Canyons am Steuer, Rockies im Canyon Spirit: 15 Tage Südwesten mit Zug & Mietwagen
Diese Route beginnt dort, wo der Südwesten am lautesten ist, und endet dort, wo er am weitesten wird. Von Las Vegas fahren Sie selbst, über Highways, die sich durch Kiefernwald und Sandstein ziehen, zum Südrand des Grand Canyon, zu den geschliffenen Wänden des Antelope Canyon, in die roten Schluchten von Zion und hinauf zu den Felsnadeln des Bryce Canyon. In Salt Lake City geben Sie den Schlüssel ab und steigen in den Canyon Spirit, der Sie drei Tage lang unter einem Glasdach durch Canyons trägt, die keine Straße erschließt. Am Ende rollt der Zug in die alte Bahnhofshalle von Denver ein, mit den Rocky Mountains im Rücken. Wir haben diese Reise so gebaut, dass Sie die erste Hälfte selbst bestimmen und in der zweiten nur noch schauen müssen.
Inkludierte/exkludierte Leistungen
- 14 Nächte, davon 12 Nächte in Hotels der Mittelklasse und 2 Nächte in Moab und Glenwood Springs im Rahmen der Bahnreise
- Langstreckenflug von Deutschland nach Las Vegas und ab Denver zurück
- 9 Tage Mietwagen Kategorie Midsize SUV
- Gebühr für 2. Fahrer inklusive
- Vollkaskoversicherung ohne Selbstbehalt
- 3 Tage Bahnreise mit dem Canyon Spirit von Salt Lake City nach Denver in der Klasse Signature Experience, inklusive Verpflegung an Bord, Gepäckservice und Transfers zwischen Hotels und Bahnstationen
- 10GB USA eSIM inkl. Datenvolumen & Telefonie
- Ausführliches Roadbook per App
- USA-Reiseführer
Preis inkl. Flug p. P. im DZ ab
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Der Anflug auf Las Vegas gehört zu den Ankünften, die man nicht verschläft, weil die Stadt als helles, streng gerastertes Muster mitten in der braunen Wüstenebene liegt und die Berge dahinter im Nachmittagslicht violett werden. Der Flughafen liegt so nah am Strip, dass die Fahrt zum Hotel kaum eine Viertelstunde dauert. Einen Mietwagen brauchen Sie in diesen ersten beiden Tagen nicht, die Hotels liegen dicht beieinander und der Monorail fährt hinter den Resorts entlang.
Für den Abend genügt das, was direkt vor der Tür liegt. Die Luft bleibt nach Sonnenuntergang lange warm, zwischen den Resorts steigt sie flimmernd von den Gehwegplatten auf, und an den Fountains of Bellagio schießen Wasserfontänen alle halbe Stunde vor der Hotelfassade in die Höhe. Wer nach dem langen Flug lieber früh ins Bett geht, verschiebt den Bummel auf morgen, die Stadt läuft ohnehin bis tief in die Nacht.
Las Vegas hat eine zweite Ebene, die mit Roulette nichts zu tun hat, und sie liegt ein paar Kilometer nördlich in der Innenstadt. Im Mob Museum an der Stewart Avenue, untergebracht im alten Bundesgericht der Stadt, geht es um die Geschichte des organisierten Verbrechens und um die Ermittler, die dagegen antraten. Im Keller liegt eine nachgebaute Flüsterkneipe aus der Prohibitionszeit mit eigener Destillerie, in der es nach Eichenfass und Wacholder riecht.
Am späten Nachmittag zieht es Sie weiter zur Fremont Street, wo unter einem gewölbten Leuchtdach die ältesten Casinos der Stadt stehen und Straßenmusiker gegen den Lärm anspielen. Wenige Blocks entfernt bewahrt das Neon Museum die Reklameschilder auf, die früher am Strip hingen: ausrangierte Buchstaben, verblasste Cocktailgläser und rostige Pfeile, die im sogenannten Boneyard dicht an dicht im Kies stehen. Am Abend werden Teile der Sammlung wieder zum Leuchten gebracht.
Zum Essen empfehlen wir Ihnen einen Ort, der in keinem Casino liegt: das Lotus of Siam in einem unscheinbaren Einkaufsstreifen abseits des Strip serviert seit Jahrzehnten nordthailändische Küche und gilt unter Einheimischen als die beste Adresse der Stadt.
