Von der Skyline ins Packeis: Alaska in 14 Tagen – Kreuzfahrt & Citytrip
Diese Reise beginnt nicht auf dem Wasser, sondern in zwei Städten, die am Wasser leben. In Vancouver riecht der Wald des Stanley Park nach nasser Zeder, während hinter den Baumkronen die Hochhäuser stehen. Danach bringt Sie der Zug in wenigen Stunden die Küste entlang nach Seattle, wo Fischhändler in einer Markthalle von 1907 ganze Lachse durch die Luft werfen. Erst dann legt die Norwegian Encore ab, und die Kulisse wechselt: Statt Skylines ziehen Fjordwände vorbei, Buckelwale tauchen neben dem Schiff auf, und vor Glacier Bay steht eine Eiswand, von der sich Blöcke lösen und mit einem Knall ins Wasser fallen. Juneau, Skagway und Ketchikan erzählen dazwischen vom Goldrausch, von Lachsfang und von der Kunst der Tlingit. 14 Tage, zwei Städte und eine Küste, die es sonst nur vom Wasser aus gibt.
Inkludierte/exkludierte Leistungen
- Nonstop-Flug Frankfurt nach Vancouver in der Economy Class
- Nonstop-Flug Seattle nach Frankfurt in der Economy Class
- Zug zum Flug 2. Klasse innerhalb Deutschlands
- 3 Nächte Vancouver im Doppelzimmer
- Bahnfahrt mit dem Amtrak Cascades von Vancouver nach Seattle
- 3 Nächte Seattle im Doppelzimmer
- 7 Nächte Kreuzfahrt in der gebuchten Kabinenkategorie
- Vollpension an Bord, Spezialitätenrestaurants gegen Aufpreis
- Getränkepaket mit Tischwein, Bier und Softdrinks
- Nutzung der frei zugänglichen Bordeinrichtungen
- Unterhaltungsprogramm und Veranstaltungen an Bord
- Deutschsprachige Reiseleitung an Bord
- Landausflüge in den Häfen
- Trinkgelder und Servicegebühren an Bord
- Persönliche Ausgaben
- Transfers zwischen Flughafen, Hotel und Hafen
- Einreisegenehmigungen ESTA für die USA und eTA für Kanada
Preis inkl. Flug p. P. im DZ ab
Entdecken Sie Ihre Reiseroute
Ihr Reiseplan
Der Nonstop-Flug bringt Sie über Grönland und die kanadische Arktis an die Pazifikküste, und beim Anflug auf Vancouver liegen unter Ihnen zuerst die Berge der North Shore und dann eine Stadt, die sich zwischen Wasserarme schiebt. Nach Einreise und Gepäckausgabe erreichen Sie die Innenstadt mit dem Canada Line SkyTrain in gut einer halben Stunde, ein Mietwagen wäre in diesen Tagen nur im Weg.
Weil Sie durch die neun Stunden Zeitverschiebung einen sehr langen Tag hinter sich haben, empfehlen wir für den Nachmittag nichts Größeres mehr als einen Spaziergang. Gastown liegt nah am Hafen, das Kopfsteinpflaster ist uneben, die Backsteinfassaden stammen aus der Zeit nach dem Stadtbrand von 1886, und an der Ecke Water Street steht eine dampfbetriebene Uhr, die zu jeder Viertelstunde pfeift.
Danach spricht viel dafür, früh zu essen und früh ins Bett zu gehen. Der Jetlag ist auf dieser Flugrichtung gnädig, wenn Sie ihm den ersten Abend überlassen.
Der Vormittag gehört dem Stanley Park, und zwar zu Fuß oder mit dem Leihrad. 400 Hektar Küstenregenwald liegen direkt an der Innenstadt, Douglasien und Zedern stehen so dicht, dass der Verkehrslärm nach wenigen Minuten verschwindet. Der Seawall führt als durchgehender Uferweg um die gesamte Halbinsel, und mit dem Rad brauchen Sie dafür gut anderthalb Stunden, inklusive der Stopps, die Sie ohnehin machen werden.
An der Ostseite bei Brockton Point stehen die Totempfähle der First Nations vor der Kulisse des Hafens, daneben laufen Containerschiffe unter der Lions Gate Bridge hindurch ein. Weiter westlich öffnet sich der Blick über die Georgia Strait, bei klarem Wetter bis zu den Bergen von Vancouver Island.
