Route 66: Von Chicagos Skyline bis ins Herz von Texas

Diese Reise folgt der östlichen Hälfte der legendären Route 66, von Chicago bis in die Metropolregion Dallas Fort Worth. Sie erleben Großstadtarchitektur, die Geschichte Abraham Lincolns, den Gateway Arch in St. Louis und die Neonspuren der Mother Road in Tulsa. In Oklahoma wartet die wasserreiche Landschaft der Chickasaw National Recreation Area, bevor Grapevine mit historischem Stadtkern und texanischer Gastfreundschaft den Abschluss bildet. Eine Route für Reisende, die unterwegs Geschichten, besondere Orte und kleine Umwege entdecken möchten. 

Chicago - St. Louis - Springfield (Missouri) - Tulsa - Oklahoma City - Sulphur - Grapevine - Dallas

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Inkludierte/exkludierte Leistungen

  • 15 Nächte in Mittelklasse-Hotels 
  • Langstreckenflug von Deutschland nach Chicago (ORD) und zurück von Dallas/Fort Worth (DFW) 
  • Mietwagen Midsize SUV 
  • Gebühr für 2. Fahrer inklusive 
  • Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt 
  • USA eSIM inkl. 10GB Datenvolumen 
  • Ausführliches Roadbook per App 
  • Route-66-Reiseführer 

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Ihr Reiseplan

Nach Ihrer Ankunft am Chicago O'Hare International Airport fahren Sie per Taxi, Rideshare oder Flughafenbahn zu Ihrem Hotel in der Innenstadt. Einen Mietwagen benötigen Sie in den ersten Tagen nicht, denn viele Höhepunkte Chicagos liegen kompakt beieinander und lassen sich bequem zu Fuß oder mit der Chicago Transit Authority erreichen. 

Wenn nach dem Flug noch Zeit und Energie bleiben, bietet sich ein erster Spaziergang am Chicago River oder durch die Straßen des Loop an. Die gläsernen Hochhäuser, die erhöht verlaufenden Gleise der „L“ und das geschäftige Straßenbild vermitteln gleich zu Beginn das besondere Großstadtgefühl, das Chicago ausmacht. 

Der heutige Tag gehört der Architektur am Michigansee. Beginnen Sie im Millennium Park, wo die verspiegelte Skulptur Cloud Gate, im Volksmund „The Bean“, die Skyline der Stadt reflektiert. Auch der Jay Pritzker Pavilion und die Crown Fountain gehören zu den prägenden Orten des Parks. 

Am Nachmittag empfiehlt sich eine Architektur-Bootsfahrt auf dem Chicago River. Die Touren erklären anschaulich, wie sich Chicago nach dem großen Brand von 1871 immer wieder neu erfunden hat. Wer lieber festen Boden unter den Füßen behält, kann alternativ entlang des Chicago Riverwalk spazieren und den Tag entspannt in einem Restaurant in River North oder West Loop ausklingen lassen. 

Heute stimmen Sie sich auf die legendärste aller Fernstraßen der Welt ein. In der Nähe des Art Institute of Chicago erinnert das Schild „Historic Route 66 Begin“ an den östlichen Ausgangspunkt der Route, die einst Chicago mit Santa Monica in Kalifornien verband. Die offizielle Route-66-Seite des National Park Service dokumentiert die historische Strecke und ihre bedeutenden Orte in den acht Bundesstaaten.  

Anschließend bleibt Zeit für das Art Institute of Chicago oder einen Spaziergang am Lake Michigan. Der Kontrast aus Uferpromenade, Museumskunst und großstädtischem Alltag bildet einen gelungenen Auftakt, bevor die Reise ab morgen auf vier Rädern weitergeht. 

Heute übernehmen Sie Ihren Mietwagen und verlassen Chicago Richtung Südwesten. Die direkte Fahrt nach St. Louis führt überwiegend über Interstate Highways. Wer Route-66-Flair sucht, kann unterwegs einzelne historische Abschnitte in Illinois einbauen, sollte dafür jedoch zusätzliche Zeit einplanen. 

