Angels Landing im Zion National Park
Angels Landing gehört wohl zu den spektakulärsten Orten im Zion National Park. Neben den Zion Narrows, zieht der Wanderweg jährlich tausende Besucher an. Gerade wanderbegeisterte Personen, Fotografen oder Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Planen Sie einen Ausflug während Ihrer Westküsten Rundreise fest mit ein und erleben Sie die sandsteinfarbene Kulisse. Wir verraten, was Sie vor Ort erwartet.
Was ist Angels Landing?
Angels Landing ist der wohl beliebteste Berg im National Park. Die Felsen ragen über 1.750 Meterin die Höhe und bieten einen atemberaubenden Wanderweg. Nicht umsonst heißt der Berg übersetzt auch „Die Landebahn der Engel“. Von hier aus genießen Sie eine spektakuläre Aussicht über den Virgin River und den Zion National Park.
Wer schwindelfrei ist und an der mitunter steilen Felswand entlanglaufen möchte, der ist hier genau richtig. Ein Wanderweg bringt Sie direkt vom Fuße des Berges bis nach ganz oben.
Wanderweg am Landeplatz der Engel
Mit einer Länge von rund 8,6 Kilometern, dauert der Weg etwa 5 Stunden. Aufgrund der steilen Passagen zum Schluss des Wanderweges, ist eine gute Fitness empfehlenswert. Da Sie zum Teil schmale Felsen betreten, sollte auch Ihre Ausrüstung nicht zu schwer ausfallen.
Etwa 453 Meter trennen Sie vom Gipfel des Berges. Dieser liegt auf einer Höhe von 1.765 Metern. Um den Besuchermassen aus dem Weg zu gehen, sollten Sie möglichst früh in den Tag starten. Gerade in den Sommermonaten umgehen Sie so nicht nur größeren Ansammlungen, sondern auch der starken Hitze.
Vom Startpunkt „The Grotto“ geht es zunächst einen moderaten Weg mit zahlreichen Bäumen entlang. Nach nicht einmal zwei Kilometern gelangen Sie an den Fuß des Berges. Allein der Blick zu den Sandsteinfelsen hinauf, lässt erahnen, welch atemberaubende Aussicht auf einen wartet. Von hier aus geht es die Walter´s Wiggles entlang. Die Wiggles beschreiben einen recht kurvenreichen Aufstieg, der sich durch die Felsen zieht. Aufgrund der Serpentinen ist eine gute Fitness ebenfalls von großem Nutzen.
Nach weiteren Höhenmetern gelangen Sie zum Scout Lookout. Der Ausblick ins Tal lässt einen die Anstrengungen der letzten Stunden schnell vergessen. Das saftige Grün, gepaart mit schroffen Felsen bleibt definitiv in Erinnerung. Obwohl der Großteil des Wanderweges bereits geschafft ist, haben es die letzten Meter in sich.
Nicht umsonst sollten vom Scout Lookout nur erfahrene Wanderer den Aufstieg wagen. Wer eine ausreichende Fitness mitbringt, kann sich jedoch auf den Gipfel des Berges freuen.
Die letzten Minuten führen am Step of Faith entlang, der Sie über einen schmalen Felsweg weiter nach oben bringt. Der Blick nach unten offenbart, wie hoch Sie sich in diesem Moment bereits befinden. Eine Eisenkette unterstützt Sie bei Ihrem Aufstieg und hilft dabei, größere Felsen zu bewältigen. Etwa eine Stunde sollten für die letzten 70 Höhenmeter eingeplant werden. Oben angekommen erwartet Sie ein Ausblick über den Zion National Park, den Zion Canyon und den Virgin River.
Was sollte ich zum Angels Landing mitnehmen?
Wer den Wanderweg während seiner USA Reise antreten möchte, sollte einige Punkte beachten. Aufgrund der Länge und des anstrengenden Aufstiegs sollten Sie ausreichend Flüssigkeit mitnehmen. Einige Snacks geben Ihnen Energie, die Sie während der Wanderung unbedingt benötigen.
