14 Tage Westen der USA als geführte Gruppenreise

Zwei Wochen, in denen sich der Westen der USA einmal komplett umkrempelt: Sie starten im Nebel über der Golden Gate Bridge, fahren an Steinbecks Sardinenfabriken vorbei nach Süden, und irgendwo hinter Los Angeles wird aus Küste Wüste. Danach kommen die Bilder, wegen derer man diese Reise bucht: rostrote Sandsteinwände in Sedona, die Kehre des Colorado am Horseshoe Bend, tausende Felsnadeln im Bryce Canyon, der Salzboden des Death Valley und zum Schluss das Granittal des Yosemite. Sie sitzen dabei im Bus, mit deutschsprachiger Reiseleitung an Bord, in einer überschaubaren Gruppe und ohne eine einzige Meile selbst am Steuer. 14 Tage, in denen Sie nur schauen müssen, nicht navigieren. 

San Francisco – Monterey – Santa Barbara – Los Angeles – Sedona – Grand Canyon National Park – Monument Valley – Page – Bryce Canyon National Park – Las Vegas – Death Valley National Park – Yosemite National Park

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Preis p. P. im DZ ab

3.280,00€

Inkludierte/exkludierte Leistungen

In beiden Varianten enthalten 
  • Langstreckenflug von Deutschland nach San Francisco und von San Francisco zurück 
  • Willkommensgespräch am Ankunftstag zwischen 14 und 18 Uhr in der Hotellobby 
  • Deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Rundreise 
  • 14-tägige Rundreise im klimatisierten Reisebus mit WLAN, wo verfügbar, gemäß Programm 
  • 13 Übernachtungen in Hotels der Touristen- bis Mittelklasse, in den Nationalparks und deren Umgebung teilweise in einfacheren Unterkünften 
  • Tägliches Frühstück 
  • Alle Nationalparkgebühren 
  • Halbtägige Stadtrundfahrt San Francisco 
  • Halbtägige Stadtrundfahrt Los Angeles 
  • Gepäckbeförderung für einen Koffer pro Person 
  • USA eSIM inkl. 10GB Datenvolumen 
  • USA-Reiseführer für den Westen 
  Zusätzlich in den Wohlfühlgruppen enthalten 
  • Busreise im 38-Sitzer-Bus mit maximal 25 Gästen 
  • Fahrt entlang des Highway Number 1, wetterbedingt 
  • Gemütliches Beisammensein mit Getränken und Snacks gegen Ende der Reise 
  • Transfer vom Flughafen San Francisco zum Hotel 
  • Gepäckträgergebühren in den Hotels 
  • Mahlzeiten außer dem täglichen Frühstück 
  • Fakultative Ausflüge 
  • Trinkgelder 

Preis inkl. Flug p. P. im DZ ab

3.280,00€

Entdecken Sie Ihre Reiseroute

Karte der Reiseroute: San Francisco, Arroyo Grande, Los Angeles, Scottsdale, Grand Canyon, Page, Las Vegas, Bryce Canyon, Tulare, Modesto, Yosemite National ParkNEVADAUTAHMEXIKOPazifikNEVADAUTAHMEXIKOPazifikModestoYosemite National ParkTulareSan FranciscoArroyo GrandeGrand CanyonPageBryce CanyonLos AngelesScottsdaleLas VegasYosemite National ParkTularePageLos AngelesScottsdaleArroyo GrandeLas Vegas1 · 12234567891011
  • Bus

Straßenverlauf: © OpenStreetMap-Mitwirkende

Ihr Reiseplan

Ihr Flug landet in San Francisco, und der erste Eindruck ist meist die Luft: kühl, salzig, ein Hauch Eukalyptus, selbst mitten am Nachmittag. Den Weg vom Flughafen zum Hotel treten Sie in Eigenregie an, der Transfer ist nicht Teil der Reise. Vom International Terminal bringt Sie ein Taxi in gut vierzig Minuten an die Bay, mit dem BART und einem kurzen Anschluss geht es günstiger, dauert aber länger. 

Ihr Hotel liegt am Fisherman's Wharf, dort, wo die Seelöwen auf den Holzstegen von Pier 39 dösen und bellen, bis man sie schon zwei Straßen weiter hört. Der Rest des Tages gehört Ihnen. Nach einem Langstreckenflug ist ein Spaziergang an der Uferpromenade meist die klügere Idee als große Pläne, das Licht über der Bucht wird gegen Abend weich und golden, und der Wind vom Pazifik schiebt Nebelbänke über die Hügel. 

