Canyon Spirit Zugreise USA Westen: von Geysiren bis zu den Red Rocks
Zwei Wochen, in denen sich der Westen der USA einmal komplett dreht: von den dampfenden Geysirfeldern des Yellowstone über die gezackte Silhouette der Teton Range bis zu den rostroten Sandsteinwänden rund um Moab. Die erste Hälfte fahren Sie selbst, mit dem Mietwagen über weite Highways, durch Nationalparks und kleine Westernstädte, in denen abends noch Musik aus offenen Türen dringt. Die zweite Hälfte übernimmt der Canyon Spirit und trägt Sie drei Tage lang unter einem Glasdach durch Schluchten, die keine Straße erschließt, vorbei an roten Felswänden und über die Kontinentale Wasserscheide. Am Ende steht Denver, die Mile High City, mit ihrer alten Bahnhofshalle und den Bergen am Horizont. Diese Route haben wir so zusammengestellt, dass Sie beides bekommen: die Freiheit am Steuer und das Gefühl, einfach nur schauen zu dürfen.
Inkludierte/exkludierte Leistungen
- 13 Nächte, davon 11 Nächte in Hotels der Mittelklasse und 2 Nächte in Moab und Glenwood Springs im Rahmen der Bahnreise
- Langstreckenflug von Deutschland nach Salt Lake City und ab Denver zurück
- 10 Tage Mietwagen Kategorie Midsize SUV
- Gebühr für 2. Fahrer inklusive
- Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt
- 3 Tage Bahnreise mit dem Canyon Spirit von Salt Lake City nach Denver in der Klasse Signature Experience, inklusive Verpflegung an Bord, Gepäckservice und Transfers zwischen Hotels und Bahnstationen
- USA eSIM inkl. Datenvolumen
- Ausführliches Roadbook per App
- USA-Reiseführer
Preis inkl. Flug p. P. im DZ ab
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Der Anflug auf Salt Lake City gehört zu den schöneren im Westen der USA. Links liegt der Große Salzsee als flache, silbrig blendende Fläche ohne erkennbares Ufer, rechts steigt die Wasatch-Kette auf, deren Grate auch im Hochsommer noch helle Streifen tragen. Am Flughafen übernehmen Sie Ihren Mietwagen, in die Innenstadt sind es danach nur rund zehn Kilometer, gut fünfzehn Minuten über die Interstate.
Salt Lake City ist eine Stadt mit ungewöhnlich breiten Straßen, angelegt nach einem Raster, in dem angeblich ein Ochsengespann wenden können sollte. Das merkt man sofort: Die Blocks sind groß, die Blickachsen lang, und an ihrem Ende steht fast immer ein Berg. Herzstück ist der Temple Square mit seinen Gärten, dem kuppelförmigen Tabernakel und den granitenen Türmen des Tempels, die über den Bäumen stehen. Der Zutritt zum Gelände ist frei.
Für den Abend empfehlen wir einen Bummel durch die Blocks rund um die Main Street, wo sich zwischen Backsteinfassaden Brauhäuser, Kaffeeröster und Restaurants eingerichtet haben. Wer nach dem langen Flug lieber früh ins Bett geht, hat am nächsten Morgen umso mehr davon.
Rund fünfunddreißig Kilometer nördlich der Stadt führt ein schmaler Damm über das flache Wasser hinaus auf eine Insel, die aussieht, als gehöre sie in eine andere Landschaft: Antelope Island State Park. Die Fahrt über den Causeway ist der halbe Reiz, links und rechts nichts als helle Salzkrusten, Wasservögel und ein Horizont, der ohne Kante auskommt. Auf der Insel grasen freilebende Bisons, dazu Maultierhirsche, Dickhornschafe und Gabelböcke, und an den Ufern sammeln sich zur Zugzeit riesige Vogelschwärme.
Auf der historischen Fielding Garr Ranch stehen Ställe, Scherschuppen und Wohnhaus noch so, wie sie über Generationen genutzt wurden, und im Hof hängt der Geruch von trockenem Holz und Heu. Wer lieber in der Stadt bleibt, findet im Natural History Museum of Utah am Hang über der Universität eine der besseren Dinosauriersammlungen des Landes in einem Bau, der sich mit kupferfarbenen Bändern in den Berg legt.