Heute übernehmen Sie Ihren Mietwagen am Flughafen und fahren los. Rund 451 Kilometer liegen vor Ihnen, etwa viereinhalb Stunden reine Fahrzeit, zunächst über die Brücke hinter dem Hoover Dam, wo der Colorado tief unten in einer Felsspalte türkis schimmert, dann quer durch Arizona über die alte Route 66. In Seligman bremsen vergilbte Werbetafeln und ein Kaffee im Straßendiner den Rhythmus kurz aus, bevor der Highway wieder schnurgerade nach Osten läuft.
Ab Williams steigt die Straße in den Kaibab-Kiefernwald, die Luft wird spürbar kühler und riecht harzig, und dann steht man plötzlich am Rand. Der Grand-Canyon-Nationalpark zeigt sich am ersten Abend am besten von einem der Aussichtspunkte nahe des Besucherzentrums, wo die Schluchtwände im Gegenlicht Schicht um Schicht die Farbe wechseln und der Fluss weit unten nur noch als heller Faden zu erahnen ist.
Für das Abendessen liegt das El Tovar Dining Room direkt an der Kante, in einem Blockhaus von 1905 mit dunklem Holz und Steinkamin. Die Nachfrage ist hoch, eine Reservierung sollte lange vorher stehen.
Wer früh aufsteht, hat die Kante fast für sich, weil die Reisebusse erst gegen Mittag eintreffen. Vom Yavapai Geology Museum aus erklärt eine Fensterfront von zwanzig Metern Breite, welche Gesteinsschichten dort draußen übereinanderliegen und wie lange der Fluss gebraucht hat, sich hindurchzuschneiden. Ein Stück auf dem Rim Trail entlang genügt, um zu begreifen, wie sich die Perspektive alle paar hundert Meter verschiebt.
Danach folgen Sie dem Desert View Drive nach Osten, einer Straße mit mehreren Halten über der Schlucht, an deren Ende der Desert View Watchtower steht, ein 1932 errichteter Rundturm aus geschichtetem Stein mit bemalten Innenwänden. Von dort sind es noch rund 212 Kilometer nach Page, gut zweieinhalb Stunden durch die Painted Desert und über den Colorado bei Marble Canyon, wo die Felswände von Rot ins Orange kippen.
Der Antelope Canyon ist eine Spalte im Sandstein, kaum breiter als ein Flur, in die das Licht durch schmale Öffnungen von oben fällt und die Wände in Streifen von Violett bis Kupfer setzt. Er liegt auf dem Gebiet der Navajo Nation und darf ausschließlich in Begleitung autorisierter Guides betreten werden, die Buchung läuft über die Navajo Nation Parks and Recreation. Die Führungen sind kontingentiert und oft Wochen im Voraus ausgebucht, deshalb planen wir diesen Termin gerne frühzeitig für Sie ein.
Am Nachmittag bleiben Sie in der Nähe. Vom Parkplatz südlich der Stadt führt ein befestigter Weg von rund 2,4 Kilometern hin und zurück zur Aussichtsplattform über dem Horseshoe Bend, wo der Colorado eine fast geschlossene Schleife um einen Felssporn zieht und 300 Meter tiefer grün durch die Schlucht zieht. Die Kante ist streckenweise ungesichert, Kinder gehören dort an die Hand.
Wer noch Zeit hat, fährt hinunter an den Lake Powell, wo sich das Stauwasser in Dutzende Seiten-Canyons legt und die hellen Ringe an den Felswänden zeigen, wie hoch der Pegel früher stand. Alternativ lohnt der Abstecher zum Aussichtspunkt über dem Glen Canyon Dam.
Die heutige Etappe misst rund 183 Kilometer und dauert etwa zwei Stunden. Die Straße führt über Kanab, vorbei an rotem Schichtgestein und weiten, hellen Ebenen, in denen einzelne Rinderzäune stehen und sonst wenig. Je näher Sie Springdale kommen, desto enger rückt das Tal zusammen, bis die Wände links und rechts senkrecht aufsteigen und der Ort sich in einen Streifen zwischen Fluss und Fels duckt.
Der Zion-Nationalpark arbeitet im Canyon mit einem kostenlosen Parkshuttle, der von März bis November fährt und in dieser Zeit die einzige motorisierte Möglichkeit ist, den Zion Canyon Scenic Drive zu befahren. Ein Ticket brauchen Sie dafür nicht, nur den regulären Parkeintritt. Für den ersten Nachmittag reicht ein kurzer Weg am Virgin River entlang, wo Pappeln Schatten werfen und das Wasser über glatte Kiesbänke läuft.