Nach der Ankunft in St. Louis lohnt sich ein erster Spaziergang am Mississippi und durch die Umgebung des Gateway Arch. Das 192 Meter hohe Wahrzeichen steht im Gateway Arch National Park und erinnert an die Rolle der Stadt als historisches Tor zum amerikanischen Westen. 

Am Vormittag besuchen Sie den Gateway Arch. Die Fahrt mit der Tram hinauf zur Aussichtsplattform ist eine besondere Perspektive auf St. Louis, den Mississippi und Illinois auf der gegenüberliegenden Flussseite. Wir empfehlen zeitgebundene Tickets, da die Tramfahrten häufig ausgebucht sind; außerdem sollten Sie Zeit für die Sicherheitskontrolle einplanen.  

Am Nachmittag können Sie das kostenfreie Museum am Fuß des Arch besuchen oder durch das historische Zentrum rund um das Old Courthouse gehen. Wer es ruhiger mag, verbringt den späteren Nachmittag im Forest Park, einer der großen innerstädtischen Parkanlagen der USA. So bleibt genug Zeit, St. Louis nicht nur als Zwischenhalt, sondern als eigenständige Route-66-Stadt zu erleben. 

Die Route führt heute durch den Südwesten des US-Bundesstaat Missouris nach Springfield. Auf dem Weg lassen sich, je nach Interesse und verfügbarer Zeit, historische Route-66-Spuren in Orten wie Cuba oder Lebanon entdecken. Gerade in Missouri verläuft die historische Straße häufig parallel zu schnelleren Highways, daher lohnt sich eine gute Navigation über unser Roadbook, was sie per App erhalten. 

Sie kommen nun in Springfield an. Dieser Ort gilt als eine der zentralen Route-66-Städte Missouris. Nach dem Check-in bietet sich eine kurze Fahrt über die frühere Streckenführung und durch die Innenstadt an. Die Mischung aus klassischen Motels, alten Tankstellen und modernen Alltagsorten macht deutlich, dass die Mother Road hier bis heute Teil des Stadtbilds ist. 

Der Tag bleibt bewusst entspannt. Besuchen Sie am Vormittag die Route 66 Car Museum in Springfield, das eine private und durchaus imposante Sammlung historischer Fahrzeuge zeigt.  

Am Nachmittag bietet sich eine Fahrt zum Route 66 Drive-In Theatre in Carthage an, sofern dort am Reisetag eine Vorstellung stattfindet. Das Drive-in zählt zu den klassischen Erlebnissen entlang der Route 66 und passt besonders gut zu einem Abend in Missouri.  

Heute führt die Reise über Joplin und den Nordosten Oklahomas nach Tulsa. Unterwegs können Sie bei genügend Zeit einen Abstecher zum Blue Whale in Catoosa einplanen, einer der bekanntesten skurrilen Fotostopps der Route 66. Definitiv einen Schnappschuss wert! 

Tulsa besitzt einen 24 Meilen langen Abschnitt der Route 66 und verbindet historische Straßengeschichte mit Art-déco-Architektur, Musik und einer lebendigen Gastronomieszene. Nach der Ankunft eignet sich der Meadow Gold District für eine erste Runde entlang alter Leuchtreklamen und kleiner Läden.  

Am Vormittag entdecken Sie die Route 66 in Tulsa. Ein guter Ausgangspunkt ist die Route 66 Historical Village mit historischen Fahrzeugen, Eisenbahnbezug und Erinnerungen an die Zeit, als Tulsa vom Ölgeschäft und vom Verkehr auf der Mother Road geprägt wurde. Auch das Cyrus Avery Centennial Plaza und die Route-66-Schilder entlang der Strecke geben der Stadt ein eigenes, ganz charmentes Gesicht. 

Am Nachmittag empfiehlt sich ein Kontrastprogramm in der Innenstadt: Tulsa ist für seine Art-déco-Bauten bekannt. Wer möchte, besucht alternativ den Gathering Place am Arkansas River, eine großzügige öffentlich zugängliche Parkanlage. Hier wirkt die Stadt weit weg vom Klischee der reinen Durchgangsstation. 