Den Nachmittag lassen wir bewusst offen. Nach dem Flug am Vortag tut es gut, den Tag nicht zu vollzupacken, und die Zeitverschiebung sitzt am zweiten Tag erfahrungsgemäß am tiefsten.
Heute liegen rund 342 Kilometer vor Ihnen, gut drei Stunden reine Fahrzeit auf der Interstate 15 nach Norden. Hinter den letzten Vororten öffnet sich das Land, die Wasatch-Kette begleitet Sie eine Weile auf der rechten Seite, dann wird alles flacher, weiter, karger. Sie fahren über die Snake River Plain, eine vulkanische Ebene aus altem Basalt, über der sich Bewässerungskreise und Kartoffelfelder bis zum Horizont ziehen.
Idaho Falls verdankt seinen Namen einem Wehr, das den Snake River auf breiter Front über eine Stufe schickt. Entlang des Wassers führt der River Walk, ein Uferweg, auf dem abends Jogger, Kinderwagen und Angler unterwegs sind und die Gischt bei Westwind bis auf den Asphalt weht. Der weiße Tempel am anderen Ufer spiegelt sich bei ruhigem Wasser vollständig.
Ist noch Zeit, lohnt das Museum of Idaho ein paar Blocks weiter, das Naturgeschichte und Siedlungsgeschichte des Bundesstaates in wechselnden Ausstellungen zusammenbringt. Danach reicht es für ein frühes Abendessen in der überschaubaren Innenstadt, denn morgen beginnt der Teil der Reise, für den viele überhaupt hierherkommen.
Rund 255 Kilometer und etwa drei Stunden trennen Sie vom ersten Nationalpark der Welt. Die Straße steigt langsam an, Kartoffeläcker weichen Kiefernwäldern, und irgendwann riecht die Luft nach Harz und kaltem Fluss statt nach Staub. Über den Westeingang rollen Sie in den Yellowstone National Park und merken den Wechsel sofort: Der Wald steht dichter, der Madison River zieht in ruhigen Schleifen neben der Straße her, und auf den Wiesen am Ufer stehen mit etwas Glück die ersten Bisons.
Für den Nachmittag empfehlen wir das Midway Geyser Basin. Über Holzstege führt der Weg direkt an der Grand Prismatic Spring entlang, mit bis zu hundert Metern Durchmesser die größte heiße Quelle des Parks. In der Mitte leuchtet das Wasser tiefblau, nach außen laufen orange, braune und grüne Ringe aus, die von hitzeliebenden Mikroorganismen stammen. Bei kühler Luft hängt so viel Dampf über dem Becken, dass Sie die Farben eher erahnen als sehen, und genau das macht den Ort so seltsam.
Ihre nächsten drei Nächte verbringen Sie in Parknähe. Abends wird es hier auch im Hochsommer empfindlich frisch, eine warme Jacke gehört auf jeden Fall ins Handgepäck.
Der Tag beginnt dort, wo Yellowstone weltberühmt wurde. Old Faithful schickt seine Fontäne in Abständen von rund anderthalb Stunden in die Höhe, und die Minuten davor haben einen eigenen Reiz: Das Wasser im Schlund beginnt zu schwappen, Dampf zieht ab, jemand auf der Bank sagt leise, jetzt gleich, und dann steht die Säule tatsächlich dort.
Wirklich lohnend wird es danach. Rund um den berühmten Geysir liegt mit dem Upper Geyser Basin die größte Ansammlung aktiver Geysire der Erde, erschlossen durch mehrere Kilometer Holzsteg. Sie laufen über knirschende Sinterterrassen, vorbei an Becken in unwahrscheinlichem Türkis, an zischenden Spalten und an kleinen Kegeln, die in unregelmäßigen Abständen ohne Vorwarnung losspritzen. Der Schwefelgeruch gehört dazu und verschwindet nach zehn Minuten aus der Wahrnehmung.
