellung an Bord übersehen hat, merkt es spätestens beim Abendessen, deshalb lohnt der Blick auf das Bordblatt.

Am Morgen läuft das Schiff in die Great Bay ein und macht am Kreuzfahrtterminal von Point Blanche fest, rund anderthalb Kilometer von der Innenstadt entfernt. Zu Fuß sind das etwa 25 Minuten am Wasser entlang, schneller und angenehmer geht es mit dem Wassertaxi, das direkt an der Bucht anlegt. Sint Maarten teilt sich die Insel mit dem französischen Saint-Martin, und es ist die kleinste Landmasse der Welt, auf der sich zwei Nationen die Fläche teilen.

Philipsburg besteht im Kern aus zwei parallelen Straßen zwischen dem Meer und einer großen Salzlagune. Auf der Front Street reihen sich Schmuck- und Uhrenläden aneinander, dazwischen stehen bunt gestrichene Holzhäuser mit Veranden, und das weiße Courthouse aus dem späten 18. Jahrhundert markiert die Mitte. Parallel dazu führt ein Boardwalk direkt am Sand der Great Bay entlang, mit Strandbars, Liegestühlen und Blick auf die Reede.

Wer weiter hinausfahren will, hat zwei naheliegende Ziele. Am Maho Beach im Westen der Insel setzen die Maschinen zur Landung auf dem Princess Juliana Airport so tief über den Strand an, dass sich das Publikum reflexhaft duckt, ein Schauspiel, das die Insel berühmt gemacht hat. Ruhiger ist die Fahrt über die Grenze nach Marigot auf der französischen Seite, wo der Markt am Hafen dienstags und samstags stattfindet und der Kaffee plötzlich in kleinen Tassen kommt. Das Schiff liegt in der Regel bis zum frühen Abend.

Heute wird es früh, denn das Schiff macht am Morgen fest und legt schon am frühen Nachmittag wieder ab. St. Thomas gehört zu den Amerikanischen Jungferninseln, war bis 1917 dänisch und trägt diese Geschichte offen vor sich her. Über dem Hafen von Charlotte Amalie stehen rote Ziegeldächer an einem steilen Hang, dazwischen Treppengassen, die die Dänen anlegten, weil Straßen hier zu steil geworden wären.

In der Stadt selbst liegt alles nah beieinander. Fort Christian aus dem 17. Jahrhundert ist das älteste erhaltene Bauwerk der Insel und heute rostrot gestrichen, die Synagoge in der Crystal Gade zählt zu den ältesten der westlichen Hemisphäre und hat bis heute einen Sandboden, und die Main Street ist seit Jahrzehnten eine zollfreie Einkaufsstraße in alten Kaufmannshäusern mit dicken Mauern und tiefen Torbögen.

Wer ans Wasser will, fährt zur Magens Bay an der Nordseite, rund 20 Minuten über die Bergkette hinweg, mit einem Aussichtspunkt auf halber Höhe, von dem aus die Bucht wie ein liegender Halbmond aussieht. Alternativ bringt Sie die Seilbahn vom Hafen in wenigen Minuten auf den Paradise Point, von wo aus Sie auf Ihr eigenes Schiff hinunterschauen. Mehr als eines dieser Ziele geht sich bei dieser Liegezeit nicht aus, deshalb lohnt es sich, vorher zu entscheiden.

Zwischen den Jungferninseln und den Bahamas liegt ein voller Tag auf See, und es ist der entspannteste der Reise, weil nichts ansteht, was man verpassen könnte. Das Schiff fährt nach Nordwesten, die Sonne steht mittags fast senkrecht, und an Deck hilft der Fahrtwind über die Mittagshitze hinweg.

Das ist der Tag für die Dinge, die man sich für später aufgehoben hat: der Wasserpark ohne die Warteschlangen des ersten Tages, ein langes Frühstück, ein Nachmittag im Spa oder eine Runde auf dem Rundgang an der Außenkante, bei dem der Boden unter den Füßen an einer Stelle nachgibt und den Blick auf das Wasser freigibt, was genau so geplant ist.

Am Abend lohnt der Blick nach achtern. Auf dieser Route geht die Sonne in den letzten Tagen regelmäßig hinter dem Kielwasser unter, und das ist der Moment, den die meisten Gäste mitnehmen, ohne dass er im Programm steht.