Die kurze Etappe nach Oklahoma City lässt Raum für einen entspannten Start. Auf dem Weg lohnt sich ein Halt in Arcadia am Pops 66, das mit seiner überdimensionalen Limonadenflasche und großer Getränkeauswahl zu den modernen Ikonen der Route 66 zählt.  

Nach dem Check-in in Oklahoma City können Sie durch Bricktown spazieren. Der ehemalige Lagerhausbezirk am Kanal verbindet restaurierte Backsteingebäude, Restaurants und Spazierwege. Besonders am Abend zeigt sich hier eine angenehm lebendige, aber nicht überladene Seite der Stadt. 

Heute steht ein Ort im Mittelpunkt, der berührt und Zeit verdient: das Oklahoma City National Memorial & Museum. Das Außengelände mit Reflecting Pool und Field of Empty Chairs erinnert an die Opfer des Anschlags vom 19. April 1995 und ist ganzjährig rund um die Uhr zugänglich. Das Museum vertieft die Geschichte des Ereignisses und seiner Folgen. 

Planen Sie den Nachmittag bewusst offen. Ein Spaziergang durch Bricktown oder ein Besuch des National Cowboy & Western Heritage Museum bietet sich als Alternative an, wenn Sie sich nach dem Memorial mit einem anderen Kapitel der Geschichte des amerikanischen Westens beschäftigen möchten.  

Sie verlassen Oklahoma City in südlicher Richtung und erreichen Sulphur. Der Ort ist Ausgangspunkt für die Chickasaw National Recreation Area, deren Quellen, Bäche und Seen seit langem Besucher in diese Region locken. 

Nach der kurzen Fahrt bleibt am Nachmittag Zeit für einen ersten Spaziergang im Bereich rund um Travertine Creek. Die Außenbereiche des Parks sind jederzeit zugänglich. Da sich Bedingungen an Badestellen, Wegen und Parkeinrichtungen kurzfristig ändern können, sollte vor Ort immer die Seite „Current Conditions“ geprüft werden. 

Der heutige Tag gehört der Natur. Erkunden Sie die Chickasaw National Recreation Area bei einem gemütlichen Spaziergang entlang von Travertine Creek und den Quellen des Platt National Park Historic District. Anders als die weiten Prärien entlang der Route 66 wirkt diese Landschaft fast überraschend grün und wasserreich. 

Je nach Wetter und aktueller Lage bietet sich anschließend ein Aufenthalt am Lake of the Arbuckles an. Zwischen Oktober und April gilt der Park laut National Park Service als vergleichsweise ruhig, weshalb die Reisezeit außerhalb des Sommers besonders angenehm sein kann.  

Heute geht es weiter nach Texas und in die historische Stadt Grapevine zwischen Dallas und Fort Worth. Die Fahrt führt über den Norden von Texas. Planen Sie nach dem Check-in einen ersten Bummel durch die schnuckelige Main Street ein, deren historische Gebäude, kleine Geschäfte und Restaurants eine angenehme Abwechslung zum Highway bieten. 

Grapevine nennt sich selbst „Christmas Capital of Texas“ und ist besonders in der Vorweihnachtszeit stark belebt. Außerhalb dieser Saison bietet der Ort eine entspannte Mischung aus historischem Zentrum, außergewöhnlichen Shops, hervorragenden Restaurants, Weinbars und guter Lage, nahe dem Flughafen.  

Heute entscheiden Sie nach Interesse zwischen zwei unterschiedlichen Metropolen. In Fort Worth bietet sich ein Besuch der Stockyards an, wo die Geschichte des Viehtriebs und des amerikanischen Westens noch heute sichtbar ist. Der Cattle Drive, der zwei Mal täglich stattfindet, ist ein absolutes Must-See in Fort Worth. Schlendern Sie sonst außerdem durch die zahlreichen Western-Stores und wandeln Sie auf den Pfaden von Chuck Norris. 