Planen Sie bewusst nur dieses eine große Ziel für heute ein. Die Wege sind lang, die Höhe von rund 2.200 Metern macht sich bemerkbar, und der Park belohnt Langsamkeit mehr als jede Abhakliste. Wer nachmittags noch Lust hat, fährt die wenigen Kilometer zum Black Sand Basin oder zum Biscuit Basin, beide deutlich ruhiger.
Heute gehört der Vormittag dem östlichen Teil des Parks. Der Grand Canyon of the Yellowstone zieht sich über gut dreißig Kilometer durch gelblich helles Gestein, über dreihundert Meter tief, und am oberen Ende stürzen die Lower Falls 94 Meter in die Schlucht. Vom Artist Point auf der Südseite sehen Sie beides in einem Bild, den Wasserfall am Ende der Schlucht und die von Eisenoxiden gefärbten Wände, die je nach Lichteinfall von Ocker bis fast Rosa wechseln.
Nördlich davon öffnet sich das Hayden Valley, eine weite, baumlose Senke, durch die der Yellowstone River in trägen Schleifen mäandert. Hier stehen die größten Bisonherden des Parks, in den Randbereichen sind Wapitis unterwegs, und gelegentlich beobachten Menschen mit Spektiven vom Straßenrand aus etwas, das sich nur mit Geduld zeigt. Garantien gibt es nicht, aber wenige Orte im Park versprechen mehr.
Für den späten Nachmittag empfehlen wir, einfach am Straßenrand zu halten, wo ein Parkplatz frei ist, und eine halbe Stunde nichts zu tun. Das Licht steht dann flach über dem Tal, der Fluss wird zu einem hellen Band, und die Geräuschkulisse besteht aus Wind und dem tiefen Grummeln der Herde.
Die kürzeste Etappe der Reise ist zugleich eine der schönsten. Rund 130 Kilometer und knapp zwei Stunden liegen zwischen Ihnen und Jackson, doch rechnen Sie großzügig mehr Zeit ein, denn die Straße führt über den Südeingang des Yellowstone und den John D. Rockefeller Jr. Memorial Parkway direkt in den Grand Teton National Park. Hinter Jackson Lake passiert dann das, was viele als den eigentlichen Moment dieser Reise beschreiben: Die Teton Range steht ohne Vorgebirge, ohne sanften Übergang, in voller Höhe neben der Straße, ein Kamm aus grauem Fels mit Schneefeldern in den Rinnen.
An mehreren Aussichtspunkten entlang des Highways können Sie halten, das Muster wiederholt sich und wird trotzdem nicht langweilig: vorn Salbeiheide in staubigem Graugrün, dahinter dunkler Nadelwald, darüber die Zacken. Am Snake River Overlook fällt der Blick auf eine Flussschleife, die durch eine berühmte Fotografie von Ansel Adams bekannt wurde.
Jackson selbst ist kleiner, als der Name vermuten lässt, und spielt seine Westernvergangenheit selbstbewusst aus. Am Town Square spannen sich vier Torbögen aus abgeworfenen Wapiti-Geweihen über die Ecken des Platzes, ringsum liegen Galerien, Outdoorläden und Saloons mit Sattelhockern an der Theke. Einen Abend dort legen wir Ihnen ans Herz.
Der schönste Zugang zu den Bergen führt über das Wasser. Am Jenny Lake setzt ein kleines Boot vom Ostufer zum westlichen Bootssteg über, und von dort sind es nur rund anderthalb Kilometer bis zu den Hidden Falls und gut drei Kilometer bis zum Inspiration Point hoch über dem See. Wer lieber am Ufer bleibt, umrundet einen Teil des Sees auf dem Uferweg, wo das Wasser in Buchten so klar steht, dass Sie die hellen Steine am Grund zählen können.
Ohne Boot messen die Wege ab dem Besucherzentrum rund acht Kilometer hin und zurück zu den Wasserfällen. Der Parkplatz füllt sich im Sommer früh, ein zeitiger Start spart Nerven. Am Nachmittag bietet sich in Jackson das National Museum of Wildlife Art an, das sich mit rauem Stein an einen Hang über dem National Elk Refuge duckt und Tierdarstellungen aus mehreren Jahrhunderten zeigt, vom Ölgemälde bis zur kinetischen Skulptur. Vom Restaurant aus blicken Sie über die weite Fläche des Schutzgebiets.