Am Nachmittag empfehlen wir den Wechsel vom Wald in die Stadt. Von Coal Harbour aus sind es wenige Minuten bis zur Canada Place mit ihren weißen Segeldächern, dem Terminal, an dem die Kreuzfahrtschiffe nach Alaska festmachen. Sie werden hier nicht einschiffen, aber der Blick auf die Berge über dem Burrard Inlet ist trotzdem der beste Einstand in diese Reise.
Starten Sie früh und nehmen Sie eines der kleinen Aquabus-Boote über den False Creek. Die Fahrt dauert wenige Minuten, kostet kaum etwas und setzt Sie direkt vor dem Granville Island Public Market ab, der täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet ist. Unter den Stahlträgern einer alten Industriehalle stapeln sich Beerenkisten, Lachsseiten liegen auf Eis, und aus den Backständen zieht der Geruch von warmem Blätterteig durch die Gänge.
Nehmen Sie sich Zeit für die Höfe hinter der Halle. Auf Granville Island arbeiten Glasbläser, Bootsbauer und Keramikerinnen in Werkstätten, die man von außen einsehen kann, dazwischen liegen eine Brauerei und ein Theater. Das Areal war bis in die Siebzigerjahre ein Industriegelände, und man sieht ihm das bis heute an, was gerade den Reiz ausmacht.
Den Abend verbringen Sie am English Bay Beach, dem meistbesuchten Stadtstrand Vancouvers. Der Sand ist grob, das Wasser kühl, und wenn die Sonne hinter den Inseln untergeht, sitzen Hunderte Menschen schweigend auf den Treibholzstämmen und schauen zu. Wir empfehlen, sich vorher etwas zu essen mitzunehmen und einfach zu bleiben.
Heute wechseln Sie das Land, und zwar auf die angenehmste Art. Der Amtrak Cascades fährt von der Pacific Central Station im Süden Vancouvers bis zur King Street Station in Seattle, und die Strecke folgt über weite Abschnitte direkt der Küste. Planen Sie rund vier Stunden ein und sichern Sie sich einen Fensterplatz auf der rechten Seite in Fahrtrichtung, dort liegt das Wasser.
Hinter der Grenze bei Blaine zieht sich die Bahnlinie an Buchten entlang, die bei Ebbe weite Wattflächen freigeben. Reiher stehen im flachen Wasser, Fischerboote liegen an schiefen Stegen, und im Hintergrund schiebt sich immer wieder eine Bergkette ins Bild. Bei klarer Sicht taucht kurz vor Seattle der Mount Rainier auf, ein Vulkankegel mit dauerhafter Schneekappe, der hinter der Stadt steht wie eine Kulisse, die zu groß geraten ist.
Die King Street Station liegt am Rand von Pioneer Square und damit mitten in der Stadt. Zum Ankommen reicht ein Spaziergang an der neu gestalteten Uferpromenade, wo Fähren nach Bainbridge Island ablegen und die Möwen lauter sind als der Verkehr.
Gehen Sie früh zum Pike Place Market, am besten vor neun Uhr. Der Markt wurde 1907 gegründet, erstreckt sich über ein historisches Viertel von rund neun Acres und beherbergt heute über 500 Betriebe. An den Fischständen fliegen ganze Lachse durch die Luft, weil die Händler sie seit Jahrzehnten so zum Einpacken werfen, daneben türmen sich Blumensträuße, und in den unteren Etagen verstecken sich Plattenläden und winzige Bars.
Für den späten Vormittag empfehlen wir die Space Needle, 1962 zur Weltausstellung gebaut und 605 Fuß hoch. Oben liegt seit dem Umbau eine gläserne Außenkante, und im Stockwerk darunter dreht sich The Loupe, der nach Angaben des Betreibers weltweit erste rotierende Glasboden. Wer nicht schwindelfrei ist, bleibt an der Wand und schaut stattdessen über den Puget Sound zu den Olympic Mountains.
Den Nachmittag verbringen Sie in Pioneer Square, dem ältesten Viertel der Stadt. Nach dem großen Brand von 1889 wurde hier in schwerem Backstein neu gebaut, und in der Seattle Unit des Klondike Gold Rush National Historical Park an der Second Avenue South erfahren Sie bei freiem Eintritt, warum diese Stadt am Goldrausch mehr verdient hat als die meisten Goldsucher. Das passt gut, denn in wenigen Tagen stehen Sie in Skagway am anderen Ende derselben Geschichte.