Der letzte Hafen ist keiner im üblichen Sinn. Perfect Day at CocoCay ist eine Insel der Reederei auf den Berry Islands der Bahamas, und das Schiff macht direkt am Pier fest, sodass Sie zu Fuß an Land gehen. Wer früh aussteigt, hat die Strandabschnitte für eine Weile fast für sich, bevor sich die Insel im Lauf des Vormittags füllt.

Ein Teil der Insel ist im Reisepreis enthalten. Dazu gehören die Strände an der Ostseite, der große Süßwasserpool mit der Bar in der Mitte, die Liegestühle und das Essen an den Grillbuden. Kostenpflichtig sind der Wasserpark mit seinen Rutschen, darunter die höchste Wasserrutsche Nordamerikas, der Heliumballon, der Sie an einem Seil in die Höhe zieht, sowie die abgetrennten Bereiche Coco Beach Club und Hideaway Beach, dazu die privaten Cabanas.

Unser Rat: Entscheiden Sie sich vorher für eine Richtung. Die Insel ist größer, als sie vom Schiff aus wirkt, und wer versucht, alles mitzunehmen, verbringt den Tag auf den Verbindungswegen. Nehmen Sie Wasserschuhe mit, an manchen Abschnitten liegen Korallenbruch und Muschelschalen im Flachwasser. Am späten Nachmittag legt das Schiff ab, und die letzte Nacht an Bord gehört dem Kofferpacken und dem Abschiedsdinner.

Am frühen Morgen läuft die Icon of the Seas wieder in den Government Cut ein, und die Ausschiffung beginnt meist kurz nach sieben Uhr. Bis nach Miami Beach sind es je nach Hotel zwischen zehn und fünfzehn Kilometer über den MacArthur Causeway, eine Fahrt von etwa 20 Minuten, für die Sie ein Taxi oder einen Fahrdienst nehmen, denn der Mietwagen ist seit einer Woche zurückgegeben.

Weil die Zimmer erst am Nachmittag frei werden, lohnt es sich, das Gepäck an der Rezeption zu lassen und gleich loszulaufen. Der Ocean Drive liegt am Rand des Art Deco Historic District, in dem mehrere hundert Gebäude aus den Zwanziger- bis Vierzigerjahren erhalten sind, mit runden Ecken, Bullaugenfenstern und Neonschriftzügen, die abends angehen. Geführte Rundgänge starten am Welcome Center direkt an der Straße und dauern rund 90 Minuten.

Den Nachmittag verbringen Sie am Strand. Der Sand von South Beach ist hell und breit, dahinter läuft ein Holzweg durch die Dünen nach Norden, und wenn die Sonne tiefer steht, füllt sich die Lincoln Road, eine autofreie Ladenstraße zwei Blocks landeinwärts, mit Menschen, die genau dasselbe vorhaben wie Sie.

Der letzte volle Tag gehört dem Festland. In Wynwood, einem ehemaligen Lager- und Fabrikviertel nördlich von Downtown, sind die fensterlosen Hallenwände seit 2009 zu Leinwänden geworden. Im Innenhof der Wynwood Walls stehen die bekanntesten Arbeiten internationaler Künstler auf engem Raum beieinander, und draußen geht es in den Straßen ringsum kostenlos weiter, weil längst das ganze Viertel bemalt ist.

Am Nachmittag wechseln Sie nach Little Havana an der Calle Ocho. In den Fenstern der kleinen Läden rollen Frauen Zigarren von Hand, aus den offenen Türen läuft Musik auf die Straße, und im Máximo Gómez Park sitzen ältere Herren an festen Tischen über Dominosteinen, konzentriert wie bei einem Turnier. Trinken Sie einen Café cubano im Stehen an einer der Fensterluken, das ist hier die übliche Form.

Wer den Tag ruhiger ausklingen lassen will, fährt weiter nach Coconut Grove zur Villa Vizcaya, einem Landsitz von 1916 im Stil einer italienischen Villa, mit formalen Gärten, die bis an die Biscayne Bay reichen. Für den letzten Abend empfehlen wir Miami Beach: Am Ocean Drive gehen dann die Neonröhren an, und die Art-déco-Fassaden sehen aus wie das Titelbild, das sie seit Jahrzehnten sind.

Wie viel der letzte Tag noch hergibt, hängt an Ihrer Abflugzeit. Der Flughafen Miami liegt rund 20 Kilometer westlich von Miami Beach, mit dem Fahrdienst sind Sie je nach Verkehr in 30 bis 45 Minuten dort, und die meisten Hotels bewahren das Gepäck noch ein paar Stunden auf.

Bleibt der Vormittag frei, empfehlen wir einen letzten Gang über den Strand, wenn die Rettungsschwimmerhäuschen in ihren Farben noch allein im Licht stehen und die Straße hinter den Dünen still ist. Wer lieber etwas isst, findet in den Seitenstraßen von South Beach kubanische Bäckereien, in denen der Kaffee stark und das Gebäck süß ist, eine passende Kombination für einen Nachtflug.

Danach geht es zurück nach Frankfurt. Sie haben in diesen zwei Wochen den Sunshine State einmal von der Mitte an beide Küsten gefahren, den Rand der Everglades gesehen, drei Inseln besucht und ein Schiff kennengelernt, das eher eine schwimmende Kleinstadt ist. Der Nachtflug bringt Sie am Folgetag nach Deutschland.

Termine

Einschiffung ist immer samstags in Miami. Der Abflug ab Deutschland liegt jeweils fünf Tage davor am Montag, der Rückflug ab Miami zwei Tage nach der Ausschiffung.

Ab Preise pro Person im Doppelzimmer

  • Innenkabine: 4.350 Euro
  • Außenkabine: 4.650 Euro
  • Balkonkabine: 4.850 Euro
  • Suite: 5.650 Euro

Schiff: Icon of the Seas

Die Icon of the Seas fuhr im Januar 2024 ihre erste Reise und war bei Indienststellung das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Rund 365 Meter Länge verteilen sich auf 20 Decks, die Reederei gliedert das Schiff in acht sogenannte Neighborhoods, also Viertel mit jeweils eigenem Charakter. Auf Thrill Island liegt der Wasserpark Category 6 mit sechs Rutschen, darunter eine, die über die Bordwand hinausragt. Der Central Park in der Schiffsmitte ist ein offener Garten mit echten Pflanzen, über dem die Kabinenreihen stehen, und unter der gläsernen Kuppel des AquaDome fällt ein Wasserfall ins Becken der Showbühne. Surfside im Vorschiff ist für Familien mit kleinen Kindern gebaut, The Hideaway mit seinem hängenden Infinity-Pool für Erwachsene, und auf dem Rundgang Crown’s Edge laufen Sie gesichert an der Außenkante des Schiffes entlang.

Gegessen wird in den inkludierten Restaurants, im Buffetbereich und gegen Aufpreis in den Spezialitätenrestaurants. Die Kabinen reichen von Innenkabinen mit virtuellem Balkon über Außen- und Balkonkabinen bis zu den Suiten im eigenen Suitenbereich mit separatem Restaurant und eigener Sonnenterrasse.

FAQ

Wann reise ich am besten nach Florida?

Für eine klassische Florida-Rundreise empfehlen wir die Monate November bis April. Dann ist es meist trockener und angenehmer warm, während der Sommer häufig von hoher Luftfeuchtigkeit, Gewittern und der Hurrikan-Saison geprägt ist.

Welche Nationalparks gibt es in Florida?

Die Everglades, Biscayne und Dry Tortugas gehören für uns zu den schönsten Naturzielen Floridas. Wir empfehlen, die Everglades mit Miami und den Florida Keys zu verbinden und die Überfahrt nach Dry Tortugas frühzeitig zu reservieren.

Was kann ich in den Everglades erleben?

Die Everglades zeigen eine ganz andere Seite Floridas als die bekannten Strände und Freizeitparks. Besonders empfehlen wir eine geführte Airboat-Tour oder eine Kanufahrt, um Alligatoren, Vögel und die einzigartige Sumpflandschaft zu erleben.

Welche Städte lohnen sich in Florida?

Miami begeistert mit Stränden, Kunst und lateinamerikanischem Flair, Orlando mit Freizeitparks und Key West mit entspanntem Inselfeeling. Für uns wird Florida besonders abwechslungsreich, wenn Stadtaufenthalte mit den Everglades oder einigen Tagen an der Golfküste kombiniert werden. Gerne planen wir alle Orte ein, die gut zu Ihren Wünschen passen.

Welche Florida-Route passt zu Strand, Natur und Städten?

Unsere Lieblingsroute führt von Miami durch die Everglades bis zu den Florida Keys. Wer zusätzlich Freizeitparks erleben möchte, kombiniert Orlando mit der Golfküste und entspannten Strandorten wie Naples oder Sarasota.

„Was mich an den USA nie loslässt? Der Moment, wenn man das erste Mal vor dem Bryce Canyon steht und begreift, dass das real ist. Oder wenn man durch die Schluchten des Zion fährt und einfach kein Wort findet. Dann, ein paar Stunden später, Las Vegas. Lichter, Lärm, eine andere Welt. Genau das sind die USA: Man glaubt, man kennt ein Land, und dann zeigt es einem eine Seite, die man nie erwartet hätte. Niagarafälle, New York, die Weinberge am Finger Lakes, die roten Felsen von Arches. Jede Region ist ein eigenes Abenteuer.“
Frau mit blonden Haaren und Piercing in einem weißen Blazer vor weißem Hintergrund.
Romina Zeller
Marketing

Diese Reisen könnten Sie auch interessieren

Bewertungen unserer Reisenden

Gepostet auf Google Google
Sandra Theißen
24 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸
Gepostet auf Google Google
Nina Pfeil-Hüsken
24 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
Gepostet auf Google Google
Silke Raabe
34 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
+2
Wir waren mit der Reiseplanung von USA-Reisen Experte sehr zufrieden. Es wurden tolle Unterkünfte für uns gebucht, ein Inlandsflug sowie das Mietauto. Besonders begeistert waren wir von der Vamoos-App, in der wir immer über die aktuelle Reiseroute ect. im Bilde waren. Bei Fragen konnten wir uns jederzeit an die USA-Reisen-Experten wenden! Einfach top und auf jeden Fall weiterzuempfehlen 👍
Gepostet auf Google Google
Verena Franken
34 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
+0
Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal
Gepostet auf Google Google
Antje Yeadon
43 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
Gepostet auf Google Google
Marcel Hampl
76 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!
Gepostet auf Google Google
Ingoscha Petz
81 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
Top Betreuung und Anleitung in Vorbereitung der Reise nach New York. Alle Buchungen und Anfragen wurden korrekt umgesetzt und beantwortet. Regelmäßige Updates und Infos vor Beginn der Reise waren sehr hilfreich. In Verbindung mit der Vamoos App sind immer alle Buchungsunterlagen und Reisepläne digital abrufbar. Vielen Dank an das USA-Reisen Experten Team. Ich kann diesen USA-Reisen Anbieter uneingeschränkt emphehlen!
Gepostet auf Google Google
Silvia Gewiese
88 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.
Gepostet auf Google Google
Christin
91 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
+10
Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.
Gepostet auf Google Google
Kai
96 days ago
Google star 1Google star 2Google star 3Google star 4Google star 5
Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß

Ihre Reise im Überblick

15 Tage Florida: 7 Nächte an Bord der Icon of the Seas, 7 Nächte an Land

Preis p. P. im DZ ab

4.350,00€

Reiseart

Region

„Was mich an den USA nie loslässt? Der Moment, wenn man das erste Mal vor dem Bryce Canyon steht und begreift, dass das real ist. Oder wenn man durch die Schluchten des Zion fährt und einfach kein Wort findet. Dann, ein paar Stunden später, Las Vegas. Lichter, Lärm, eine andere Welt. Genau das sind die USA: Man glaubt, man kennt ein Land, und dann zeigt es einem eine Seite, die man nie erwartet hätte. Niagarafälle, New York, die Weinberge am Finger Lakes, die roten Felsen von Arches. Jede Region ist ein eigenes Abenteuer.“
Frau mit blonden Haaren und Piercing in einem weißen Blazer vor weißem Hintergrund.
Romina Zeller
Marketing

SIE MÖCHTEN IHRE USA-REISE GANZ INDIVIDUELL PLANEN?

Vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin

Kostenloses Reiseangebot anfragen

NEU_REISEANFRAGE 2026 (SHORT)
Wie viele Personen wollen verreisen?
Wie sieht es mit Flügen aus?
Für wen dürfen wir das Reiseangebot erstellen?

Mit dem Absenden dieses Formulars nutzen wir Ihre Daten zur Bearbeitung Ihrer Anfrage und informieren Sie per E-Mail über den Stand. Erinnerungen erhalten Sie ebenfalls per Mail. Ein Widerspruch ist jederzeit möglich. Details finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Mit dem Absenden dieser Anfrage stimmen Sie unseren AGB zu. Die AGB können Sie hier einsehen.

⚠️ Für die Planung der Reise und die Erstellung eines Angebots ist die Vereinbarung einer persönlichen Beratung erforderlich. Dieser kann direkt hier oder nach dem Absenden des Formulars gebucht werden.