Heute sind es rund 446 Kilometer und etwa viereinhalb Stunden zurück nach Salt Lake City. Aus Jackson hinaus folgt die Straße dem Snake River in eine enge Schlucht, in der das Wasser grün und schnell zwischen Felsblöcken durchzieht und Rafts an Sommertagen wie bunte Punkte darauf treiben. Danach öffnet sich das Star Valley, ein breiter Talboden mit Heuschobern, Pferdekoppeln und Bergketten auf beiden Seiten, und irgendwann nimmt Sie wieder die Interstate auf.
Es ist der ruhigste Tag der Reise, und das darf er auch sein. Legen Sie unterwegs eine längere Pause ein, tanken Sie voll, und planen Sie den Nachmittag in Salt Lake City ohne Programm. Wenn Sie an Tag 2 nicht dazugekommen sind, holen Sie jetzt das Museum oder einen Spaziergang durch die Gärten am Temple Square nach.
Der Abend gehört der Vorbereitung: Ab morgen reisen Sie ohne Auto weiter, das Gepäck wird von fremden Händen bewegt, und alles, was Sie tagsüber im Zug brauchen, sollte griffbereit in einer kleinen Tasche liegen.
Vor der Abfahrt geben Sie den Mietwagen in Salt Lake City zurück, danach beginnt der zweite Teil der Reise am Bahnsteig. Der Canyon Spirit startet früh am Morgen an der Salt Lake Central Station, und sobald die Stadt hinter den Fenstern zurückbleibt, klettert der Zug in die Wasatch Mountains hinauf, über Soldier Summit, wo die Luft dünn und der Wald licht wird.
Danach fällt die Strecke in das Price Canyon ab, eine Schlucht mit Sandsteinwänden, Felsnadeln und überraschend viel Grün am Flusslauf, die ausschließlich auf der dreitägigen Variante befahren wird. Weiter südlich begleiten die Book Cliffs den Zug, eine über dreihundert Kilometer lange Abbruchkante, deren Schichten wie aufgestapelte Buchrücken übereinanderliegen. Rund sechs Stunden dauert dieser erste Bahntag, unterbrochen von Mahlzeiten am Platz und Aufenthalten auf der offenen Aussichtsplattform, wo der Fahrtwind warm und staubtrocken ist.
Am frühen Nachmittag endet die Fahrt an einem Gleisanschluss außerhalb von Moab, ein Transfer bringt Sie ins Hotel. Für den Abend empfehlen wir die kurze Fahrt oder Tour in den Arches National Park, wo die Felsen der Park Avenue und die Bögen des Windows-Bereichs im tiefstehenden Licht von Orange in Rotbraun kippen. Moab ist als internationale Dark-Sky-Gemeinde ausgewiesen, der Sternenhimmel nach Einbruch der Dunkelheit ist ein eigenes Argument.
Der zweite Bahntag führt Sie nach Osten, immer in Sichtweite des Colorado River. Er beginnt mit dem Mount Garfield, mit rund 2.070 Metern der höchste Punkt der Book Cliffs, und führt dann in den Ruby Canyon, dessen roter Sandstein sich über gut zwanzig Kilometer an beiden Ufern auftürmt und der über keine Straße erreichbar ist. Kurz darauf überqueren Sie die Grenze nach Colorado, das Land wird grüner, Obstplantagen und Weinberge lösen die Wüste ab.
Am Nachmittag zieht sich die Strecke in das Glenwood Canyon, eine gut fünfundzwanzig Kilometer lange, schmale Schlucht, in der Fluss, Bahnlinie und Interstate sich den Platz zwischen den Wänden teilen. Etwa fünfeinhalb Stunden dauert dieser Abschnitt, mit einer Ankunft am späten Nachmittag mitten in Glenwood Springs.