Abends serviert das Bit & Spur in Springdale seit den siebziger Jahren mexikanisch geprägte Küche, mit Tischen im Garten und Blick auf die Felswände, die noch lange nach Sonnenuntergang rötlich nachglühen.
Starten Sie früh, denn die ersten Shuttles sind die leersten. Der Riverside Walk am Ende des Canyons führt flach zwischen zwei Wänden hindurch bis zu der Stelle, an der die Schlucht sich zur Klamm verengt und der Weg im Wasser weitergeht. Wer die Beine schonen will, steigt stattdessen zu den unteren Emerald Pools, wo ein dünner Wasserfall über einen Felsvorsprung fällt und man trockenen Fußes dahinter durchgehen kann.
Gegen Mittag verlassen Sie das Tal über den Zion-Mount-Carmel-Highway, eine Serpentinenstraße mit einem über 1,7 Kilometer langen Tunnel aus den späten zwanziger Jahren, deren Kehren den Blick immer wieder zurück ins Tal öffnen. Bis zum Bryce-Canyon-Nationalpark sind es von dort rund 141 Kilometer, knapp zwei Stunden, am Ende durch das ziegelrote Red Canyon mit seinen zwei in den Fels gesprengten Straßentunneln.
Auf über 2.400 Metern Höhe wird die Luft dünn und deutlich kühler, auch im Hochsommer. Für den ersten Blick genügt der kurze Gang zum Sunset Point, wo unter der Kante Tausende orange und weiß gebänderte Steinnadeln in einem Halbrund stehen, die im tiefen Licht lange Schatten in die Schlucht werfen.
Der Sonnenaufgang lohnt hier die frühe Stunde, weil das erste Licht flach von Osten in das Amphitheater fällt und die Felsnadeln von den Spitzen abwärts zu glühen beginnen. Vom Sunrise Point führt der Queen’s Garden Trail in Kehren nach unten zwischen die Formationen, und wer ihn mit dem Navajo Loop zu einer Runde verbindet, geht durch Wall Street, eine schmale Schlucht, in der Douglasien im Halbdunkel bis zur Kante hochwachsen.
Am Nachmittag nehmen Sie die Panoramastraße bis zum Rainbow Point am Südende des Parks, gut 30 Kilometer eine Strecke, mit Aussichtspunkten in immer größerer Höhe. Der Blick reicht bei klarer Luft über mehrere Hochplateaus bis weit nach Arizona hinein. Die vier meistbesuchten Punkte im Amphitheater bedient außerdem ein kostenloser Shuttle, der Ihnen von Anfang April bis Mitte Oktober die Parkplatzsuche abnimmt.
Nach Einbruch der Dunkelheit zeigt sich eine weitere Eigenschaft des Parks: Die Region gehört zu den dunkelsten des Landes, und über den Felsnadeln steht die Milchstraße in einer Dichte, die man aus Europa kaum kennt. Der Ranger-Dienst bietet dazu regelmäßig Abendprogramme an, die Übersicht der Aktivitäten wechselt saisonal.
Zwischen dem Hochplateau und der Stadt am Großen Salzsee liegen rund 430 Kilometer und etwa vier Stunden, zunächst durch Red Canyon hinunter ins Tal, dann über den US 89 nach Norden und ab Panguitch auf der Interstate. Rechts und links ziehen Alfalfafelder, Bewässerungsanlagen und lange Reihen von Pappeln vorbei, dahinter die Wasatch-Kette, die ab Provo immer näher an die Straße rückt.
Salt Lake City empfängt Sie mit einem Straßenraster, das großzügiger geschnitten ist als in den meisten amerikanischen Städten, weil die Gründer die Blocks für Ochsenkarren geplant hatten. Für den ersten Abend reicht ein Bummel durch die Innenstadt und über das Gelände des Temple Square, dessen Gärten und Besucherzentren den Kern der Altstadt bilden.
Zum Essen schickt man Sie hier ins Red Iguana am westlichen Rand der Innenstadt, ein Familienbetrieb, der seit den achtziger Jahren für seine unterschiedlichen Mole-Saucen bekannt ist. Auf Wartezeit sollten Sie sich einstellen, reserviert wird dort nicht.
