19 Tage Neuengland: New York, Acadia, Boston, Cape Cod

Zwischen der Betonschlucht der Sixth Avenue und dem Granit am Otter Cliff liegen 19 Tage. Wir nehmen Sie mit von den Dachterrassen New Yorks in die Wälder der Adirondacks, hinauf in die White Mountains und weiter an die Küste Maines, wo morgens Nebel über den Buchten steht. 

Danach wird es wieder städtisch: Boston mit roten Ziegelfassaden, Cape Cod mit Dünen und Fischerhäfen, zum Schluss die Fähre nach Long Island. Diese Route haben wir so gelegt, dass zwischen den Etappen Zeit bleibt anzuhalten, weil das Licht gerade stimmt. 

NY - Burlington - Mount Washington - Bar Harbor - Acadia National Park - Boston - Cape Cod National Seashore - Provincetown - Mystic

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Preis p. P. im DZ ab

3.699,00€

Inkludierte/exkludierte Leistungen

  • 18 Nächte in Mittelklasse Hotels 
  • Langstreckenflug von Deutschland nach New York (JFK) und von New York (JFK) zurück 
  • Mietwagen Kategorie Midsize SUV 
  • Gebühr für 2. Fahrer inklusive 
  • Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt 
  • USA eSIM inkl. 10GB Datenvolumen 
  • Ausführliches Roadbook per App 
  • Neuengland-Reiseführer 
  • Fährüberfahrt New London nach Orient Point inklusive Fahrzeug  
  • Persönliche Ausgaben
  • Benzin
  • Trinkgelder
 

Preis inkl. Flug p. P. im DZ ab

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Karte der Reiseroute: New York, Lake George, Burlington, North Conway, Bar Harbor, Acadia National Park, Portland, Boston, Cape Cod, Mystic, Long IslandNEW YORKMAINEVERMONTMASSACHUSETTSKANADACONNECTICUTAtlantikNEW YORKMAINEKANADAAtlantikMysticBostonCape CodLong IslandNew YorkLake GeorgeBurlingtonNorth ConwayBar HarborAcadia National ParkPortlandMysticBostonCape CodLong IslandNew YorkLake GeorgeBurlingtonPortlandNorth ConwayBar HarborAcadia National Park1234567891011
  • Mietwagen
  • Fähre

Straßenverlauf: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Ihr Reiseplan

Nach der Landung am John F. Kennedy International Airport übernimmt der Transfer die erste Hürde: den Weg nach Manhattan. Je nach Verkehrslage dauert er zwischen 45 und 90 Minuten, und irgendwann kippt die Aussicht aus flachen Backsteinvierteln in jene senkrechte Stadt, die man aus tausend Bildern kennt und die trotzdem größer wirkt, wenn man das erste Mal den Kopf in den Nacken legt. 

Den Mietwagen übernehmen Sie bewusst noch nicht. New York erleben Sie in diesen Tagen zu Fuß und mit der Subway, das ist schneller, billiger und deutlich nervenschonender als jede Parkhaussuche in Midtown. Nach dem Check-in reicht für heute ein Spaziergang durch das Viertel, ein früher Teller Pasta oder ein Bagel im Stehen, und der Blick nach oben, wo zwischen den Fassaden ein schmaler Streifen Abendhimmel steht. 

Wer nach dem langen Flug noch Energie hat, geht die letzten Blocks bis zum Hudson und schaut zu, wie die Sonne hinter New Jersey wegsackt und das Wasser kurz kupferfarben wird. 

Der Morgen beginnt am besten im Central Park, wenn die Jogger noch unter sich sind, Tau auf den Wiesen der Sheep Meadow liegt und aus den Baumkronen mehr Vogelstimmen kommen, als man einer Stadt mit acht Millionen Einwohnern zutraut. Von der Ostseite des Parks sind es nur wenige Schritte zum Metropolitan Museum of Art, dessen Sammlung von ägyptischen Grabkammern bis zu amerikanischer Malerei reicht. Rechnen Sie mit mindestens drei Stunden, und suchen Sie sich vorher zwei Flügel aus, sonst schluckt das Haus den ganzen Tag. 