Zwischen 14 und 18 Uhr treffen Sie in der Lobby auf Ihre deutschsprachige Reiseleitung. Sie stellt sich vor, beantwortet Fragen zum Ablauf und sagt Ihnen, wann morgen der Koffer vor der Tür stehen muss. Danach wissen Sie, worauf Sie sich in den kommenden 13 Tagen einlassen. 

Übernachtung: Holiday Inn Express & Suites Fisherman's Wharf 

Nach dem Frühstück holt Sie der Bus zur halbtägigen Stadtrundfahrt ab. San Francisco liegt auf über vierzig Hügeln, und genau das macht die Fahrt aus: Straßen, die sich steil hinaufschrauben und am Kamm den Blick freigeben auf ein Stück Wasser, das eben noch nicht da war. Sie sehen die Kaianlagen am Fisherman's Wharf, wo morgens noch die Krabbenkessel dampfen, und rollen an die Golden Gate Bridge, deren Türme an vielen Tagen bis zur Hüfte im Nebel stehen, während die Fahrbahn in der Sonne liegt. 

Ihre Reiseleitung erzählt dabei, was man einer Stadt nicht ansieht: warum das Rot der Brücke International Orange heißt, wie das Beben von 1906 den Grundriss der Innenstadt neu gezeichnet hat, welche Viertel sich in den letzten zehn Jahren am stärksten verändert haben. 

Der Nachmittag steht Ihnen frei. Fakultativ und gegen Aufpreis bieten wir einen Ausflug mit Bus und Fähre nach Sausalito an, dem Künstlerort auf der anderen Seite der Bucht. Die Rückfahrt über das Wasser lohnt sich schon wegen der Perspektive: San Francisco von See aus, gestaffelt, weiß, mit der Brücke als Rahmen. Wer lieber in der Stadt bleibt, nimmt das Cable Car über die Hügel oder läuft die Küstenpromenade Richtung Fort Mason. 

Übernachtung: Holiday Inn Express & Suites Fisherman's Wharf 

Rund 395 Kilometer liegen heute vor Ihnen, gut viereinhalb Stunden reine Fahrzeit, dazu der Stopp in Monterey. Der Bus verlässt San Francisco nach Süden, und schon nach einer Stunde wird das Land weiter: Artischockenfelder, Nebelschwaden, die vom Meer landeinwärts ziehen, dazwischen Eukalyptusreihen als Windschutz. 

In Monterey halten Sie an der Cannery Row, der Straße der Ölsardinen. John Steinbeck hat ihr 1945 seinen Roman gewidmet, und die alten Konservenfabriken stehen noch, heute mit Läden und Restaurants im Bauch, die schweren Holzbalken und rostigen Rohrbrücken über der Straße aber sind geblieben. Es riecht nach Salz und Tang, unter den Stegen schwappt das Wasser gegen die Pfähle, und draußen in der Bucht liegen die Seeotter auf dem Rücken im Kelp. 

Weiter geht es nach Arroyo Grande. Die reguläre Ausschreibung fährt dabei durch das Landesinnere, vorbei an Weinbergen und den goldbraunen Rücken der Küstenberge, die im Sommer aussehen wie ausgeblichenes Fell. In den Wohlfühlgruppen fährt der Bus stattdessen ein Stück entlang des Highway Number 1 direkt am Pazifik, wetterabhängig, mit Blick auf Klippen und Brandung. Wir empfehlen, diesen Unterschied bei der Wahl des Termins mitzudenken. 

Übernachtung: Best Western Casa Grande, Arroyo Grande 

Heute stehen rund 320 Kilometer an, gut dreieinhalb Stunden reine Fahrzeit, unterbrochen vom Stopp in Santa Barbara. Die Strecke führt zurück an die Küste, und für eine ganze Weile fährt der Bus mit dem Pazifik zur Rechten, über Hügel, an deren Flanken Ölpumpen und Palmenreihen nebeneinander stehen. 