Alternativ fahren Sie nach Dallas und besuchen das Sixth Floor Museum at Dealey Plaza oder das Dallas Arts District. Wer den letzten vollen Reisetag ruhiger gestalten möchte, bleibt in Grapevine und nutzt die Zeit für die historische Main Street. So bleibt Raum für eigene Interessen, bevor morgen der Rückflug ansteht. 

Je nach Abflugzeit fahren Sie zum Dallas Fort Worth International Airport und geben dort Ihren Mietwagen zurück. Planen Sie für die Rückgabe, die Fahrt zum Terminal und die Sicherheitskontrollen ausreichend Zeit ein. 

Mit vielen Eindrücken von Großstadtarchitektur, Straßenlegenden, historischen Motels, Prärie und den stillen Wasserläufen Oklahomas treten Sie die Heimreise nach Deutschland an.  

Wunschleistungen

  • Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
  • Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.
  • America The Beautiful Pass 250,- USD

FAQ

Wo beginnt und endet die Route 66?

Die Route 66 beginnt traditionell in Chicago und endet am Santa Monica Pier bei Los Angeles. Für uns ist sie weit mehr als eine Fahrstrecke: Sie verbindet acht Bundesstaaten, klassische Roadtrip-Orte und amerikanische Alltagsgeschichte.

Wie viel Zeit sollte ich für Route 66 einplanen?

Für die gesamte Strecke empfehlen wir mindestens zwei bis drei Wochen. Mit zusätzlichen Tagen bleibt genug Zeit für historische Motels, Diners, Museen, Nationalparks und spontane Fotostopps entlang der Route.

Durch welche Staaten führt Route 66?

Die Route führt durch Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien. Besonders spannend finden wir, dass jeder Bundesstaat einen eigenen Stil mitbringt – von Kleinstädten im Mittleren Westen bis zu Wüstenlandschaften im Südwesten.

Welche Sehenswürdigkeiten liegen an der Route 66?

Cadillac Ranch in Texas, Petrified Forest in Arizona und der Santa Monica Pier gehören zu den bekanntesten Stopps. Unsere Empfehlung ist, nicht nur die großen Highlights einzuplanen, sondern auch bei kleinen Diners, Neon-Schildern und historischen Tankstellen anzuhalten.

Welche Übernachtungen passen zu einer Route-66-Reise?

Historische Motels, Roadside Inns und klassische Motor Courts gehören für uns zum echten Route-66-Gefühl. Wir empfehlen eine Mischung aus kultigen Unterkünften entlang der Strecke und modernen Hotels auf langen Fahretappen, damit die Reise authentisch und komfortabel bleibt.

Welche regionalen Gerichte in den Südstaaten sollte ich probieren?

Barbecue, Tex-Mex, Gumbo, Jambalaya und Südstaatenküche gehören zu den kulinarischen Höhepunkten der Region. Besonders authentisch wird es in kleinen lokalen Restaurants, Food Markets oder BBQ-Lokalen abseits der großen Hotelketten.

„Ich habe selbst Jahre in den USA gelebt und bin bis heute fasziniert: Kaum ein Land schafft es, so viele verschiedene Welten unter einem Dach zu vereinen. Majestätische Natur, pulsierende Städte, und überall Menschen, die einen mit echter Herzlichkeit empfangen. Ich teile meine persönlichen Lieblingsplätze und Insider-Tipps, damit Ihre Reise nicht irgendeine Reise wird, sondern Ihre.“
Mann mit dunklen Haaren und Bart, der in die Kamera lächelt, trägt ein weißes Hemd.
David Siemetzki
Inhaber & USA-Experte

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Bewertungen unserer Reisenden

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Sandra Theißen
23 days ago
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Nina Pfeil-Hüsken
23 days ago
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Silke Raabe
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Verena Franken
33 days ago
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Antje Yeadon
42 days ago
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Marcel Hampl
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Christin
90 days ago
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Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.
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Kai
95 days ago
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Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß

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