Am Nachmittag zieht es Sie nach Süden ins Herz von Midtown. Das Empire State Building steht seit 1931 an der Fifth Avenue, und von der Aussichtsplattform im 86. Stock liegt das Straßenraster so klar unter Ihnen, dass sich die Stadt zum ersten Mal sortieren lässt. Wer lieber die Skyline mit dem Empire State darin sehen möchte, wählt stattdessen eine der Plattformen weiter nördlich. 

Den Abend planen wir gerne mit einer Vorstellung am Broadway. Wenn es spontan sein soll: die Ticketstände am Times Square verkaufen am selben Tag Restkarten, und der Umweg lohnt schon wegen der Leuchtreklamen, die den Nachthimmel über der Kreuzung rosa färben. 

Heute gehört der Süden Manhattans Ihnen. Die High Line führt auf einer stillgelegten Güterbahntrasse rund zweieinhalb Kilometer über den Straßen entlang, vorbei an Gräsern, die aus den alten Gleisen wachsen, und an Fensterfronten, die so nah sind, dass man das Gefühl hat, in fremden Wohnzimmern zu Gast zu sein. Am südlichen Ende liegt der Meatpacking District mit Galerien und Cafés. 

Weiter südlich wird es still. Das 9/11 Memorial & Museum markiert mit zwei quadratischen Wasserbecken die Grundrisse der Zwillingstürme, und das Rauschen des herabfallenden Wassers übertönt den Verkehr fast vollständig. Nehmen Sie sich Zeit, das Museum darunter erzählt den Tag in Fundstücken und Stimmen, nicht in Zahlen. 

Zum Abschluss lohnt die Fahrt mit der Staten Island Ferry, kostenlos, ohne Reservierung und mit dem Blick auf die Freiheitsstatue, den sonst nur bezahlte Rundfahrten bieten. Der Wind auf dem Achterdeck riecht nach Diesel und Salz, und die Skyline schrumpft langsam zu jener Silhouette, die man von Postkarten kennt. 

Heute übernehmen Sie Ihren Mietwagen und tauschen Hupen gegen Asphalt. Rund 365 Kilometer liegen vor Ihnen, etwa drei Stunden und 50 Minuten reine Fahrzeit, zunächst durch die Vororte nördlich der Stadt, dann am Hudson entlang nach Norden. Das Land wird schnell weiter, die Häuser stehen einzeln, und ab Albany begleiten Sie bewaldete Hügel, die im Rückspiegel immer höher werden. 

Lake George liegt am südlichen Rand der Adirondacks, ein schmaler, langgezogener See mit klarem Wasser und dunklen Kiefernufern. Der Ort selbst lebt seit dem 19. Jahrhundert vom Sommertourismus, und das merkt man: Bootsverleihe, Eisdielen und Motels reihen sich an der Uferstraße. Im Hochsommer und an Wochenenden ist hier viel los, wer es ruhiger mag, fährt ein paar Kilometer aus dem Zentrum heraus. 

Am späten Nachmittag bleibt Zeit für einen ersten Blick aufs Wasser, etwa vom Steg aus, wo das Licht flach über den See streicht. Alternativ besuchen Sie das rekonstruierte Fort William Henry, das an die Kämpfe des Franzosen- und Indianerkriegs erinnert und mit Vorführungen historischer Musketen arbeitet. 

Eine kurze Etappe steht an: rund 118 Kilometer, gut anderthalb Stunden, hinüber nach Vermont. Die Straße schlängelt sich durch bewaldete Täler, in denen der Morgennebel oft bis mittags in den Senken hängt, und überquert dann den Lake Champlain, jenen schmalen Wasserstreifen, der New York von Vermont trennt und an dessen Ostufer Ihr nächstes Quartier liegt. 

Burlington ist mit gut 44.000 Einwohnern die größte Stadt Vermonts und trotzdem klein genug, um sie an einem Nachmittag zu Fuß zu erschließen. Die Church Street Marketplace ist eine autofreie Ladenstraße mit Backsteinfassaden, Straßenmusik und Restaurants, deren Tische im Sommer bis auf das Pflaster reichen. Die Universität prägt den Ton, entsprechend viele kleine Röstereien und Buchläden finden Sie hier. 