Santa Barbara liegt an einem Küstenstreifen, der nach Süden zeigt statt nach Westen, was dem Ort ein eigenes Licht gibt. Die Stadt trägt ihr spanisches Erbe offen: weiß gekalkte Wände, rote Ziegeldächer, schmiedeeiserne Gitter, dazu europäische und amerikanische Einflüsse, die sich in den letzten hundert Jahren daruntergeschoben haben. Sie haben Zeit für einen Bummel, einen Kaffee unter Arkaden, einen Blick auf den Pier. 

Am späten Nachmittag erreichen Sie Los Angeles. Die Stadt kündigt sich lange vorher an, als Netz aus Freeways, Palmenreihen und Werbetafeln, das langsam dichter wird. Fakultativ und gegen Aufpreis bietet Ihre Reiseleitung eine Abendtour an, die Ihnen den Überblick verschafft, den man in dieser Stadt zuerst braucht. 

Übernachtung: DoubleTree by Hilton Hotel Carson 

Der Vormittag gehört der Stadtrundfahrt. Sie beginnen in Downtown, wo die Hochhäuser dicht stehen und der Beton die Hitze speichert, und fahren dann nach Nordwesten. In Hollywood liegen die Sterne des Walk of Fame im Gehsteig, abgelaufen von Millionen Schuhsohlen, und vor dem TCL Chinese Theatre drücken Besucher ihre Hände in Abdrücke, die seit 1927 im Zement stehen. 

Ihre Reiseleitung sortiert dabei, was aus dem Bus heraus sonst nur Kulisse bleibt: welche Studios noch produzieren, wie die Stadt aus Dutzenden eingemeindeter Orte zusammengewachsen ist, warum das Schild am Hang ursprünglich für eine Immobilienanzeige gebaut wurde. 

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Fakultativ und gegen Aufpreis können Sie die Strandgemeinden besuchen, Venice mit seiner Promenade und Santa Monica mit dem Pier, an dem das Riesenrad über dem Wasser steht. Wer bleibt, findet in der Umgebung des Hotels genug für einen ruhigen Nachmittag. 

Übernachtung: DoubleTree by Hilton Hotel Carson 

Rund 600 Kilometer liegen heute vor Ihnen, etwa sechs Stunden reine Fahrzeit. Das ist ein Fahrtag, und die Fahrt selbst ist das Programm. Hinter Los Angeles schiebt sich das Coachella Valley heran, ein Tal aus Dattelpalmenplantagen und Windrädern, und danach wird das Land trocken, weit und still. 

Am Nachmittag durchqueren Sie die Sonora-Wüste. Anders als die Wüsten, die man aus Filmen kennt, ist sie grün, jedenfalls in Schüben: Saguaro-Kakteen stehen wie Wegmarken in der Ebene, manche über zehn Meter hoch und älter als das Auto, in dem man sitzt, dazwischen Ocotillo-Ruten und flache Kreosotbüsche. Gegen Abend wechselt das Gestein die Farbe von Ocker zu einem tiefen Rotbraun. 

In Scottsdale endet die Etappe. Fakultativ und gegen Aufpreis bietet Ihre Reiseleitung ein Westerndinner an, Steaks, Livemusik, Holzbänke, das ganze Programm. Nach sechs Stunden Wüste ist das ein Abend, der zum Tag passt. 

Übernachtung: Courtyard by Marriott Phoenix Chandler 

Etwa 480 Kilometer und gut fünf Stunden reine Fahrzeit trennen Sie heute vom Südrand des Grand Canyon. Der Bus fährt über den Black Canyon Highway nach Norden, und mit jedem Höhenmeter ändert sich die Vegetation: Kakteen weichen Wacholder, Wacholder weicht Kiefer, und die Luft wird spürbar kühler und harziger. 

Sedona liegt in einem Kessel aus rostroten Sandsteinfelsen, die am späten Vormittag hart in der Sonne stehen und gegen Abend zu glühen scheinen. Direkt nördlich davon führt die Straße durch den Oak Creek Canyon, eine enge, grüne Schlucht, in der sich der Bach durch Platanen und Ahorn schiebt und die Felswände beidseitig steil aufsteigen. Im Oktober färbt sich das Laub hier gelb und rot, ein Kontrast zum Rot des Gesteins, den man so schnell nicht wieder sieht. 