Am letzten Tag mit dem Mietwagen fahren Sie noch einmal hinaus an den See. Ein Damm führt vom Festland hinüber zum Antelope Island State Park, rund 65 Kilometer nördlich der Stadt, und was dahinter kommt, sieht aus wie eine andere Zeitrechnung: flaches, salzverkrustetes Ufer, Gras in Ockertönen, dazwischen eine der größten frei lebenden Bisonherden des Landes. Der Geruch des Sees ist streng und mineralisch, das Wasser so salzhaltig, dass es Schwimmer trägt.
Zurück in der Stadt lohnt der Nachmittag im Natural History Museum of Utah, das in einem kupferverkleideten Bau am Hang über der Universität liegt und dessen Dinosaurierhalle ein ungewöhnlich vollständiges Bild der Fundstätten im Süden Utahs zeichnet. Von der Terrasse überblicken Sie das gesamte Tal bis zum See.
Danach geben Sie den Mietwagen ab, denn ab morgen fahren andere. Packen Sie den Koffer heute so, dass alles, was Sie tagsüber im Zug brauchen, in die Handtasche passt, das große Gepäck reist getrennt.
Der Tag beginnt an der Salt Lake Central Station, wo der Canyon Spirit am frühen Morgen bereitsteht, ein Zug mit überhohen Glasdachfenstern und einem offenen Aussichtsbereich am Wagenende. Rund sechs Stunden dauert die Fahrt nach Süden, mit Abfahrt am Vormittag und Ankunft am frühen Nachmittag, und sie beginnt unspektakulär zwischen Vororten, bevor die Strecke in die Berge steigt.
Der erste große Auftritt ist das Price Canyon, wo die Gleise sich an einer Hangkante entlangziehen und der Blick über bewaldete Rücken bis zu den Hochebenen dahinter reicht. Später öffnet sich das Land zur Wüste hin, und im Osten schieben sich die Book Cliffs als hunderte Kilometer lange Steilkante ins Bild, gestuft wie die Seiten eines aufgeschlagenen Buches. Serviert wird währenddessen am Platz, mit Blick nach draußen statt auf einen Speisesaal.
Der Halt für Moab liegt außerhalb der Stadt an einem eigenen Gleisanschluss, von dort bringt ein Transfer Sie und Ihr Gepäck ins Hotel. Für den Abend genügt ein Gang durch den Ort, der aus einer einzigen langen Hauptstraße besteht und von Kletterern, Radfahrern und Rangern bevölkert wird. Im Moab Brewery an der Main Street sitzt man unter Ausrüstungsgegenständen an der Decke und isst, bevor die Küche schließt.
Der Zug fährt erst mittags weiter, der Vormittag steht Ihnen frei. Moab liegt zwischen zwei Nationalparks, und der Eingang zum Arches-Nationalpark ist nur wenige Minuten entfernt: Ein kurzer Abstecher zu den Windows oder zum Balanced Rock, jenem auf einem schmalen Sockel balancierenden Felsblock, passt in diese Stunden, mehr aber nicht.
Am Mittag rollt der Canyon Spirit nach Osten. Die rund fünfeinhalb Stunden bis Glenwood Springs sind der landschaftlich dichteste Abschnitt der ganzen Bahnreise, weil die Strecke über weite Teile direkt am Colorado liegt und durch Passagen führt, die von keiner Straße begleitet werden. Im Ruby Canyon an der Grenze zwischen Utah und Colorado steigen die Wände in kräftigem Rot aus dem Wasser, später schiebt sich der Mount Garfield über das Tal, ein massiger, gestreifter Klotz über den Obstplantagen von Palisade.
In Glenwood Springs hält der Zug mitten im Ort. Das Becken der Glenwood Hot Springs liegt wenige Gehminuten entfernt, gespeist aus einer heißen Quelle, und öffnet bis in den Abend. Nach einem Tag im Sitzen ist das die naheliegendste Art, den Abend zu beginnen.
Der längste Bahntag beginnt am Morgen und dauert rund acht Stunden. Gleich hinter dem Ort schiebt sich der Zug in das Glenwood Canyon, wo Fluss, Gleis und Autobahn sich eine Schlucht mit senkrechten Wänden teilen und die Fahrbahnen der Interstate stellenweise auf Stelzen übereinanderliegen. Danach wird das Tal weiter, Ranchland zieht vorbei, Pferde stehen in Flussschleifen.
Der mittlere Abschnitt gehört den Schluchten, die sonst niemand zu sehen bekommt. Durch das Gore Canyon führt keine Straße, nur die Gleise und das Wasser, und in den Stromschnellen weiter unten winken Raftinggruppen zum Zug hinauf. Es folgen das Byers Canyon und der lange Anstieg auf die Kontinentale Wasserscheide, den der Zug im Moffat Tunnel unterquert, gut zehn Kilometer Dunkelheit unter dem Kamm der Rocky Mountains. Auf der Ostseite fällt die Strecke in Kehren ab, und bei klarer Sicht liegt Denver als heller Fleck in der Ebene.
Am frühen Abend rollt der Zug in die Union Station ein, deren Halle aus dem Jahr 1914 heute Bar, Buchladen und Wohnzimmer der Stadt zugleich ist. Ihr Hotel liegt in Laufweite, und wer noch Hunger hat, findet in der Halle selbst genug Auswahl.
Denver liegt auf exakt einer Meile Höhe, was man beim ersten Treppensteigen bemerkt, und die Stadt macht aus dieser Zahl seit jeher ein Markenzeichen. Ein guter Einstieg ist das Denver Art Museum mit seinem gezackten Titanbau und einer der umfangreichsten Sammlungen indigener Kunst Nordamerikas. Wer lieber in die Geschichte des Bundesstaates einsteigt, geht ein paar Schritte weiter ins History Colorado Center.
Der Nachmittag lässt sich gut zu Fuß verbringen. Vom Larimer Square mit seinen gusseisernen Fassaden aus der Goldrauschzeit sind es wenige Blocks bis ins Viertel RiNo, wo Lagerhallen heute Brauereien und Galerien beherbergen und ganze Häuserzeilen mit großformatigen Wandbildern bemalt sind. Alternativ liegen die Denver Botanic Gardens östlich der Innenstadt, mit einem Steppengarten, der ohne künstliche Bewässerung auskommt.
Zum Abendessen empfehlen wir den Denver Central Market in RiNo, eine Markthalle mit Ständen von Austernbar bis Pasta, an der man sich zusammenstellt, worauf man Lust hat. Wer den Rückflug am nächsten Tag früh hat, packt heute vor.
Je nach Abflugzeit bleibt am Morgen noch Zeit für einen letzten Gang durch die Innenstadt, einen Kaffee in der Halle der Union Station oder einen Blick von der Dachterrasse eines der Hotels auf die Front Range, die sich westlich der Stadt als durchgehende Bergkette über den Horizont zieht. Zum Flughafen fährt vom selben Bahnhof aus eine Regionalbahn in gut einer halben Stunde, was einen passenden Schlusspunkt für eine Reise setzt, die zur Hälfte auf Schienen lag.
Der Rückflug nach Deutschland startet am Nachmittag oder Abend und landet am Folgetag.
Termine
Diese Reise ist an die Saison des Canyon Spirit gebunden. Der Zug verkehrt von April bis November, außerhalb dieses Fensters fährt er nicht. Gefahren wird die dreitägige Ostrichtung von Salt Lake City über Moab und Glenwood Springs nach Denver, die ebenso wie die Gegenrichtung buchbar ist.
Auch die Nationalparks der ersten Reisehälfte arbeiten mit saisonalen Regeln, die den Ablauf verschieben können. Der Zion Canyon Scenic Drive ist von März bis November für Privatfahrzeuge gesperrt und nur mit dem kostenlosen Parkshuttle befahrbar, die Hermit Road am Grand Canyon vom 1. März bis 30. November ebenfalls. Im Bryce Canyon fährt der Shuttle von Anfang April bis Mitte Oktober, dort ist er freiwillig und ersetzt vor allem die Parkplatzsuche an den Aussichtspunkten.
Wissenswertes zum Canyon Spirit
Der Canyon Spirit ist der Nachfolger der Strecke Rockies to the Red Rocks vom ursprünglichen Betreiber Rocky Mountaineer. Gefahren wird ausschließlich bei Tageslicht, Schlafwagen gibt es keine. Die beiden Nächte zwischen den Bahntagen verbringen Sie in Hotels in Moab und in Glenwood Springs, das Gepäck wird Ihnen dorthin gebracht und wartet abends im Zimmer.
Zwei Buchungsklassen:
Die Signature Experience ist die Basis: ein einstöckiger Panoramawagen mit überhohen Glasdachfenstern, regional geprägte Küche mit Service direkt am Platz, Getränke und Snacks inklusive, dazu ein offener Aussichtsbereich, auf dem Sie im Fahrtwind stehen und fotografieren können.
Das Premier Upgrade legt darauf einen eigenen Lounge-Wagen mit Host und Barservice, ein gehobenes Speisenkonzept mit Weinbegleitung, einen zweiten Aussichtsbereich und eine zusätzliche Toilette.
Die drei Bahntage sind unterschiedlich lang und beginnen früh. Von Salt Lake City nach Moab sind rund sechs Stunden an Bord vorgesehen, von Moab nach Glenwood Springs etwa fünfeinhalb, von Glenwood Springs nach Denver rund acht. Abgefahren wird in Salt Lake City an der Salt Lake Central Station, in Glenwood Springs mitten im Ort und in Denver an der Union Station. Der Halt für Moab liegt außerhalb der Stadt an einem eigenen Gleisanschluss, von dort bringt Sie ein Transfer ins Hotel.
FAQ
Wann ist die beste Reisezeit für Arizona und den Südwesten?
Frühling und Herbst sind ideal für Wanderungen, Roadtrips und angenehme Temperaturen. Im Sommer sollte der Tag früh beginnen, denn die Hitze in der Wüste kann zur Mittagszeit sehr intensiv werden.
Was sollte ich beim Fahren im Südwesten beachten?
Im Südwesten liegen Tankstellen und Mobilfunkempfang teilweise weit auseinander. Wir empfehlen deshalb immer ausreichend Wasser, Offline-Karten und einen gut gewarteten Mietwagen – besonders bei hohen Temperaturen und längeren Etappen.
Welche Städte eignen sich als Ausgangspunkt für den Südwesten?
.San Francisco, Las Vegas, Los Angeles und San Diego sind gute Ausgangspunkte für eine Südwesten Rundreise. Besonders gelungen finden wir die Kombination aus Las Vegas, Zion, Page, Bryce Canyon, Grand Canyon und der Route 66.
Übernachte ich während der Canyon-Spirit-Reise im Zug?
Nein, Canyon Spirit ist auf das Landschaftserlebnis am Tag ausgelegt. Die Übernachtungen finden in Hotels entlang der Strecke statt, sodass die Zugfahrt am nächsten Tag fortgesetzt wird.
Kann ich mich während der Fahrt frei im Canyon Spirit bewegen?
Während der Fahrt können Sie Ihren Sitzplatz verlassen und sich in den dafür vorgesehenen Bereichen des Zuges bewegen. So können Sie die Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven erleben.
Wie unterscheidet sich Canyon Spirit von einer klassischen Zugreise?
Beim Canyon Spirit steht nicht nur die Fortbewegung, sondern das Reiseerlebnis selbst im Mittelpunkt. Die Strecken werden tagsüber zurückgelegt, sodass Sie die Landschaft des amerikanischen Westens während der gesamten Fahrt erleben können.
Kann ich die Canyon-Spirit-Reise mit einem weiteren USA-Aufenthalt verbinden?
Ja, die Zugreise lässt sich ideal in eine längere USA-Reise integrieren und beispielsweise mit zusätzlichen Hotelübernachtungen, einer Mietwagenreise oder weiteren Reisezielen kombinieren. Sprechen Sie uns einfach an!
Mail: info@usa-reisen-experte.de
Tel: 02271 / 80 400 – 30
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Bewertungen unserer Reisenden
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Sandra Theißen30 days ago
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Nina Pfeil-Hüsken30 days ago
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Silke Raabe40 days ago
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Verena Franken40 days ago
Es war eine wunderschöne, Erlebnisreiche außergewöhnliche Zeit in den USA. Das zweite Mal USA mit perfekter Planung Dank Frau Wolf!!!! Einfach ein Traum und nicht das letzte Mal+0Gepostet auf Google
Antje Yeadon49 days ago
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Marcel Hampl82 days ago
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Ingoscha Petz87 days ago
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Silvia Gewiese94 days ago
Hat alles zu 100% gepasst.Von Buchung bis zum Urlaub alles perfekt.Immer wieder gerne auch ohne Englisch Kenntnisse kann man die USA bereisen.Da Reisen Experte alles super organisiert hat.Danke dafür nochmal war ein unvergesslicher Urlaub.Gepostet auf Google
Christin97 days ago
Wir haben unsere Rundreise an der Westküste hier gebucht. Ein großes Dankeschön geht dabei an Pascal, der unsere Reise geplant hat. Er ist super auf unserer Wünsche eingegangen und hat viele Tipps für Ausflüge, Wanderungen und Restaurants gegeben.+10Gepostet auf Google
Kai102 days ago
Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß
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