Wer möchte, kann für den ersten Teil des Weges Wanderstöcke benutzen. Sie geben gerade auf breiteren Wegen einen guten Halt. Je steiler und schmaler die Wege werden, desto umständlicher werden die Wanderstöcke. Empfehlenswert sind demnach solche Stöcke, die sich einklappen und gut verstauen lassen. So können Sie auch die letzten Höhenmeter ideal hinter sich lassen.
Je nach Jahreszeit eignet sich zudem atmungsaktive Kleidung sowie rutschfeste Handschuhe. Gerade bei den Eisenketten nach dem Scout Lookout genießt man so einen noch besseren Halt.
Weitere Sehenswürdigkeiten im Zion National Park
Der Zion National Park hat neben Angels Landing noch weitere Ausflugsziele zu bieten. So lohnt sich auch ein Besuch der Zion Narrows. Der Weg durch die schmalen Canyons benötigt etwa 6 bis 8 Stunden und offenbart wunderschöne Fotomotive.
Doch auch die Emerald Pools sind einen Aufenthalt wert. Die grünen Teiche eignen sich perfekt für einen Zwischenstopp. Schwimmen ist hier jedoch nicht erlaubt und sollte daher unbedingt vermieden werden.
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Fragen zum Angels Landing im Zion National Park
Ja. Für den gesamten Abschnitt ab Scout Lookout bis zum Gipfel von Angels Landing ist ganzjährig und rund um die Uhr ein Permit erforderlich. Bis Scout Lookout darfst du dagegen auch ohne Genehmigung wandern; der letzte, besonders ausgesetzte Grat mit den Sicherungsketten ist ausschließlich Permit-Inhabern vorbehalten.
Die Genehmigungen werden über zwei Lotterien auf Recreation.gov vergeben: eine saisonale Lotterie mehrere Monate im Voraus und eine Tages-vorher-Lotterie für spontane Besucher. Jede Bewerbung kostet 6 US-Dollar und kann bis zu sechs Personen umfassen; bei erfolgreicher Auslosung kommen 3 US-Dollar pro Person hinzu. Zusätzlich ist der reguläre Parkeintritt für Zion erforderlich.
Die Hin- und Rücktour ist rund 8,7 Kilometer lang, überwindet etwa 450 Höhenmeter und dauert meist zwischen drei und fünf Stunden. Der Aufstieg führt zunächst über den West Rim Trail und die engen Serpentinen „Walter’s Wiggles“ zum Scout Lookout; erst danach beginnt der etwa 800 Meter lange, steile Grat zum Gipfel, der abschnittsweise nur wenige Meter breit ist und beidseitig tief abfällt.
Die Ketten dienen als Haltemöglichkeit, machen die Tour aber nicht ungefährlich. Angels Landing ist nur für trittsichere, körperlich fitte und schwindelfreie Wanderer bei stabilem, trockenem Wetter geeignet; bei Regen, Eis, Gewitter oder starkem Wind sollte man den Kettenabschnitt unbedingt meiden.
Der Trail beginnt an The Grotto, der Shuttle-Haltestelle 6 im Zion Canyon. Während der Shuttle-Saison, gewöhnlich von März bis November, ist der Zion Canyon Scenic Drive für private Fahrzeuge geschlossen, daher fährst du vom Visitor Center mit dem kostenlosen Zion Canyon Shuttle zum Ausgangspunkt.
Starte möglichst früh am Morgen. Dann sind die Temperaturen niedriger, die Kettenpassagen weniger überlaufen und du hast mehr Zeitreserve. Nimm mindestens zwei bis drei Liter Wasser pro Person, Sonnenschutz, feste Wanderschuhe, Verpflegung sowie das digitale oder ausgedruckte Permit mit, Ranger können es auf dem Weg kontrollieren.
Feedback unserer Reisenden
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Sandra Theißen26 days ago
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Nina Pfeil-Hüsken26 days ago
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Silke Raabe36 days ago
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Verena Franken36 days ago
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Antje Yeadon45 days ago
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Silvia Gewiese90 days ago
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Christin93 days ago
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Kai98 days ago
Alles war perfekt. Viiiiielen Dank New York, Florida es war wunderschön und es lief alles reibungslos. Besser hätte man es nicht planen können. Nochmal vielen Dank Alex... Wir melden uns wenn es auf die linke Seite der schönen USA geht ☺️ lieben Gruß