Der zweite Seattle-Tag gehört der Kultur. Im Museum of Pop Culture unter dem geschwungenen Blechkleid von Frank Gehry liegen über 80.000 Objekte zu Musik, Film und Spielkultur, darunter Instrumente und Bühnenkleidung aus der Zeit, in der Nirvana und Jimi Hendrix von hier aus die Popmusik verändert haben. Das Gebäude selbst ist 140.000 Quadratfuß groß und mit rund 21.000 einzeln zugeschnittenen Schindeln aus Edelstahl und lackiertem Aluminium verkleidet, die je nach Lichteinfall die Farbe wechseln.
Gleich nebenan liegt Chihuly Garden and Glass, und wir empfehlen, beides an einem Tag zu verbinden. In den Galerien hängen Glasarbeiten von Dale Chihuly aus vier Jahrzehnten, im Glashaus zieht sich eine hundert Fuß lange Skulptur unter der Decke entlang, und draußen wachsen die Glasformen zwischen echten Stauden, bis man kurz nicht mehr sicher ist, was gepflanzt und was geblasen wurde. Ab elf Uhr arbeiten Glasbläser in der Community Hot Shop vor Publikum.
Den Abschluss macht der Lake Union. Am Südufer liegt das Center for Wooden Boats mit historischen Holzbooten am Steg, der Eintritt in die Ausstellung ist frei. Über dem Wasser setzen Wasserflugzeuge auf, und dahinter steht die Skyline. Ein guter letzter Abend an Land, bevor Sie morgen an Bord gehen.
Die Einschiffung beginnt in der Regel gegen Mittag, und wir empfehlen, nicht erst in der letzten Stunde am Terminal zu stehen. Wer früh an Bord geht, hat das Schiff für eine Weile fast für sich, kann in Ruhe essen, die Kabine beziehen und sich die Plätze sichern, von denen aus das Ablegen am schönsten aussieht.
Nehmen Sie sich die erste Stunde für einen Rundgang. Auf der Norwegian Encore liegen die Kartbahn und die Wasserrutschen ganz oben, im Galaxy Pavilion warten Simulatoren, und die Observation Lounge im Vorschiff hat bodentiefe Fenster, hinter denen sich in den kommenden Tagen die Küste vorbeischiebt. Für die Spezialitätenrestaurants lohnt es sich, gleich am ersten Tag zu reservieren, denn die begehrten Zeiten sind schnell weg.
Am Nachmittag legt das Schiff ab und fährt durch den Puget Sound nach Norden. Stellen Sie sich an die Reling, wenn Seattle kleiner wird und der Mount Rainier hinter der Stadt noch einmal ganz aus den Wolken kommt. Später wird es kühl auf dem Deck, das gehört dazu.
Übernachtung: Norwegian Encore, gebuchte Kabinenkategorie
Der erste volle Tag an Bord führt durch die Inside Passage, jenen geschützten Wasserweg zwischen dem Festland und den vorgelagerten Inseln, auf dem Schiffe seit dem Goldrausch nach Norden fahren. Links und rechts stehen bewaldete Hänge im Wasser, Wolken hängen in halber Höhe fest, und zwischendurch öffnet sich eine Bucht mit einem einzelnen Haus und einem Steg.
Nutzen Sie den Tag für alles, wofür in den Häfen keine Zeit bleibt. Die Thermal Suite im Spa wärmt nach dem Deck, im Theater laufen Shows, und an der Observation Lounge sitzen Gäste mit Ferngläsern und warten auf den ersten Wal. Die Chance ist echt, Buckelwale ziehen im Sommer in diesen Gewässern, und oft verrät sie der Atemstoß, bevor man den Rücken sieht.
Wir empfehlen außerdem, an diesem Tag die Landausflüge für die kommenden Häfen zu buchen, falls Sie das nicht vorab getan haben. Besonders die Ausflüge in Juneau und Skagway sind schnell ausgebucht, und die Auswahl an Bord ist am ersten Seetag noch vollständig.
Juneau ist die einzige Hauptstadt der Vereinigten Staaten, die nicht über eine Straße zu erreichen ist. Wer hierher will, kommt mit dem Flugzeug, der Fähre oder eben mit dem Schiff, und diese Abgeschiedenheit prägt die Stadt bis in die Ladenzeile am Hafen hinein.