Für den Abend empfehlen wir den Weg hinunter an die Waterfront. Von dort schaut man über den See hinweg auf die Adirondacks, und wenn die Sonne hinter den Bergkämmen verschwindet, liegt für ein paar Minuten ein orangefarbener Streifen auf dem Wasser. 

Der Tag beginnt südlich der Stadt. Das Shelburne Museum ist kein Museum im üblichen Sinn, sondern eine weitläufige Anlage mit historischen Gebäuden, die aus ganz Neuengland hierher versetzt wurden: Scheunen, ein Leuchtturm, eine Rundhaus-Galerie und der Raddampfer Ticonderoga, der komplett an Land steht. Für den Rundgang sollten Sie einen halben Tag einplanen, die Wege zwischen den Häusern führen über Wiesen und durch alte Obstgärten. 

Zurück in Burlington bietet sich das ECHO, Leahy Center for Lake Champlain direkt am Wasser an, ein Wissenschaftszentrum rund um den See mit Aquarien und Mitmachstationen, das vor allem mit Kindern gut funktioniert. Wer lieber draußen bleibt, mietet ein Kajak oder ein Fahrrad und folgt dem Uferweg nach Norden, wo Kies unter den Reifen knirscht und der Wind vom See her kühl heranzieht. 

Diesen Abend planen wir gerne mit einem Essen in einem der Lokale rund um die Church Street. Vermont lebt seine Nähe zu den Höfen der Umgebung aus, Käse, Ahornsirup und Bier aus kleinen Brauereien stehen praktisch überall auf der Karte. 

Rund 229 Kilometer und knapp drei Stunden liegen zwischen Burlington und North Conway. Die Strecke führt quer durch Vermont und New Hampshire, an Farmen vorbei, deren rote Scheunen im Grün stehen wie hingesetzt, und dann hinein in dichteren Wald. Je näher Sie den White Mountains kommen, desto häufiger blitzen zwischen den Stämmen graue Felsflanken auf. 

North Conway liegt im Mount Washington Valley und ist seit über hundert Jahren Ausgangspunkt für Wanderungen in die Berge. Der Ortskern ist überschaubar, die Hauptstraße wird von Outlet-Geschäften gesäumt, was am Nachmittag durchaus praktisch sein kann, wenn noch Wanderausrüstung fehlt. Der eigentliche Grund für den Stopp steht allerdings hinter dem Ort: die höchsten Gipfel des Nordostens. 

Nach dem Check-in reicht die Zeit für eine kurze Wanderung an einem der nahen Wasserfälle oder für eine Fahrt mit der Conway Scenic Railroad, die von einem historischen Bahnhof aus in Richtung Tal und Bergland fährt. Die Waldluft ist hier spürbar kühler und harziger als unten am Champlain. 

Heute steht der höchste Berg Neuenglands im Mittelpunkt. Der Mount Washington misst 1.917 Meter, was europäisch klingt, aber sein Wetter macht ihn zu einem ernsten Berg: Der Gipfel ist für heftige Winde und rasche Wetterumschwünge bekannt, auch im Sommer. Über die Mount Washington Auto Road fahren Sie in vielen Kehren nach oben, die Vegetation wird mit jeder Serpentine niedriger, bis nur noch Flechten und Geröll übrig bleiben. 

Wer nicht selbst fahren möchte, bucht die geführte Fahrt im Van, in der ein Fahrer die Kehren übernimmt und unterwegs erzählt. Alternativ verbringen Sie den Tag im Wald: Rund um den Kancamagus Highway führen kurze Wege zu Kaskaden und Felsbecken, in denen das Wasser über glattgeschliffenen Granit läuft.

Die längste Etappe der Reise: rund 340 Kilometer, knapp vier Stunden Fahrzeit, quer durch New Hampshire und dann nach Osten durch Maine. Unterwegs wechseln sich Nadelwald, Seen und kleine Orte mit weißen Holzkirchen ab.  