Der Ort hat, was man nach zwei Tagen Sitzen braucht. Das Glenwood Hot Springs Resort betreibt seit 1888 ein Thermalbecken, das als das größte seiner Art gilt und ganzjährig bis in den Abend geöffnet hat. Die Ute nannten die Quelle Yampah, großes Heilmittel. Wer es lieber trocken mag, fährt mit der Gondel hinauf zum Glenwood Caverns Adventure Park und besichtigt dort Tropfsteinhöhlen hoch über dem Tal.
Der längste und landschaftlich abwechslungsreichste Bahntag beginnt am späten Vormittag in Glenwood Springs und dauert rund acht Stunden. Zuerst geht es zurück durch das Glenwood Canyon, danach durch das Burns Canyon mit seinen roten Wänden und das enge Gore Canyon, in das keine Straße führt und in dem der Colorado River in Stromschnellen über Felsstufen bricht. Später folgt das Byers Canyon, dann klettert die Strecke stetig an.
Der Höhepunkt kommt im Dunkeln. Der Moffat Tunnel unterquert auf knapp zehn Kilometern Länge die Kontinentale Wasserscheide, jene Linie, an der sich entscheidet, ob ein Regentropfen im Pazifik oder im Atlantik landet. Am östlichen Ausgang liegt plötzlich die Front Range vor Ihnen, und der Zug fädelt sich in langen Kurven zur Ebene hinunter, während sich am Horizont die Hochhäuser von Denver aus der Prärie schieben.
Am frühen Abend rollen Sie in die Denver Union Station ein, einen Bahnhof im Beaux-Arts-Stil, dessen Halle von 1914 heute Bar, Buchladen, Restaurants und ein Hotel unter einem Dach versammelt und abends voll ist mit Leuten, die nicht auf einen Zug warten. Ihr Hotel liegt in Laufnähe, und der erste Abend in Denver findet damit praktisch vor der Haustür statt.
Für den letzten vollen Tag empfehlen wir die Fahrt hinaus zum Red Rocks Park, rund fünfundzwanzig Kilometer westlich der Stadt, eine gute halbe Stunde entfernt. Zwei mächtige, schräg aus dem Hang gekippte Sandsteinplatten bilden dort eine natürliche Arena, in der seit den dreißiger Jahren Konzerte stattfinden. Eintritt und Parken sind frei, geöffnet ist an konzertfreien Tagen von einer Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang, und morgens trainieren Einheimische die Treppenstufen der Zuschauerränge.
Zurück in der Stadt lohnt das Denver Art Museum mit über 70.000 Werken in zwölf Sammlungen, untergebracht in einem kantigen Titanbau, der aussieht, als sei er gerade erst gelandet. Alternativ streifen Sie durch das Viertel River North, wo alte Lagerhallen und Gießereien heute Brauereien, Röstereien und Galerien beherbergen und ganze Fassaden mit großformatigen Wandbildern bedeckt sind.
Den Abend planen wir gerne im Bahnhofsviertel LoDo, wo sich in den Backsteinbauten rund um die Union Station und die Larimer Street die dichteste Auswahl an Restaurants und Bars der Stadt findet. Denver rühmt sich, mehr Brauereien zu haben als jede andere amerikanische Stadt, und zumindest an diesem Abend dürfen Sie das nachprüfen.
Je nach Abflugzeit bleibt am Morgen noch Zeit für ein spätes Frühstück in der Halle der Union Station, einen Gang über die 16th Street oder einen letzten Blick von der Freitreppe des Kapitols, an der eine Stufe genau eine Meile über dem Meeresspiegel markiert ist und der Stadt ihren Beinamen gegeben hat. Danach bringt Sie der Transfer zum Flughafen, dessen weiße Zeltdächer sich schon von weitem aus der Prärie heben, und Sie fliegen zurück nach Deutschland.
Termine
Der Canyon Spirit verkehrt nicht ganzjährig. Die Saison läuft nach Angaben des Betreibers von April bis November, außerhalb dieses Zeitraums fährt der Zug nicht. Die dreitägige Strecke zwischen Salt Lake City und Denver wird in beide Richtungen angeboten, diese Reise nutzt die Ostrichtung von Salt Lake City über Moab und Glenwood Springs nach Denver.