Das meistbesuchte Ziel liegt rund 13 Meilen außerhalb: der Mendenhall Glacier, ein dreizehn Meilen langer Eisstrom, der auf der anderen Seite eines Sees endet. Vom Besucherzentrum aus sehen Sie blaue Eisberge im Wasser treiben, und der Nugget Falls Trail führt in etwa einer halben Stunde an einen Wasserfall, der direkt neben der Gletscherzunge herunterkommt. Halten Sie unterwegs die Augen offen, an den Lachsbächen stehen im Sommer regelmäßig Schwarzbären.
Zurück in der Stadt bringt Sie die Goldbelt Tram vom roten Gebäude an der Franklin Street in etwa sechs Minuten rund 1.800 Fuß hinauf auf den Mount Roberts. Oben liegen Wanderwege im Bergwald, ein Aussichtsdeck über dem Gastineau Channel und ein Restaurant. Wer lieber aufs Wasser will, bucht stattdessen eine Walbeobachtungstour, die von Auke Bay ablegt.
Skagway liegt am Kopf des Lynn Canal, eingeklemmt zwischen steilen Bergflanken, und hatte 1898 kurzzeitig mehr Einwohner als heute ganz Südost-Alaska zusammen. Der Klondike Gold Rush National Historical Park hat den historischen Kern entlang der Broadway erhalten, dazu gehören das Moore Homestead und Jeff. Smith’s Parlor, das Museum im einstigen Saloon des Betrügers Soapy Smith.
Die bekannteste Unternehmung ist die White Pass & Yukon Route, eine Schmalspurbahn, die 1898 in den Berg gesprengt wurde und heute als International Historic Civil Engineering Landmark gilt. Die White Pass Summit Excursion dauert rund zweieinhalb bis knapp drei Stunden und führt 40 Meilen weit hinauf und wieder hinunter, vorbei an Brücken über Schluchten, durch Tunnel und an der alten Packtierroute entlang, auf der Zehntausende Goldsucher ihre Ausrüstung nach Norden schleppten.
Wer lieber zu Fuß bleibt, geht die Broadway hinunter, wo hinter den bemalten Holzfassaden Läden, Bäckereien und kleine Museen sitzen. Auch das ist kein Freilichtmuseum, sondern eine Stadt mit wenigen hundert festen Einwohnern, die im Winter deutlich stiller wird.
Heute legt das Schiff nirgendwo an, und trotzdem wird das für viele der stärkste Tag der Reise. Der Glacier Bay National Park and Preserve umfasst 3,3 Millionen Acres aus Bergen, Gletschern, Regenwald und tief eingeschnittenen Fjorden und ist Heimat der Huna und Yakutat Lingít. Kreuzfahrtschiffe dürfen hier nicht anlegen, sie fahren die Bucht hinauf und wieder hinaus, in der Regel neun bis zehn Stunden lang.
Am Parkeingang kommen Ranger des National Park Service an Bord. Sie kommentieren die Fahrt über die Lautsprecher, halten Vorträge und stehen an einem Informationstisch für Fragen bereit, was den Unterschied macht zwischen einer schönen Aussicht und einem Tag, an dem man versteht, was man da sieht.
Vor der Abbruchkante des Margerie Glacier dreht das Schiff bei und bleibt eine Weile liegen. Die Eiswand steht mehrere Stockwerke hoch im Wasser, sie knackt und ächzt, und wenn sich ein Block löst, hören Sie den Knall Sekunden bevor die Welle ankommt. Ziehen Sie sich warm an und gehen Sie früh an Deck, Handschuhe sind keine Übertreibung. Braunbären laufen regelmäßig die Uferlinie ab, dazu kommen Seeotter, Buckelwale und Seevögel in großer Zahl.
Ketchikan liegt auf dem angestammten Land der Tlingit, eingezwängt zwischen Regenwald und Meer, und die Stadt zieht sich als schmales Band am Hang entlang. Das bekannteste Stück davon ist die Creek Street, ein Bohlenweg auf Pfählen über dem Ketchikan Creek. Hier lag bis in die Vierzigerjahre das Rotlichtviertel der Stadt, heute sitzen in den bunten Holzhäusern Galerien, Cafés und kleine Läden. Im Spätsommer ziehen Lachse in großer Zahl den Bach hinauf, direkt unter den Dielen, auf denen Sie stehen.
Zehn Gehminuten vom Kreuzfahrtanleger liegt das Tongass Historical Museum an der Dock Street, weitere fünf Minuten weiter das Totem Heritage Center mit originalen Totempfählen aus dem 19. Jahrhundert. Ein Ticket gilt für beide Häuser, geöffnet ist täglich von 8 bis 17 Uhr.