Am Nachmittag erreichen Sie den Grand Canyon Nationalpark. Die Schlucht öffnet sich ohne Vorwarnung, 1,6 Kilometer tief und an manchen Stellen 29 Kilometer breit, und der Colorado unten ist nur noch ein grüner Faden. Fakultativ und gegen Aufpreis können Sie einen Helikopter-Rundflug über den Canyon buchen. Diesen Ausflug legen wir Ihnen ans Herz, weil er die Dimension zeigt, die man vom Rand aus nicht fassen kann. 

Übernachtung: Grand Canyon Plaza Hotel, Tusayan 

Heute stehen rund 525 Kilometer und gut fünfeinhalb Stunden reine Fahrzeit an. Der Bus verlässt den Canyon nach Osten, quert das Painted Desert genannte Farbband aus versteinerten Sedimenten und erreicht am Vormittag das Monument Valley, das auf dem Gebiet der Navajo Nation liegt. 

Am indianischen Besucherzentrum halten Sie zur Fotopause. Vor Ihnen stehen die Tafelberge und Felsnadeln, die aus der roten Ebene aufragen, sortiert wie von einer Hand aufgestellt, und der Sand färbt bei Wind alles ein, was er erreicht. Fakultativ und gegen Aufpreis können Sie eine etwa zweieinhalbstündige Tour unter der Führung von Navajo-Guides buchen, die in offenen Fahrzeugen in Bereiche des Tals fahren, die anders nicht zugänglich sind. 

Am Nachmittag geht es weiter nach Page in der Nähe des Lake Powell. Der Stausee liegt türkis zwischen roten Sandsteinwänden, ein Farbkontrast, den man an einem Wüstentag nicht erwartet, und die Uferlinie zieht sich über hunderte Kilometer in Seitenarme und Buchten. 

Übernachtung: Best Western Plus at Lake Powell, Page 

Der Morgen beginnt am Horseshoe Bend, wenige Kilometer südlich von Page. Vom Parkplatz führt ein sandiger Weg von gut einem Kilometer über eine flache Kuppe, und dann steht man plötzlich an der Kante: 300 Meter tiefer macht der Colorado eine fast vollständige Kehre um einen Sandsteinblock, das Wasser ist von oben tiefgrün, die Wände rostrot. Der Spaziergang ist für alle Reisegäste vorgesehen, festes Schuhwerk und Wasser gehören dazu, Schatten gibt es unterwegs keinen. 

Fakultativ und gegen Aufpreis stehen an diesem Vormittag zwei Optionen offen: ein Rundflug über den Horseshoe Bend oder ein Besuch des Antelope Canyon, jener schmalen Sandsteinschlucht, in der das Mittagslicht in Bändern von oben einfällt und die Wände wie geschliffen wirken. Der Antelope Canyon liegt auf Navajo-Land und darf ausschließlich in Begleitung autorisierter Navajo-Guides betreten werden, die Plätze sind begrenzt. 

Am Nachmittag folgen rund 295 Kilometer, etwa drei Stunden reine Fahrzeit, hinauf nach Utah. Der Bryce Canyon Nationalpark ist streng genommen kein Canyon, sondern eine Reihe von Amphitheatern, die sich in die Kante eines Hochplateaus gefressen haben. Darin stehen tausende Hoodoos, schmale Felsnadeln aus geschichtetem Kalkstein, orange bis blassrosa, und weil der Rand auf über 2.400 Metern liegt, ist die Luft dünn und deutlich kühler als am Lake Powell. Sie haben Zeit für Fotostopps und für die Wege entlang des Randes. 

Übernachtung: Bryce View Lodge 

Rund 450 Kilometer und gut viereinhalb Stunden reine Fahrzeit bringen Sie heute von den Hoodoos in die Wüste Nevadas. Die Strecke fällt über tausend Höhenmeter ab, aus Kiefernwald wird Wacholderbusch, aus Wacholder wird Sand, und irgendwann steht das Thermometer wieder deutlich höher als am Morgen. 

Am Nachmittag erreichen Sie Las Vegas. Die Stadt beginnt abrupt, ohne Vororte, ein Block aus Türmen mitten im Nichts. Ihre Reiseleitung stellt Ihnen eine Auswahl der bekanntesten Kasinos vor, fakultativ und gegen Aufpreis können Sie diese Häuser und ihre Attraktionen besuchen. Mit etwas Glück erwischen Sie die Wasserfontänen vor dem Bellagio, die sich im Takt der Musik über den künstlichen See heben. 

Am Abend führt der Weg in den alten Stadtkern, wo die Fremont Street Experience die Straße mit einem Bildschirmdach überspannt und im Halbstundentakt eine Lichtshow über die Köpfe der Besucher schickt. Das ist lauter und dichter als der Strip und näher an dem, was Las Vegas vor dem großen Wachstum war. 

Übernachtung: The Strat 

Heute ist kein Bus eingeplant, und das ist nach acht Fahrtagen kein Nachteil. Nach dem Frühstück gehört der Tag Ihnen. Am Pool liegen und die Hitze aussitzen ist eine vollkommen vernünftige Entscheidung, ebenso ein langer Streifzug über den Strip, der zu Fuß deutlich länger dauert, als er aussieht: Die Hotelfassaden sind so groß, dass Entfernungen zusammenschrumpfen und man für zwei Häuserblöcke eine halbe Stunde braucht. 

Ihre Reiseleitung hält verschiedene fakultative Ausflüge gegen Aufpreis bereit. Der Besuch einer der bekannten Las-Vegas-Shows gehört dazu, angebotsabhängig, ebenso ein etwa zwölfminütiger Helikopterflug über den Strip. Nachts, wenn die Leuchtreklamen unter Ihnen zu einem einzigen hellen Band verschmelzen und die Wüste ringsum schwarz bleibt, wird sichtbar, wie klein diese Stadt eigentlich ist. 

Wer es ruhiger mag, findet in den Hotelanlagen genug für einen langsamen Tag. Morgen wartet die längste Etappe der Reise, ausgeruht loszufahren ist keine schlechte Idee. 

Übernachtung: The Strat 

Heute steht die längste Etappe der Reise an, und sie führt durch den Death Valley Nationalpark. Ob und wie weit der Bus das Tal durchquert, hängt von Wetter und Temperatur ab, im Hochsommer werden hier regelmäßig über 45 Grad gemessen, und der Talboden bei Badwater liegt 86 Meter unter dem Meeresspiegel, der tiefste Punkt Nordamerikas. Was man sieht, ist kein Sand, sondern Salz: eine weiße, aufgebrochene Kruste, die bis an die Bergflanken reicht, dazu Geröllfächer in Ocker, Grün und Violett, je nach Mineral. 

Danach teilt sich die Route je nach Termin. Die eine Variante führt über rund 750 Kilometer, gut acht Stunden reine Fahrzeit, durch das fruchtbare San Joaquin Valley in die Gegend von Fresno, vorbei an Mandelplantagen, Weinreben und Bewässerungskanälen, die schnurgerade durch die Ebene ziehen. Die andere Variante führt über rund 550 Kilometer, etwa sechs Stunden reine Fahrzeit, nach Mammoth Lakes an den Osthang der Sierra Nevada, auf 2.400 Metern Höhe, wo die Luft nach Kiefernharz riecht und abends die Temperatur deutlich fällt. Diese Variante ist normalerweise von Mitte Juni bis Anfang Oktober möglich. 

Beide Wege sind lange Fahrtage, und daran ändert auch die schönste Kulisse nichts. Nehmen Sie Wasser mit, packen Sie eine Lage Kleidung mehr ein, als der Morgen vermuten lässt, und rechnen Sie damit, dass die Landschaft heute aus dem Fenster kommt und nicht von der Straße. 

Übernachtung: Hillstone Inn, Tulare (Fresno-Gegend) oder The Outbound Hotel, Mammoth Lakes 

Je nach Route des Vortages liegen heute rund 480 Kilometer ab der Fresno-Gegend oder rund 320 Kilometer ab Mammoth Lakes vor Ihnen, also gut fünfeinhalb beziehungsweise etwa vier Stunden reine Fahrzeit. Beide Wege führen in den Yosemite Nationalpark, und beide nähern sich ihm von einer anderen Seite. 

Yosemite ist ein Tal, das ein Gletscher aus Granit gehobelt hat, und das merkt man an den Wänden: El Capitan steigt über 900 Meter fast senkrecht aus dem Talboden auf, gegenüber steht der Half Dome wie ein halbierter Helm. Im Frühjahr und Frühsommer stürzen die Wasserfälle über die Kanten und man hört sie, bevor man sie sieht, im Spätsommer schrumpfen manche zu dünnen Schleiern. Auf dem Talboden stehen Schwarzeichen und Ponderosa-Kiefern, und der Merced River zieht so ruhig hindurch, dass sich die Wände darin spiegeln. Es bleibt Zeit für Fotostopps und einen Spaziergang. 

Am späten Nachmittag verlässt der Bus den Park nach Westen und erreicht Modesto im Central Valley, wo die Obstgärten bis an den Straßenrand reichen und die Abendluft nach warmem Staub und Bewässerung riecht. Es ist die letzte Nacht der Rundreise. 

Übernachtung: Ramada by Wyndham, Modesto 

Rund 140 Kilometer stehen zum Abschluss an, etwa anderthalb Stunden reine Fahrzeit, zurück über die Küstenberge nach San Francisco. Auf den letzten Kilometern wird die Luft wieder kühler und salziger, und wer die vergangenen zwei Wochen im Kopf durchgeht, kommt auf eine erstaunliche Bandbreite: Pazifikküste, Wüste, Hochplateau, Granittal, alles in einer einzigen Schleife. 

Der Bus hält zunächst in der Innenstadt und setzt dort die Gäste ab, die eine Verlängerung gebucht haben. Anschließend geht es weiter zum San Francisco International Airport, Ankunft gegen 11 Uhr vormittags, für alle, die heute ihren Rückflug antreten. Hier endet die Busreise und mit ihr die Betreuung durch Ihre Reiseleitung. 

Wenn Sie noch ein paar Tage anhängen möchten, sagen Sie uns das bei der Buchung. San Francisco lohnt sich zum Ausklang, und die Weinregionen im Norden liegen nah genug für einen kurzen Abstecher. 

Kein Hotel an diesem Tag, Abreisetag. 

Termine

Reguläre Ausschreibung (Anreise jeweils Freitag)

  • 2. April 2027 
  • 21. Mai 2027 
  • 13. August 2027 
  • 17. September 2027 
  • 7. April 2028 

Wohlfühlgruppen, maximal 25 Gäste (Anreise jeweils Freitag)44

  • 11. Juni 2027 
  • 27. August 2027 

Preise

Ab Preise 2027/2028, pro Person in Euro (EZ / DZ / 3er-Belegung / 2 Erw. + 1 Kind / davon Kind)

  • 2. April 2027: 4.411,69 € / 3.273,87 € / 2.922,82 € / 2.655,40 € / 2.056,54 €
  • 21. Mai 2027: 4.558,31 € / 3.448,37 € / 3.149,98 € / 2.874,98 € / 2.260,99 €
  • 11. Juni 2027 (Wohlfühlgruppe): 5.450,41 € / 4.301,24 € / 3.988,39 € / 3.704,10 € / 3.071,52 €
  • 13. August & 17. September 2027: 4.748,29 € / 3.562,98 € / 3.238,77 € / 2.946,57 € / 2.298,16 €
  • 27. August 2027 (Wohlfühlgruppe): 5.517,53 € / 4.335,31 € / 4.012,14 € / 3.720,62 € / 3.073,58 €
  • 7. April 2028: 4.649,17 € / 3.492,77 € / 3.177,85 € / 2.892,19 € / 2.256,86 €

NWT-Code: Discover the West

Wunschleistungen

  • Aufpreis Premium Economy Class Flüge: ab 720 € p. P.
  • Rail & Fly ab/bis Frankfurt in der 2. Klasse inkl. ICE Nutzung: 110 € p. P.

FAQ

Welche Staaten gehören zur Westküste der USA?

Kalifornien, Oregon und Washington bilden die Westküste der USA. Für uns ist diese Route ideal, weil sie Pazifikstrände, Großstädte, Nationalparks, Wälder und Berglandschaften auf einer Reise vereint.

Wie plane ich einen Roadtrip an der Westküste?

Eine klassische Route führt von San Francisco über Los Angeles bis San Diego oder von Portland nach Seattle. Wir empfehlen, bewusst etwas weniger Orte einzuplanen und zusätzliche Zeit für Küstenstraßen, Verkehr und spontane Stopps freizuhalten. Sprechen Sie uns an, wir planen die Route perfekt auf Sie abgestimmt.

Welche Nationalparks liegen an der Westküste?

Yosemite, Sequoia, Redwood, Crater Lake, Olympic und Mount Rainier gehören zu den schönsten Nationalparks der Westküste. Besonders bei Yosemite und beliebten Sommerterminen raten wir dazu, Reservierungen, Straßeninfos und Unterkünfte rechtzeitig zu prüfen

Wann sollte ich die Westküste bereisen?

Frühling und Herbst sind aus unserer Sicht die angenehmsten Reisezeiten, da das Wetter häufig mild ist und weniger Besucher unterwegs sind. Im Sommer können Küstennebel, Hitze im Inland und mögliche Waldbrände die Planung beeinflussen.

„Wenn Freunde mich fragen, warum ich immer wieder in die USA fahre, sage ich: Weil kein Besuch dem anderen gleicht. New York ist jedes Mal eine andere Stadt, je nachdem, wo man hinschaut. Und der Südwesten, ob Grand Canyon, Bryce oder Monument Valley, nimmt einem jedes Mal aufs Neue den Atem. Dieses Land hat eine Tiefe, die unbedingt erlebt haben muss. Ich helfe Ihnen gerne, so viel davon wie möglich zu erleben.“
Eine Frau mit grauen Haaren und Brille, die in die Kamera lächelt und die Arme verschränkt.
Alexandra Wolf
USA-Expertin

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Bewertungen unserer Reisenden

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Christine Brauneis
2 days ago
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Wir können die USA-Reise Experten nur empfehlen. Alles war super geplant und organisiert und hat perfekt geklappt. Wir hatten wunderschöne Tage in New York. Ein großes Dankeschön an Herrn Wiechert als unser Ansprechpartner.
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Vera Frick
16 days ago
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Super Organisation durch das Team, es hat alles geklappt und war super schön.
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Sandra Theißen
52 days ago
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Wir hatten eine unvergessliche USA-Reise mit unseren 2 Söhnen an die West- und Ostküste, die von Anfang bis Ende hervorragend organisiert war. Die gesamte Reiseplanung, inklusive der übersichtlichen Begleitung über die Vamoos App, hat wunderbar funktioniert und uns das Reisen sehr angenehm gemacht. Unser ganz besonderer Dank geht an Herr Wiechert, er war während der gesamten Planung und Reise immer unser zuverlässiger Ansprechpartner. Wir haben uns jederzeit bestens beraten und betreut gefühlt. Alles war durchdacht und perfekt aufeinander abgestimmt – besser hätte unsere Reise wirklich nicht organisiert sein können. Wir sind rundum zufrieden, denken sehr gerne an diese besondere Reise zurück und können die Reiseberatung uneingeschränkt weiterempfehlen. Für zukünftige Reisen würden wir uns jederzeit wieder vertrauensvoll an Herrn Wiechert wenden. Vielen Dank für diese wunderschöne und unvergessliche Familienreise! 🇺🇸
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Nina Pfeil-Hüsken
52 days ago
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Silke Raabe
62 days ago
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Wir waren mit der Reiseplanung von USA-Reisen Experte sehr zufrieden. Es wurden tolle Unterkünfte für uns gebucht, ein Inlandsflug sowie das Mietauto. Besonders begeistert waren wir von der Vamoos-App, in der wir immer über die aktuelle Reiseroute ect. im Bilde waren. Bei Fragen konnten wir uns jederzeit an die USA-Reisen-Experten wenden! Einfach top und auf jeden Fall weiterzuempfehlen 👍
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Verena Franken
62 days ago
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Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal
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Antje Yeadon
71 days ago
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Marcel Hampl
104 days ago
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Wir sind rundum zufrieden! Unsere USA-Rundreise war perfekt geplant und organisiert. Die Beratung war stets freundlich, kompetent und auf unsere Wünsche abgestimmt. Alles hat reibungslos funktioniert und wir hatten eine unvergessliche Reise. Vielen Dank – absolute Empfehlung!
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Ingoscha Petz
109 days ago
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Top Betreuung und Anleitung in Vorbereitung der Reise nach New York. Alle Buchungen und Anfragen wurden korrekt umgesetzt und beantwortet. Regelmäßige Updates und Infos vor Beginn der Reise waren sehr hilfreich. In Verbindung mit der Vamoos App sind immer alle Buchungsunterlagen und Reisepläne digital abrufbar. Vielen Dank an das USA-Reisen Experten Team. Ich kann diesen USA-Reisen Anbieter uneingeschränkt emphehlen!
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Silvia Gewiese
116 days ago
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Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.

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Alexandra Wolf
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