Wissenswertes zum Canyon Spirit:
Der Canyon Spirit fährt ausschließlich bei Tageslicht, Schlafwagen gibt es nicht. Die Nächte zwischen den Bahntagen verbringen Sie in Hotels in Moab und Glenwood Springs, das Gepäck wird Ihnen dorthin gebracht und Sie sehen es am Abend wieder auf dem Zimmer.
Gebucht wird in zwei Klassen. Die Signature Experience ist die Basis: ein einstöckiger Panoramawagen mit überhohen Glasdachfenstern, regional geprägte Küche mit Service direkt am Platz, Getränke und Snacks inklusive, dazu ein offener Aussichtsbereich, auf dem Sie im Fahrtwind stehen und fotografieren können. Das Premier Upgrade legt darauf einen eigenen Lounge-Wagen mit eigenem Host und Barservice, ein gehobenes Speisenkonzept mit Weinbegleitung, Premium-Spirituosen, einen zweiten Aussichtsbereich und eine zusätzliche Toilette.
Die drei Bahntage sind unterschiedlich lang. Von Salt Lake City nach Moab sind rund sechs Stunden an Bord, von Moab nach Glenwood Springs etwa fünfeinhalb, von Glenwood Springs nach Denver rund acht. Abgefahren wird in Salt Lake City an der Salt Lake Central Station, in Glenwood Springs mitten im Ort, in Denver an der Union Station. Der Halt für Moab liegt außerhalb der Stadt an einem eigenen Gleisanschluss, von dort bringt Sie ein Transfer ins Hotel.
Wunschleistungen
- Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
- Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.
FAQ
Wann ist die beste Reisezeit für Arizona und den Südwesten?
Frühling und Herbst sind ideal für Wanderungen, Roadtrips und angenehme Temperaturen. Im Sommer sollte der Tag früh beginnen, denn die Hitze in der Wüste kann zur Mittagszeit sehr intensiv werden.
Was sollte ich beim Fahren im Südwesten beachten?
Im Südwesten liegen Tankstellen und Mobilfunkempfang teilweise weit auseinander. Wir empfehlen deshalb immer ausreichend Wasser, Offline-Karten und einen gut gewarteten Mietwagen – besonders bei hohen Temperaturen und längeren Etappen.
Übernachte ich während der Canyon-Spirit-Reise im Zug?
Nein, Canyon Spirit ist auf das Landschaftserlebnis am Tag ausgelegt. Die Übernachtungen finden in Hotels entlang der Strecke statt, sodass die Zugfahrt am nächsten Tag fortgesetzt wird.
Kann ich mich während der Fahrt frei im Canyon Spirit bewegen?
Während der Fahrt können Sie Ihren Sitzplatz verlassen und sich in den dafür vorgesehenen Bereichen des Zuges bewegen. So können Sie die Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven erleben.
Wie unterscheidet sich Canyon Spirit von einer klassischen Zugreise?
Beim Canyon Spirit steht nicht nur die Fortbewegung, sondern das Reiseerlebnis selbst im Mittelpunkt. Die Strecken werden tagsüber zurückgelegt, sodass Sie die Landschaft des amerikanischen Westens während der gesamten Fahrt erleben können.
Kann ich die Canyon-Spirit-Reise mit einem weiteren USA-Aufenthalt verbinden?
Ja, die Zugreise lässt sich ideal in eine längere USA-Reise integrieren und beispielsweise mit zusätzlichen Hotelübernachtungen, einer Mietwagenreise oder weiteren Reisezielen kombinieren. Sprechen Sie uns einfach an!
Mail: info@usa-reisen-experte.de
Tel: 02271 / 80 400 – 30
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Bewertungen unserer Reisenden
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Sandra Theißen31 days ago
Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸Gepostet auf Google
Nina Pfeil-Hüsken31 days ago
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Silke Raabe41 days ago
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Verena Franken41 days ago
Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal+0Gepostet auf Google
Antje Yeadon50 days ago
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Marcel Hampl83 days ago
Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!Gepostet auf Google
Ingoscha Petz88 days ago
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Silvia Gewiese95 days ago
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Christin98 days ago
Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.+10Gepostet auf Google
Kai103 days ago
Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß
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Canyon Spirit Zugreise USA Westen: von Geysiren bis zu den Red Rocks
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