Wer weiter hinaus möchte, fährt zum Totem Bight State Historical Park an Meile 10 des North Tongass Highway. Auf 33 Acres stehen dort 15 Totempfähle und ein Clan House, nachgebaut ab 1938 von erfahrenen indigenen Schnitzern in einem Programm des U.S. Forest Service. Die Wege sind barrierefrei, für den Besuch wird eine Gebühr erhoben.
Der letzte Hafen liegt wieder in Kanada. Victoria ist die Hauptstadt von British Columbia, liegt am Südzipfel von Vancouver Island und trägt ihr britisches Erbe offen vor sich her, von den Backsteinfassaden am Inner Harbour bis zu den Teestuben. Die Schiffe machen am Ogden Point fest, rund 20 Gehminuten oder eine kurze Shuttlefahrt von der Innenstadt entfernt.
Die Butchart Gardens sind das bekannteste Ziel der Insel: 55 Acres Schaugarten, angelegt von Jennie Butchart in einem ausgebeuteten Kalksteinbruch und seit 2004 National Historic Site of Canada. Der Sunken Garden liegt im alten Steinbruchkessel, dazu kommen Rosengarten, japanischer und italienischer Garten. Die Anlage liegt außerhalb der Stadt, für Hin- und Rückweg plus Rundgang sollten Sie mindestens drei Stunden einplanen.
Bleibt weniger Zeit, empfehlen wir den Fisherman’s Wharf, einen schwimmenden Steg mit bunt gestrichenen Hausbooten, Fischbuden und Booten, die frischen Fang direkt verkaufen. Seehunde tauchen zwischen den Pontons auf, und der Weg dorthin führt am Wasser entlang von der Innenstadt aus in einer knappen halben Stunde.
Am frühen Morgen läuft die Norwegian Encore wieder in Seattle ein, und die Ausschiffung beginnt meist kurz nach sieben Uhr. Wie viel der Tag noch hergibt, hängt an Ihrer Abflugzeit. Der Flughafen Seattle-Tacoma liegt rund 20 Kilometer südlich, mit der Link Light Rail sind Sie in etwa 40 Minuten dort, und das Gepäck können die meisten Hotels und Terminals für ein paar Stunden aufbewahren.
Bleibt der Vormittag frei, empfehlen wir einen letzten Gang über den Pike Place Market, wo um diese Zeit noch die Händler aufbauen und der Markt sich fast leer anfühlt. Wer es ruhiger mag, nimmt die Fähre nach Bainbridge Island und wieder zurück, eine gute Stunde auf dem Wasser mit der Skyline im Rücken und den Olympic Mountains voraus.
Danach geht es zurück nach Frankfurt. Der Nachtflug über den Pol bringt Sie am Folgetag nach Deutschland, mit sieben Tagen Küste, drei Häfen und einer Eiswand im Gepäck, die sich nicht fotografieren lässt, so wie sie geklungen hat.
Termine 2026 - 2028
Wöchentliche Abfahrten, Einschiffung immer sonntags in Seattle (April – Oktober). Der Abflug ab Deutschland liegt jeweils sechs Tage davor am Montag.
Ab Preise pro Person im Doppelzimmer
- Innenkabine: 4.250 Euro
- Außenkabine: 4.850 Euro
- Balkonkabine: 5.350 Euro
- The Haven: 9.150 Euro
Schiff: Norwegian Encore
Die Norwegian Encore lief 2019 vom Stapel, wurde 2024 umfassend überholt und fasst bei Doppelbelegung 3.958 Gäste, betreut von 1.735 Crewmitgliedern. An Bord liegt eine Kartbahn über dem Achterdeck, dazu kommen der Galaxy Pavilion mit Simulatoren und virtueller Realität, die Observation Lounge mit bodentiefen Fenstern nach vorne und der Thermal Suite im Spa. Gegessen wird in den inkludierten Restaurants wie The Local oder gegen Aufpreis in den Spezialitätenrestaurants, darunter Cagney’s Steakhouse, Teppanyaki und Onda by Scarpetta. Die Kabinen reichen von Innenkabinen über Außen- und Balkonkabinen bis zu den Suiten im Schiff-im-Schiff-Bereich The Haven, dazu gibt es eigene Studios für Alleinreisende.
FAQ
Wann ist die beste Reisezeit für Alaska?