Bar Harbor liegt auf Mount Desert Island und ist das Tor zum Acadia National Park. Der Ort war im 19. Jahrhundert Sommerfrische der Ostküsten-Oberschicht, davon zeugen noch immer große Holzvillen mit umlaufenden Veranden. Heute drängen sich im Sommer viele Besucher in den Straßen, morgens früh und abends spät ist es deutlich ruhiger. 

Für den Ankunftsabend reicht der Shore Path, ein Uferweg direkt am Wasser, an dem Granitblöcke im Tang liegen und Hummerboote in der Bucht schaukeln.  

Der ganze Tag gehört dem Acadia National Park, einem der ältesten Nationalparks östlich des Mississippi. Die Park Loop Road führt in einer Schleife an der Küste entlang, vorbei am Sand Beach, wo kalter Atlantik gegen eine Bucht zwischen Felswänden läuft, und an Thunder Hole, einer Felsspalte, in der die Brandung bei passendem Wellengang mit einem dumpfen Knall zurückschlägt. Der beste Zeitpunkt dafür liegt kurz vor Flut. 

Für den Gipfel des Cadillac Mountain brauchen Sie eine gesonderte Fahrzeugreservierung. Sie kostet sechs Dollar pro Fahrzeug, ist ausschließlich online erhältlich und zwischen Ende Mai und Ende Oktober vorgeschrieben. Die Details stehen auf der offiziellen Seite des Nationalparks. Von oben sieht man die zerfranste Inselwelt der Frenchman Bay, dazwischen Wasser in wechselnden Grautönen. 

Wer lieber zu Fuß unterwegs ist, wählt einen der Carriage Roads, jene schotterbelegten Wege ohne Autoverkehr, die Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt wurden und über gemauerte Steinbrücken führen. Unter den Schuhen knirscht feiner Kies, und zwischen den Fichten steht der Geruch von Harz und feuchtem Moos. 

Rund 282 Kilometer stehen an, knapp drei Stunden, wieder nach Südwesten. Wenn Sie Zeit mitbringen, lassen Sie den Highway links liegen und nehmen streckenweise die Küstenstraße US 1. Sie ist langsamer, führt aber durch Orte wie Camden und Rockland, wo Masten von Segelschiffen über die Dächer ragen und Antiquitätenläden in ehemaligen Ladenlokalen sitzen.  

Portland ist mit gut 68.000 Einwohnern die größte Stadt Maines und trotzdem eher eine große Hafenstadt als eine Metropole. Das Old Port Viertel liegt direkt am Wasser, gepflasterte Straßen, Backsteinlager aus dem 19. Jahrhundert, dazwischen Röstereien, Austernbars und Werkstätten. Am Kai stapeln sich Hummerfallen zu Türmen. 

Für den Abend genügt ein Bummel durch das Old Port und ein Platz an einer Bar mit Blick auf die Fähranleger. Die Stadt hat sich in den letzten Jahren einen Namen als Küchenstandort gemacht, entsprechend eng sind die Tische und entsprechend früh sollte man reservieren. 

Rund zehn Kilometer südlich der Stadt steht das bekannteste Bauwerk Maines. Das Portland Head Light wurde 1791 in Betrieb genommen und sitzt auf einer Klippe im Fort Williams Park, umgeben von Wiese, Ruinen alter Küstenbatterien und dem Atlantik, der weiß gegen den Fels schlägt. Der Turm selbst ist nicht begehbar, im ehemaligen Wärterhaus befindet sich ein kleines Museum. 

Zurück in der Stadt lohnt eine Fahrt mit der Fähre hinaus in die Casco Bay, deren Inseln von Fischern, Sommerhäusern und ein paar Ganzjahresbewohnern belegt sind. Die Mailboat-Route bedient mehrere Inseln nacheinander, dauert einige Stunden und ist die entspannteste Art, diese Küste zu sehen: Möwen im Fahrtwind, dieselgeschwängerte Luft am Heck, Kiefern bis ans Wasser. 

Diesen Ausflug legen wir Ihnen ans Herz, weil er zeigt, wie eng Alltag und Meer hier verzahnt sind. Wer lieber an Land bleibt, spaziert stattdessen die Eastern Promenade entlang, von der aus sich der ganze Hafen überblicken lässt. 

Rund 170 Kilometer und knapp zwei Stunden trennen Portland von Boston. Die Interstate 95 führt zügig nach Süden, streift New Hampshire und läuft dann in das dichter besiedelte Massachusetts hinein. Planen Sie die Ankunft nicht in die Hauptverkehrszeit, der Verkehr in und um Boston hat einen zweifelhaften Ruf, und er ist verdient. 

Der Mietwagen bleibt ab jetzt am besten stehen. Boston ist eine der amerikanischen Städte, die man vernünftig zu Fuß erschließt, und die U-Bahn, hier T genannt, deckt den Rest ab. Parkgebühren in der Innenstadt sind hoch, klären Sie das Thema direkt beim Check-in. 

Für den ersten Nachmittag bietet sich Beacon Hill an: schmale Gassen mit Gaslaternen, Backsteinhäuser mit schwarzen Fensterläden, Kopfsteinpflaster, das nach Regen dunkel glänzt. Von dort sind es wenige Minuten in den Boston Common, den ältesten öffentlichen Park der USA, wo abends die Schatten der alten Ulmen lang über die Wege fallen. 

Der Freedom Trail ist eine rote Linie im Pflaster, gut vier Kilometer lang, die 16 historische Stationen der amerikanischen Unabhängigkeitsgeschichte verbindet: die Old State House, den alten Versammlungssaal Faneuil Hall, den Friedhof Granary Burying Ground. Man braucht keinen Stadtplan, nur den Blick nach unten, und kommt so an Ecken vorbei, die man sonst übersehen würde. 

Der Weg endet jenseits des Flusses in Charlestown, wo die USS Constitution liegt, ein Segelkriegsschiff von 1797, das bis heute in Dienst steht. Von dort schaut man über das Wasser zurück auf die Skyline, dazwischen Kräne, Fähren und der breite, schiefergraue Hafen. 

Für den Nachmittag empfehlen wir das North End, Bostons italienisch geprägtes Viertel, in dem es zwischen den engen Häuserzeilen nach Hefe und Espresso riecht. Ein Cannolo dort ist Pflichtprogramm, und die Frage, welche der Bäckereien die bessere ist, wird Ihnen jeder Einheimische anders beantworten. 

Nur 111 Kilometer und gut eine Stunde liegen zwischen Boston und Cape Cod, aber die Landschaft wechselt vollständig. Hinter dem Cape Cod Canal wird das Land flach und sandig, Kiefern werden niedriger, und der Wind trägt Salz heran. Die Halbinsel biegt sich wie ein angewinkelter Arm in den Atlantik, und je weiter Sie nach Norden fahren, desto schmaler wird sie. 

Cape Cod besteht aus einer Kette kleiner Orte mit grau verwitterten Schindelhäusern, Hortensien vor den Zäunen und Hafenbecken voller Fischerboote. Der Sommer ist Hochsaison, dann füllen sich die Straßen von Hyannis bis Provincetown und die Wartezeiten in Restaurants werden lang. Wer außerhalb der Ferienwochen reist, hat die Strände weitgehend für sich. 

Für den Ankunftsnachmittag genügt ein erster Strandbesuch. Das Wasser auf der Bay-Seite im Westen ist deutlich wärmer und flacher als auf der Atlantikseite, wo die Brandung entsprechend kräftiger anläuft. 

Die Cape Cod National Seashore schützt rund 65 Kilometer offene Atlantikküste mit Dünen, Salzwiesen und Leuchttürmen. Vom Coast Guard Beach führen Bohlenwege über den Sand, dahinter fällt das Land steil zum Wasser ab, und bei Ostwind laufen die Wellen in langen, gleichmäßigen Reihen heran.  

An der Nordspitze liegt der Ort Provincetown, ein Fischerort, der seit über hundert Jahren Künstler anzieht und heute für seine offene, bunte Sommerszene bekannt ist. Die Commercial Street zieht sich schmal am Wasser entlang, Galerien neben Austernbars neben Läden, in denen man Dinge kauft, die man zu Hause nie gebraucht hätte. Am Ortsrand informiert das Province Lands Visitor Center über die Dünenlandschaft, von seiner Aussichtsplattform sieht man über die ganze Spitze der Halbinsel. 

Von Provincetown starten im Sommer Boote zur Walbeobachtung auf der Stellwagen Bank. Sichtungen kann niemand garantieren, das Gebiet gilt aber als eines der verlässlicheren an der Ostküste. Alternativ leihen Sie ein Fahrrad und fahren den Province Lands Bike Trail, der sich in engen Kurven durch die Dünen windet. 

Rund 209 Kilometer und etwa zwei Stunden führen heute wieder aufs Festland und weiter nach Westen. Hinter Providence wird die Landschaft grüner und hügeliger, kleine Flüsse durchziehen das Land, und in den Orten stehen Fabrikgebäude aus Backstein, die von der Industriegeschichte Neuenglands erzählen. 

New London liegt an der Mündung des Thames River und hat eine lange maritime Vergangenheit als Walfänger- und Marinehafen. Hier ist die United States Coast Guard Academy zu Hause, und gegenüber in Groton befindet sich der Submarine Force Museum mit der USS Nautilus, dem ersten atomgetriebenen U-Boot der Welt, das man begehen kann.  

Wenige Kilometer östlich liegt Mystic, wo das Mystic Seaport Museum ein ganzes Hafendorf des 19. Jahrhunderts zeigt, samt Werft, Segelschiffen und Handwerkern, die vor Publikum arbeiten. Wählen Sie eines der beiden, beides an einem Tag wird zu viel. 

Der heutige Weg führt über Wasser. Von New London bringt Sie die Cross Sound Ferry samt Fahrzeug in etwa 80 Minuten über den Long Island Sound nach Orient Point, dazu kommt die Fahrt zu Ihrem Quartier. Insgesamt sind rund 123 Kilometer und gut zweieinhalb Stunden einzuplanen.  

Das North Fork von Long Island ist die ruhigere der beiden Landzungen: Weinberge, Farmstände mit Kürbissen und Blumen zum Selberpflücken, kleine Häfen. Ein Nachmittag reicht, um zwei oder drei Weingüter abzufahren, viele haben Terrassen zwischen den Rebzeilen. Das gegenüberliegende South Fork mit den Hamptons ist mondäner, teurer und im Sommer erheblich voller. 

Wer die Ostspitze sehen möchte, fährt zum Montauk Point Lighthouse, dem ältesten Leuchtturm des Bundesstaates New York, der seit 1796 auf der Klippe steht.  

Der letzte Morgen gehört noch einmal dem Wasser. Ein Spaziergang am Strand, bevor die Sonne hoch steht, Muschelschalen im nassen Sand, Seetang in dunklen Bündeln an der Flutlinie. Dann geht es nach Westen Richtung Stadt, je nach Standort auf Long Island rund zwei bis drei Stunden bis zum Flughafen. Rechnen Sie großzügig, der Verkehr auf dem Long Island Expressway ist schwer kalkulierbar. 

Den Mietwagen geben Sie vor dem Rückflug am John F. Kennedy International Airport ab. Planen Sie für Rückgabe, Shuttle zum Terminal und Check-in mindestens drei Stunden vor Abflug ein, bei einer Rückgabe außerhalb des Flughafengeländes entsprechend mehr. 

Und dann, kurz nach dem Start, liegt sie noch einmal unter Ihnen: die Stadt, in der diese Reise begann, das Straßenraster, der Hudson, dahinter irgendwo die Küste, an der Sie zwei Wochen entlanggefahren sind. 

Wunschleistungen

  • Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
  • Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.
  • America The Beautiful Pass 250,- USD

FAQ

Wann ist New York City besonders sehenswert?

Frühling und Herbst sind für uns die schönste Zeit für New York, weil Parks, Stadtviertel und Spaziergänge dann besonders angenehm sind. Wer Weihnachtsstimmung liebt, erlebt im Winter eine ganz besondere Atmosphäre mit Lichtern, Märkten und Eislaufbahnen.

Welche kostenlosen Highlights gibt es in New York City?

Central Park, High Line und Brooklyn Bridge gehören zu unseren liebsten kostenlosen Erlebnissen in New York. Besonders empfehlen wir auch die Staten Island Ferry, denn sie bietet einen tollen Blick auf die Freiheitsstatue und die Skyline.

Welche Ausflüge lohnen sich ab New York City?

Hudson Valley, die Hamptons oder die Niagara Falls ergänzen eine New-York-Reise sehr gut. Für einen entspannten Tagesausflug empfehlen wir besonders das Hudson Valley mit kleinen Orten, Weingütern und schönen Landschaften.

Wann erlebe ich den Indian Summer in Neuengland?

Die schönste Laubfärbung erleben Reisende meist von Ende September bis Oktober, abhängig von Höhenlage und Bundesstaat. Da diese Zeit sehr beliebt ist, empfehlen wir, Mietwagen und Unterkünfte frühzeitig zu reservieren.

Welche Highlights gibt es in Neuengland?

Die Küste von Maine, Boston und die White Mountains gehören für uns unbedingt zu einer Neuengland-Reise dazu. Besonders schön wird die Route mit kleinen Hafenorten, Leuchttürmen und einer Übernachtung in den Bergen von New Hampshire oder Vermont.

Welchen Nationalpark kann ich an der Ostküste besuchen?

Der Acadia National Park in Maine ist für uns eines der schönsten Naturziele an der Ostküste. Felsige Küsten, Wanderwege und der Cadillac Mountain machen ihn zu einem idealen Stopp auf einer Neuengland-Rundreise.

„Die USA sind für mich eines der faszinierendsten Reiseländer der Welt. So viele Städte, so viele Gesichter, so viele Momente, die man nicht plant aber nie vergisst. Ganz besonders liegt mir Florida am Herzen. Die Strände, der Süden mit seinen Mangroven und Lagunen, Key West beim Sonnenuntergang. Wer Florida einmal erlebt hat, versteht warum ich immer wieder hinwill.“
Frau mit blonden Haaren und blauer Bluse, die in die Kamera lächelt.
Simone Offergeld
Reisedokumentation

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Bewertungen unserer Reisenden

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Vera Frick
4 days ago
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Super Organisation durch das Team, es hat alles geklappt und war super schön.
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Sandra Theißen
40 days ago
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Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸
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Nina Pfeil-Hüsken
40 days ago
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Silke Raabe
50 days ago
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Wir waren mit der Reiseplanung von USA-Reisen Experte sehr zufrieden. Es wurden tolle Unterkünfte für uns gebucht, ein Inlandsflug sowie das Mietauto. Besonders begeistert waren wir von der Vamoos-App, in der wir immer über die aktuelle Reiseroute ect. im Bilde waren. Bei Fragen konnten wir uns jederzeit an die USA-Reisen-Experten wenden! Einfach top und auf jeden Fall weiterzuempfehlen 👍
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Verena Franken
50 days ago
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Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal
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Antje Yeadon
59 days ago
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Marcel Hampl
92 days ago
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Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!
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Ingoscha Petz
97 days ago
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Top Betreuung und Anleitung in Vorbereitung der Reise nach New York. Alle Buchungen und Anfragen wurden korrekt umgesetzt und beantwortet. Regelmäßige Updates und Infos vor Beginn der Reise waren sehr hilfreich. In Verbindung mit der Vamoos App sind immer alle Buchungsunterlagen und Reisepläne digital abrufbar. Vielen Dank an das USA-Reisen Experten Team. Ich kann diesen USA-Reisen Anbieter uneingeschränkt emphehlen!
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Silvia Gewiese
104 days ago
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Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.
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Christin
106 days ago
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Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.

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3.699,00€
„Die USA sind für mich eines der faszinierendsten Reiseländer der Welt. So viele Städte, so viele Gesichter, so viele Momente, die man nicht plant aber nie vergisst. Ganz besonders liegt mir Florida am Herzen. Die Strände, der Süden mit seinen Mangroven und Lagunen, Key West beim Sonnenuntergang. Wer Florida einmal erlebt hat, versteht warum ich immer wieder hinwill.“
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