Für eine erste Alaska-Reise empfehlen wir besonders die Monate Juni bis August. Dann sind viele Nationalparks gut zugänglich, die Tage sehr lang und die Chancen auf Tierbeobachtungen besonders gut. Wer vor allem Nordlichter erleben möchte, sollte Alaska eher zwischen September und März bereisen.
Welche Nationalparks kann ich in Alaska besuchen?
Denali, Kenai Fjords und Glacier Bay zählen für uns zu den eindrucksvollsten Nationalparks Alaskas. Wir würden mindestens einen dieser Parks fest in jede Alaska-Route einplanen, da sie Gletscher, Berge und die außergewöhnliche Tierwelt des Bundesstaats besonders gut zeigen.
Wie erlebe ich die Gletscherwelt im Glacier-Bay-Nationalpark?
Glacier Bay gehört für uns zu den außergewöhnlichsten Naturerlebnissen Alaskas und ist nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar. Eine Bootstour oder Kreuzfahrt ist unsere klare Empfehlung, da Gletscher, Wale und die abgelegene Küstenlandschaft vom Wasser aus am eindrucksvollsten wirken.
Wo kann ich in Alaska Wildtiere beobachten?
Für Bären, Wale, Elche und Adler empfehlen wir Nationalparks, Küstenregionen und geführte Naturtouren. Besonders schön ist die Kombination aus einer Walbeobachtungstour an der Küste und einem Besuch im Denali National Park.
Was sollte ich für Alaskas Wetter einpacken?
Wir raten immer zu Kleidung im Zwiebellook, einer wasserdichten Jacke und festen Schuhen. Auch im Sommer können kühlere Abende, Wind und Regen dazukommen – besonders bei Gletscherfahrten oder Ausflügen in höhere Lagen.
Diese Reisen könnten Sie auch interessieren
18 Tage Ostküste: Boston, New York, Charleston, Miami
Die große Neuengland Rundreise: Küste, Berge und Geschichte in 15 Tagen
Route 66: Gegen den Strom auf der Mother Road
Hawaii Kreuzfahrt: 11 Tage auf vier Inseln mit der Pride of America
Von Golden Gate bis Joshua Tree: Kalifornien in 18 Tagen
Westküste Rundreise USA: 21 Tage zwischen Pazifik und Wüste
Wildes Herz des Westens: 14 Tage durch Oregon
Zwischen Fjorden und Goldgräberpfaden: Die große Alaska-Yukon-Rundreise in 15 Tagen
14 Tage Arizona: Wüstenstädte, rote Felsen und Ranch-Leben
Bewertungen unserer Reisenden
![]()
Gepostet auf Google
Sandra Theißen30 days ago
Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸Gepostet auf Google
Nina Pfeil-Hüsken30 days ago
Gepostet auf Google
Silke Raabe40 days ago
Wir waren mit der Reiseplanung von USA-Reisen Experte sehr zufrieden. Es wurden tolle Unterkünfte für uns gebucht, ein Inlandsflug sowie das Mietauto. Besonders begeistert waren wir von der Vamoos-App, in der wir immer über die aktuelle Reiseroute ect. im Bilde waren. Bei Fragen konnten wir uns jederzeit an die USA-Reisen-Experten wenden! Einfach top und auf jeden Fall weiterzuempfehlen 👍+2Gepostet auf Google
Verena Franken40 days ago
Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal+0Gepostet auf Google
Antje Yeadon49 days ago
Gepostet auf Google
Marcel Hampl82 days ago
Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!Gepostet auf Google
Ingoscha Petz87 days ago
Top Betreuung und Anleitung in Vorbereitung der Reise nach New York. Alle Buchungen und Anfragen wurden korrekt umgesetzt und beantwortet. Regelmäßige Updates und Infos vor Beginn der Reise waren sehr hilfreich. In Verbindung mit der Vamoos App sind immer alle Buchungsunterlagen und Reisepläne digital abrufbar. Vielen Dank an das USA-Reisen Experten Team. Ich kann diesen USA-Reisen Anbieter uneingeschränkt emphehlen!Gepostet auf Google
Silvia Gewiese94 days ago
Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.Gepostet auf Google
Christin97 days ago
Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.+10Gepostet auf Google
Kai102 days ago
Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß
Ihre Reise im Überblick
Von der Skyline ins Packeis: Alaska in 14 Tagen – Kreuzfahrt & Citytrip
Preis p. P. im DZ ab
Reiseart
Region
SIE MÖCHTEN IHRE USA-REISE GANZ INDIVIDUELL PLANEN?
Vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin